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Von Hautverjüngung bis zu starken Nägeln und vollerem Haar: Kollagen wird schnell mit Beauty in Verbindung gebracht. Aber was macht dieses Eiweiß eigentlich wirklich für deinen Körper? In diesem Blog besprechen wir, wofür Kollagen gut ist und welche Vorteile es für deine Gesundheit bietet.
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Kollagen ist ein Eiweiß, das für Struktur, Festigkeit und Flexibilität in deinem Körper sorgt. Du findest es als starke, faserartige Strukturenin Bindegeweben wie Haut, Knorpel und Knochen, wo es vor allem dabei hilft, alles miteinander zu verbinden. Damit ist Kollagen auch mit Abstand das am häufigsten vorkommende Eiweiß in deinem Körper.1
Was Kollagen von vielen anderen Eiweißen unterscheidet, ist sein Aufbau aus drei speziellen Aminosäuren: Glycin, Prolin und Hydroxyprolin. Zusammen bilden sie eine dreifache Helix, und genau diese Struktur macht Kollagen so auffallend stark und gleichzeitig geschmeidig. Dadurch bleibt deine Haut bei plötzlichen Bewegungen intakt, und deine Sehnen können einiges an Kraft aufnehmen.1
Du möchtest wissen, ob Kollagen wirklich wirkt? Dann lies unseren Blog über Kollagen & wissenschaftliche Forschung.
In deinem Körper kommen verschiedene Kollagentypen vor, und sie erfüllen längst nicht alle dieselbe Funktion. Je nachdem, wo es sich befindet, unterscheiden sich Rolle und Struktur. Die Vorteile von Kollagen fallen daher ebenfalls unterschiedlich aus:
Kollagen ist vielleicht am bekanntesten für seine Rolle für die Haut. Es macht etwa 80 bis 90 Prozent aller Eiweiße in deiner Haut aus und trägt dazu bei, dass sie sich fest anfühlt, aber gleichzeitig elastisch bleibt. Wie funktioniert das genau?
Kollagenfasern liegen wie eine stabile Matratze unter deiner Oberhaut und stützen so die darüberliegenden Hautschichten. Dieses Kollagengerüst verleiht der Haut ihre Struktur und Elastizität. Dadurch kann sie sich dehnen, bewegen und anschließend wieder schön in ihre ursprüngliche Form zurückfedern.2
Solange die Kollagenstruktur intakt bleibt, hilft sie deiner Haut dabei, geschmeidig, glatt und gut hydratisiert zu bleiben. Das erklärt, warum so viele Hautpflegeprodukte auf Kollagen setzen und nach Wegen suchen, die körpereigene Produktion anzuregen.2
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Vitamintest jetzt startenIn deinen Knochen bildet Kollagen eine Art flexibles Gerüst, auf dem sich Mineralstoffe wie Calcium ablagern können. Dieses Zusammenspiel sorgt dafür, dass Knochengewebe sowohl stark als auch belastbar ist. Ohne diese Flexibilität würden deine Knochen bei einer unerwarteten Bewegung oder einem Sturz viel schneller brechen oder Schaden nehmen.1
So behältst du starke Knochen, wenn du älter wirst.
In deinen Gelenken findest du vor allem Kollagen Typ II, den wichtigsten Bestandteil des Knorpels. Knorpel funktioniert wie eine Art Stoßdämpfer und verhindert, dass Knochen aneinander reiben und Verschleiß verursachen.1,3 Verändert sich die Kollagenstruktur, etwa durch Alterung, wird alles in deinen Gelenken etwas steifer, und das merkst du oft an deiner Beweglichkeit.1,4

Kollagen spielt auch eine wichtige Rolle dabei, wie du dich bewegst und Kraft überträgst. Deine Sehnen bestehen zu einem großen Teil aus Kollagen Typ I. Dadurch können sie die Kontraktionen deiner Muskeln aufnehmen und diese Kraft gut auf deine Knochen übertragen.1 Das ist besonders wichtig, wenn du oft trainierst oder dich viel bewegst und die Sehnen stärker belastet werden. Dank Kollagen können sie das gut abfangen.
In deinen Muskeln findest du Kollagen im Bindegewebe rund um die Muskelfasern. Dort hält es alles zusammen und hilft, die Kraft gleichmäßig zu verteilen. So bleiben deine Muskeln unter Belastung ausgerichtet und stabiler.1
Entdecke in unserem früheren Blog 5 x Ernährung für geschmeidige Muskeln und Gelenke.
In deinen Gefäßwänden findest du vor allem Kollagen Typ I und III. Zusammen sorgen sie dafür, dass deine Gefäße sich den Vorgängen in deinem Körper anpassen können. Wenn der Druck plötzlich steigt, etwa beim Sport oder bei Stress, hilft Kollagen dabei, diese Spannung aufzufangen. Und wenn diese Belastung etwas länger anhält oder sich doch Schwachstellen abzeichnen, bilden Zellen in deinen Gefäßwänden neues Kollagen, um das Gewebe an das anzupassen, was du in diesem Moment brauchst.1 So trägt Kollagen zur Stärke und Geschmeidigkeit deiner Blutgefäße bei.
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Kollagen und gesunde Haare und Nägel werden oft in einem Atemzug genannt, doch der Zusammenhang ist weniger direkt, als es manchmal scheint. Dein Haar selbst enthält nämlich kein Kollagen, wächst aber in einer Umgebung, die reich daran ist. Rund um deine Haarfollikel, in der Bindegewebsschicht deiner Kopfhaut, liegen Kollagenfasern, die helfen, die Struktur stabil zu halten. Je stärker diese Umgebung ist, desto besser ist das für deine Haarfollikel. Gleichzeitig kann es aber auch bedeuten, dass du Veränderungen merkst, wenn Kollagen in der Haut mit den Jahren abnimmt.5,6
Auch für Nägel ist Kollagen kein direkter Baustein. Aber um die Nagelmatrix und unter dem Nagelbett liegt Bindegewebe, das Kollagen enthält. Dieses Gewebe unterstützt die Nagelbildung und sorgt für die Festigkeit der Haut, aus der der Nagel wächst. Ist es in gutem Zustand, trägt es zu einer stabilen Umgebung für gesundes Nagelwachstum bei.7,8
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Solange du jung bist, ist dein Körper gut in der Lage, selbst Kollagen zu bilden. Aber ab dem frühen Erwachsenenalter beginnt diese natürliche Produktion langsam zurückzugehen. Das merkst du zum Glück nicht sofort, aber mit zunehmendem Alter siehst und spürst du durchaus, wenn diese Vorteile von Kollagen nachlassen. Deine Haut wird zum Beispiel etwas weniger fest, und deine Gelenke fühlen sich vielleicht weniger geschmeidig an.2,4
Willst du diesen Rückgang so weit wie möglich hinauszögern? Dann kannst du deinen Körper auf natürliche Weise über Ernährung und Lebensstil unterstützen.

Um Kollagen zu bilden, braucht dein Körper die richtigen Baustoffe . Das sind vor allem die Aminosäuren Glycin, Prolin und Lysin. Du bekommst sie aus eiweißreicher Ernährung, etwa aus Hülsenfrüchten, Nüssen, Fleisch und Fisch. Doch Eiweiß allein reicht nicht aus. Vitamin C ist unverzichtbar, um diese Aminosäuren miteinander zu verbinden und in funktionelle Kollagenfasern umzuwandeln. Bekommst du davon zu wenig, stockt dieser Prozess. Außerdem werden noch einige weitere Hilfsstoffe benötigt, etwa bestimmte Mineralstoffe und Cofaktoren, um dein Kollagengleichgewicht aufrechtzuerhalten.9
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Dein Lebensstil kann einen erheblichen Einfluss darauf haben, wie gut dein Körper Kollagen bilden und erhalten kann. Stress, Rauchen, Alkohol, UV-Strahlung aus Sonnenlicht und belastete Luft führen beispielsweise über oxidativen Stress dazu, dass freie Radikale entstehen, die deine Kollagenstrukturen schädigen können. Und das bleibt nicht ohne Folgen. Denn wenn oxidativer Stress länger anhält, beeinträchtigt er die Festigkeit und Elastizität dieser Gewebe immer weiter und beschleunigt so deinen natürlichen Alterungsprozess.2
Begrenze daher die Exposition gegenüber diesen schädlichen Einflüssen so weit wie möglich. So gibst du deinem Körper die Möglichkeit, Kollagen besser zu schützen und im Gleichgewicht zu halten. Und mit antioxidantienreicher Ernährung kannst du noch einen Schritt weiter gehen.2,10
Wenn du dir vor Augen führst, wofür Kollagen gut ist, wird sofort klar, warum dieses Eiweiß so beliebt ist. Es geht nicht nur darum, schön alt zu werden oder eine junge, elastische Haut zu haben. Kollagen hilft dir, geschmeidig zu bleiben, und hält dich im wahrsten Sinne des Wortes aufrecht. Gut für deinen Körper zu sorgen bedeutet also auch: gut für dein Kollagen zu sorgen. So gibst du dir selbst, was du brauchst, um dich in jedem Alter gut zu fühlen.
