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Neurotransmitter sind Substanzen, welche Signale im Gehirn zwischen Nervenzellen oder Muskelzellen übertragen. Bekannte Neurotransmitter sind Adrenalin, Dopamin, GABA und Serotonin. Erfahren Sie alles über die Arten von Neurotransmittern, ihre Bedeutung und Funktionsweise.





Neurotransmitter: Botenstoffe für die Signalübertragung im Gehirn
Neurotransmitter sind chemische Substanzen, die eine zentrale Rolle bei der Signalübertragung im Nervensystem spielen. Sie ermöglichen die Weiterleitung von Nervenimpulsen zwischen Nervenzellen (Neuronen) sowie zwischen Nervenzellen und Muskelzellen. Als molekulare „Boten“ steuern sie eine Vielzahl physiologischer Prozesse im Gehirn – darunter auch Emotionen und Stimmungslagen.
Die Grundlage für die Bildung von Neurotransmittern bilden Aminosäuren, die Bausteine von Proteinen. Aus diesen Aminosäuren synthetisiert der Körper mithilfe komplexer, mehrstufiger biochemischer Prozesse die verschiedenen Neurotransmitter und Hormone.
Es gibt mehr als 100 aktive Neurotransmitter in unserem Körper. Hier sind einige der wichtigsten:
Neurotransmitter fühlen sich etwas ungreifbar an, wahrscheinlich weil sie weniger bekannt sind als Vitamine und Mineralstoffe. Es klingt auch vielleicht etwas vage, dass Stoffe wie Dopamin und Serotonin alles in Ihrem Gehirn "‘regeln’". Dennoch sind sie sehr wichtig, da sie eine Rolle bei deiner Stimmung spielen. Wenn Neurotransmitter nicht im Gleichgewicht sind, kann sich das auf Ihr Befinden auswirken.
Dopamin ist ein Neurotransmitter, der unter anderem beim Essen von Fleisch, Fisch, Eiern, Milchprodukten, Avocado, Nüssen, Samen und Hülsenfrüchten freigesetzt wird. Darüber hinaus kann das Ausüben bestimmter Aktivitäten, wie Sex oder Sport, zu einer erhöhten Dopaminaktivität führen.
Trotzdem ist Dopamin einer der anfälligsten Neurotransmitter; Stress und Schlafmangel sind oft die Ursache für ein gestörtes Gleichgewicht. Darüber hinaus sorgen Alkohol, Nikotin, Koffein, Zucker und verschiedene Arten von Drogen für eine kurzfristige Steigerung des Neurotransmitters. Kehrseite; in den Tagen nach dem Gebrauch von stimulierenden Mitteln sinkt die Dopaminaktivität, was zu einem unzureichenden Spiegeln führt.
Der Neurotransmitter Endorphin wird durch Sport, Sex, Schmerzen und scharfes Essen produziert. Endorphine können auch süchtig machen, zum Beispiel bei eifrigen Sportlern, die keinen Tag auslassen können!
Mit zunehmendem Alter produziert unser Körper immer weniger von bestimmten Substanzen. Dies gilt auch für GABA; wir produzieren im Laufe unseres Lebens immer kleinere Mengen dieses Nährstoffs.
Glutamat ist einer der wichtigsten Neurotransmitter. Verwechseln Sie ihn übrigens nicht mit der synthetischen Variante MSG/MNG (Mononatriumglutamat/ Mononatriumglutamat oder E621), die oft als Geschmacksverstärker verwendet wird.
Bei erhöhter Spannung fordert unser Körper viel vom Adrenalinspiegel. Dies führt dazu, dass zu wenig Dopamin, Serotonin und Melatonin produziert werden, da die benötigten Cofaktoren für die Produktion von Adrenalin aufgebraucht werden. Dadurch entsteht ein Ungleichgewicht zwischen Aktivität und Entspannung; du gerätst in einen hyperaktiven konzentrierten Zustand.
Wenn die Produktion von Adrenalin stoppt, führt dies genau zum Gegenteil; Sie werden inaktiv und fühlen sich kraftlos aufgrund des Mangels an Dopamin. Logischerweise verläuft dadurch auch die Umwandlung von Serotonin, und die damit verbundene Umwandlung in Melatonin, langsamer.
Acetylcholin ist ein Neurotransmitter, der eine unterstützende Rolle beim Signaltransport zwischen Nervenzellen im zentralen Nervensystem (Gehirn und Rückenmark) und zwischen motorischen Nerven und Muskeln im peripheren Nervensystem spielt. Acetylcholin wird aus Cholin gebildet, einem Nährstoff, der hauptsächlich in Eiern vorhanden ist. Der wichtigste Cofaktor für diese Umwandlung ist Vitamin B5.
Obwohl Neurotransmitter nicht direkt aus der Nahrung gewonnen werden können, kann der Körper sie mit Hilfe verschiedener Nährstoffe selbst herstellen. Für die meisten Neurotransmitter bilden Proteine, auch bekannt als Aminosäuren, die Grundlage. Eine wichtige Ausnahme hiervon ist Acetylcholin, welches der Körper aus der fettigen Substanz Cholin hergestellt.
Zusätzlich werden verschiedene Vitamine und Mineralstoffe benötigt, um diese Bausteine in Neurotransmitter umzuwandeln. Magnesium, Vitamin B1, B6, C, Zink, Folsäure und Eisen spielen alle eine wichtige Rolle bei diesen Prozessen. Im Folgenden diskutieren wir den Umwandlungsprozess von 4 wichtigen Neurotransmittern.
Die Dopaminherstellung beginnt mit der Aminosäure Phenylalanin, die aus proteinreichen Lebensmitteln wie Fleisch, Fisch, Eiern und Soja gewonnen werden kann. Phenylalanin wird im Körper zu Tyrosin umgewandelt, ein Prozess, an dem Folsäure, Eisen und die Vitamine B3, B6 und C beteiligt sind.
Anschließend wird Tyrosin zu L-Dopa umgewandelt, wobei dieselben Kofaktoren eine Rolle spielen. Schließlich sorgen Zink, Magnesium, Vitamin B6 und C dafür, dass L-Dopa zu Dopamin umgewandelt wird.
Dopamin kann im Körper weiter zu den Neurotransmittern Noradrenalin und Adrenalin umgewandelt werden, abhängig von den Bedürfnissen des Nervensystems.
Der Prozess der GABA-Synthese beginnt mit der Aminosäure Glutamin, die in Lebensmitteln wie Fleisch, Fisch, Milchprodukten, Spinat und Petersilie vorkommt. Glutamin wird im Körper zu Glutamat umgewandelt, ein Prozess, der nur reibungslos verläuft, wenn ausreichend Magnesium und Mangan vorhanden sind. Anschließend wird Glutamat zu GABA umgewandelt, wobei die Kofaktoren Magnesium, Vitamin B6, C und Zink eine essenzielle Rolle spielen.
Serotonin wird im Körper aus der Aminosäure Tryptophan hergestellt. Lebensmittel, die reich an Tryptophan sind, sind unter anderem Truthahn, Huhn, Eier, Bananen und Nüsse. Die Umwandlung von Tryptophan zu 5-HTP (5-Hydroxytryptophan) erfordert die Anwesenheit von Folsäure, Eisen, Calcium und Vitamin B3. Anschließend wird 5-HTP zu Serotonin umgewandelt, wobei Magnesium, Zink, Vitamin B6 und Vitamin C essentiell sind. Aus Serotonin kann der Körper Melatonin herstellen.
Acetylcholin wird im Körper aus Cholin hergestellt, einer fettigen Substanz, die in Lebensmitteln wie Eiern, Leber, Soja, Nüssen und Brokkoli vorkommt. Für die Umwandlung von Cholin zu Acetylcholin ist Vitamin B5 essentiell. Vitamin B5 ist ein Bestandteil von Coenzym A, das für diese Umwandlung notwendig ist und die richtige biochemische Reaktion im Körper ermöglicht.
Neurotransmitter selbst sind nicht in Lebensmitteln enthalten, aber die Bausteine, die für ihre Herstellung benötigt werden: Proteine (Bausteine), Vitamine und Mineralstoffe (Cofaktoren) bilden die Grundlage für die Produktion von Neurotransmittern im Körper. Es ist daher wesentlich, ausreichend von diesen Nährstoffen aufzunehmen, um die Herstellung von Neurotransmittern zu unterstützen.
Proteine sind nicht nur die Bausteine für Neurotransmitter, sondern erfüllen auch viele andere wichtige Funktionen im Körper. Sie sind natürlich vor allem bekannt für ihre Rolle im Wachstum und Erhalt der Muskelmasse.
Laut dem Gesundheitsrat beträgt die empfohlene minimale Proteinaufnahme für gesunde Erwachsene 0,8 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag. Für jemanden, der 70 Kilo wiegt, bedeutet dies etwa 56 Gramm Protein pro Tag.
Es gibt jedoch Situationen, in denen Sie möglicherweise mehr Proteine benötigen. Dies gilt beispielsweise für Menschen, die viel Sport treiben oder hauptsächlich pflanzlich essen.
Auf unserer Kategorieseite Proteine und Eiweiße finden Sie weitere Erklärungen. Oder verwenden Sie unseren Kalorienrechner, um Ihren Proteinaufwand einfach zu berechnen.
Tierische Proteinquellen
Pflanzliche Proteinquellen
Cofaktoren wie Vitamin B1, B6, B12, Vitamin C, Calcium, Folsäure, Eisen, Magnesium, Mangan und Zink spielen eine entscheidende Rolle im Neurotransmitterprozess. Um genug von diesen Nährstoffen zu erhalten, ist es wesentlich, gesund und abwechslungsreich zu essen.
Eine ausgewogene Ernährung umfasst unter anderem viel Gemüse und Obst, ausreichend Proteine (wie oben beschrieben), gesunde Fette aus Quellen wie Avocado, Fisch oder Nüssen und komplexe Kohlenhydrate wie Gemüse, Obst und Vollkornprodukte.
Nahrungsmittel reich an Cofaktoren
Neurotransmitter sind der Schlüssel dafür, wie Sie sich fühlen und funktionieren. Wenn Sie nicht genug Proteine oder Cofaktoren zu sich nehmen, kann die Produktion eines oder mehrerer Neurotransmitter gestört werden. Darüber hinaus spielen Faktoren wie anhaltender Stress, emotionale Ereignisse, Alkohol, Drogen, Rauchen, Medikamenteneinnahme, Koffein und Zucker auch eine Rolle. Diese können zu einer Störung des Dopamin-Gleichgewichts führen, was sich auf Ihre Stimmung auswirken kann.
Mit unserem Neurotransmittertest können Sie leicht eine Indikation der 4 wichtigsten Neurotransmitter erhalten: Dopamin, Serotonin, GABA und Acetylcholin. Der Test zeigt, welche Neurotransmitter Sie von Natur aus mehr haben und welche Sie möglicherweise mehr verbauchen.
Bitte beachten: Dieser Test dient ausschließlich zur Indikation und ist nicht zur Erstellung einer medizinischen Diagnose geeignet.
Ein ausgewogenes Gleichgewicht der Neurotransmitter beginnt mit einer gesunden und abwechslungsreichen Ernährung. Achten Sie auf ausreichend Proteine, da sie die Aminosäuren liefern, die die Basis für Neurotransmitter bilden. Darüber hinaus sind Vitamine und Mineralstoffe für die Umwandlung dieser Aminosäuren in Neurotransmitter unerlässlich.
Neben der Ernährung spielen auch andere Faktoren eine Rolle. Begrenzen Sie den Verbrauch stimulierender Mittel wie Koffein, Alkohol und Zucker. Regelmäßige körperliche Bewegung und ausreichende Entspannung sind ebenfalls wichtig.
Finden Sie es schwierig, alle essentiellen Nährstoffe über Ihre Ernährung zu sich zu nehmen? Oder ist Ihr Lebensstil weit von optimal entfernt? Dann können Sie Nahrungsergänzungsmittel in Betracht ziehen. Dafür haben wir einen Schritt-für-Schritt-Plan erstellt.
Möchten Sie wissen, ob Sie genügend Proteine zu sich nehmen? Verwenden Sie unseren Kalorienrechner, um Ihren täglichen Proteinbedarf zu berechnen. Verfolgen Sie dann Ihre Proteinaufnahme mit einer Ernährungs-App oder einem Ernährungstagebuch. Wenn Sie feststellen, dass Sie nicht genügend Proteine über Ihre Ernährung aufnehmen, können Sie erwägen, dies mit einem Proteinpulver zu ergänzen.
Unsere Proteinpulver enthalten ein vollständiges Aminosäureprofil, einschließlich wichtiger Aminosäuren wie Phenylalanin, Tryptophan, Glutamat und Tyrosin.
Sehen Sie sich die Protein- und Eiweiß Kategorieseite für eine Übersicht über all unsere Proteinpulver an.
Ein gutes Multivitaminpräparat kann Ihnen helfen, Ihr Ernährungsmuster mit essentiellen Cofaktoren zu ergänzen. Ein Multivitaminpräparat enthält nämlich ein breites Spektrum an Vitaminen und Mineralstoffen, die der Körper benötigt. Da jede Zielgruppe unterschiedliche Bedürfnisse hat, bieten wir verschiedene Multivitamine an, die speziell auf bestimmte Gruppen wie Frauen, Männer, Schwangere, Kinder, über 50-Jährige und Sportler zugeschnitten sind.
Sehen Sie sich die Multivitamin Kategorieseite für einen Überblick über all unsere Multis an.
Magnesium ist einer der wichtigsten Cofaktoren für die Umwandlung von Proteinen in Neurotransmitter. Da dieser Mineralstoff viel Platz benötigt, ist es in einem Multivitaminpräparat oft nicht oder in geringerer Dosierung enthalten. Daher empfehlen wir, Magnesium separat zu ergänzen. Unser Magnesiumkomplex enthält vier gut absorbierbare Formen von Magnesium und ist daher unsere erste Wahl.
Sehen Sie sich die Magnesium Kategorieseite für einen Überblick über all unsere Magnesiumprodukte an.
Wenn Sie nach 8 Wochen immer noch nicht genügend Ergebnisse sehen, kann es sinnvoll sein, Ihr Neurotransmitterprofil zu untersuchen. Mit unserem Neurotransmittertest erhalten Sie einfach Einblick in das Gleichgewicht der vier wichtigsten Neurotransmitter: Dopamin, Serotonin, GABA und Acetylcholin.
Der Test zeigt Ihnen, welche Neurotransmitter Sie von Natur aus mehr haben und welche Sie möglicherweise mehr verbrauchen. Basierend auf dem Ergebnis erhalten Sie gezielte Lebensstil- und Ernährungstipps, um die Neurotransmitter zu unterstützen, die zusätzliche Aufmerksamkeit benötigen.
Bitte beachten Sie: Dieser Test dient ausschließlich zur Orientierung und ist nicht für die Erstellung einer medizinischen Diagnose geeignet.
Mit dem Ergebnis des Neurotransmittertests haben Sie Klarheit darüber, welcher Neurotransmitter möglicherweise ergänzt werden muss. Wir empfehlen, in Absprache mit einem Gesundheitsdienstleister zu klären, ob ein spezifisches Neurotransmitterpräparat für Sie geeignet ist. Beachten Sie, dass bestimmte Medikamente mit Nahrungsergänzungsmitteln interagieren können, was die Bedeutung professioneller Beratung unterstreicht.
Ist Ihre Situation einzigartig und Sie brauchen Hilfe bei der Entscheidungsfindung? Fragen Sie unsere orthomolekularen Therapeuten und erhalten Sie kostenlose Beratung.



