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Antioxidantien sind freie Radikalfänger und schützen unsere Zellen. Erfahren Sie alles über die Wirkung von Antioxidantien, Antioxidantien in der Ernährung und welche Wirkung sie in unserem Körper haben.








Antioxidantien sind Moleküle, die freie Radikale neutralisieren und dadurch verhindern, dass diese zellschädigende Reaktionen auslösen. Sie werden deshalb auch als Radikalfänger bezeichnet.
Die bekanntesten Antioxidantien sind Vitamin E und Vitamin C. Darüber hinaus kennen wir auch Glutathion, D-Mannose, Resveratrol, Quercetine, Q10 Ubiquinol 100 mg, Astaxanthin und Grüntee-Extrakt.
Wenn Nährstoffe eine schützende Funktion haben, dann haben sie eine antioxidative Wirkung.
Antioxidant bedeutet wörtlich 'gegen Oxidation' (anti = gegen, Oxidant = oxidieren). Oxidation kann lebenswichtige Moleküle in unseren Zellen schädigen, darunter DNA und Proteine, die für viele Körperfunktionen verantwortlich sind.
Oxidation bedeutet: sich mit Sauerstoff verbinden. Oxidation ist daher ein häufiger Prozess und nicht alle Oxidationsreaktionen sind schlecht. Sie sind lebenswichtig und an vielen wichtigen Prozessen beteiligt. Ein Beispiel für 'gute' Oxidation ist die Zellatmung; bei diesem Prozess wird Glucose durch den Sauerstoff oxidiert, den wir einatmen. Dadurch werden Kohlendioxid, Wasser und Energie (ATP) produziert, um unseren Körper mit Treibstoff zu versorgen. Weniger erwünschte Oxidationsreaktionen sind beispielsweise das Rosten von Metall und Nahrungsmittelverderb.
Moleküle wie DNA sind für ein reibungsloses Funktionieren der Zellen erforderlich, daher kann eine zu starke Schädigung zur Zellbeschädigung oder zum Absterben führen. Aus diesem Grund sind Antioxidantien so wichtig, denn sie können diese Schäden reduzieren oder sogar verhindern. Im Körper wird die unkontrollierte Oxidation in der Regel durch sehr reaktive Moleküle verursacht, die als freie Radikale bekannt sind. Daher werden Antioxidantien auch als freie Radikalfänger bezeichnet.
Freie Radikale sind Moleküle mit einem oder mehreren ungepaarten Elektronen. Elektronen sind nicht gerne allein, daher können einsame Elektronen zu instabilen und überaktiven Molekülen führen. Um stabil zu werden, muss der freie Radikal ein Elektron von einem anderen Molekül stehlen oder eins abgeben. Wenn ein Molekül ein Elektron verliert, wird das Molekül oxidiert und wird letztendlich zu einem freien Radikal.
Dieses neue freie Radikal kann dann wiederum ein Elektron von einem anderen Molekül stehlen und eine Kettenreaktion starten (siehe Abbildung 1). Dieser Prozess verändert die Struktur der Moleküle dauerhaft und kann Schäden verursachen.

Abbildung 1: Die Kettenreaktion, welche die veränderte Struktur der Moleküle in Gang setzt.

Abbildung 2: Ein Antioxidans spendet einem freien Radikal ein Elektron und stoppt die Kettenreaktion.
Aber wenn ein Antioxidans vorhanden ist, kann es einem freien Radikal ein Elektron spenden, wodurch es stabil wird und die Kettenreaktion stoppt (Abbildung 2). Das Antioxidans opfert sich auf, oxidiert anstelle des anderen Moleküls und wird so zu einem freien Radikal. Aber anders als die meisten Moleküle ist das Antioxidans in der Lage, das ungepaarte Elektron zu stabilisieren und wird nicht reaktiv.
Freie Radikale sind nicht immer schlecht für Sie, denn sie werden auch natürlich von unserem Körper produziert. Freie Radikale können durch schlechte Ernährung, Verschmutzung, Rauchen, usw. jedoch zunehmen.
Es wird angenommen, dass es Hunderte, möglicherweise sogar Tausende von (Nähr-)Stoffen gibt, die als Antioxidantien wirken können. Jedes hat seine eigene Rolle und kann mit anderen kommunizieren, um im Körper so effektiv wie möglich zu agieren. "Antioxidans" ist also nicht wirklich der Name einer Substanz, sondern beschreibt, was eine Reihe von Substanzen tun können. Jeder freie Radikalfänger hat eine andere Funktion und ist nicht austauschbar gegen einen anderen. Aus diesem Grund ist es so wichtig, abwechslungsreich und gesund zu essen.
Beispiele für Antioxidantien aus Lebensmitteln sind: Vitamin B2, C und E, Beta-Carotin, D-Mannose, Lykopin, Lutein, Selen, Mangan, Zeaxanthin und Zink.
Polyphenole, Flavonoide, Flavone, Katechine und Phytoöstrogene sind auch alle Arten von Antioxidantien und Phytonährstoffen, die wir in pflanzlichen Lebensmitteln finden.
Zusätzlich kennen wir auch Glutathion, D-Mannose, Resveratrol, Quercetin, Q10 Ubiquinol 100 mg, Astaxanthin und Grüner Tee-Extrakt.
Glutathion wird aus den Aminosäuren Cystein, Glutamin und Glycin hergestellt. Das Besondere an Glutathion ist, dass es in der Lage ist, oxidierte Antioxidantien wiederzuverwerten. Dazu gehören unter anderem Vitamin C, Vitamin E, Alpha-Liponsäure und Q10.
Acetyl ist im Grunde ein Molekularteil, die Acetylgruppe ist also kein eigenes Molekül. Wir können den Vergleich mit einem Arm oder einem Bein ziehen: sehr funktional innerhalb des Gesamtkörpers, aber für sich genommen wertlos.
Dennoch hat die Verknüpfung von Acetyl mit Glutathion einen großen Wert in unserem Körper. Drei Eigenschaften des Molekularteils sorgen nämlich für einen effizienteren Durchtritt durch die Zellmembran. Acetyl ist eine lipidlösende Verbindung, wodurch der Darm das Molekül als Ganzes aufnehmen kann. Darüber hinaus schützt die Acetylbildung das Molekül vor Oxidation, was zu einer schnellen Verbreitung in der Zelle führt. Anschließend können die in der Zelle vorhandenen Enzyme die Verbindung sehr schnell trennen. Daher nimmt der Körper S-Acetyl-L-Glutathion gut auf, im Gegensatz zu normalem Glutathion.
D-Mannose ist ein Zucker, der eng mit Glukose verwandt ist. Pfirsiche, Äpfel, Beeren und Orangen sind Quellen für D-Mannose. D-Mannose wird auch in geringem Maße von unserem Körper selbst hergestellt. Auch Preiselbeeren sind für ihren D-Mannose-Gehalt bekannt.

Ubiquinol ist die bioaktive (reduzierte) Form von Q10 Ubiquinol 100 mg und ist eine fettlösliche Substanz, die unser Körper natürlicherweise in den Herzzellen produziert. Die körpereigene Produktion kann in einigen Situationen jedoch unzureichend sein und nimmt mit zunehmendem Alter stark ab (siehe untenstehender Graph). Daher ist es für Menschen über 45 Jahre sinnvoll, Ubiquinol als Nahrungsergänzung einzunehmen.
Zusätzlich sind cholesterinsenkende Statine schädlich für unsere natürliche Q10-Produktion. Gerade Menschen, die diese Medikamente einnehmen, profitieren ungemein von einem ausreichenden Q10-Spiegel.

Pflanzliche Ernährung ist unsere Hauptquelle von Antioxidantien, insbesondere von Obst und Gemüse. Um eine möglichst vielfältige Palette an Antioxidantien aufzunehmen, ist eine abwechslungsreiche, gesunde Ernährung mit ausreichend Gemüse und Obst entscheidend.
Auberginen, Brokkoli, Blaubeeren, Grünkohl, Rote Beete, Hülsenfrüchte (wie schwarze oder braune Bohnen), grüner und schwarzer Tee, Kaffee, rote Trauben, dunkle Schokolade, Granatäpfel, Goji-Beeren.
Tipp: Lebensmittel mit reichen, lebendigen Farben enthalten oft die meisten Antioxidantien. Iss den Regenbogen!
Das Kochen bestimmter Lebensmittel kann die Antioxidantienwerte erhöhen oder verringern. Ein Beispiel ist Lycopin; Lycopin ist das Antioxidans, das Tomaten ihre leuchtend rote Farbe verleiht. Wenn Lycopin erhitzt wird, wird es für den Körper besser verfügbar (besser aufnehmbar).
Studien haben jedoch gezeigt, dass unter anderem Blumenkohl, Erbsen und Zucchini während des Kochvorgangs einen Großteil ihrer antioxidativen Aktivität verlieren. Daher ist es wichtig, eine Vielzahl von antioxidantienreichen Lebensmitteln zu essen, sowohl gekocht als auch roh.
Die Einnahme von zusätzlichen Nahrungsergänzungsmitteln mit Antioxidantien kann in bestimmten Fällen empfehlenswert sein. Insbesondere mit zunehmendem Alter nimmt die Produktion körpereigener Antioxidantien ab.
Quercetin ist ein sogenannter Bioflavonoid, ein Nährstoff, den wir unter anderem in Zitrusfrüchten, Zwiebeln, Kartoffeln und Buchweizen finden. Wir stoßen jedoch auf ein Problem mit der Substanz, die wir früher als Vitamin P bezeichneten. Beim Kochen verschwindet Quercetin nämlich zu 70 bis sogar 90 Prozent aus unserer Nahrung.
Der Anteil, der anschließend unser Verdauungssystem erreicht, stellt erneut ein Hindernis dar. Quercetin ist nämlich ein Nährstoff, der sich mit Phytonährstoffen (Antikörpern) bindet, was die Aufnahme von Quercetin erschwert. Aufgrund der geringen Menge an Quercetin, die schließlich in die Zelle gelangt, ist eine Ergänzung oft auch zu empfehlen.
Resveratrol ist ein sogenannter Polyphenol, eine gesundheitsfördernde Substanz, die wir unter anderem in Rotwein, Blaubeeren und Erdnüssen finden. Polyphenole sind sekundäre Pflanzenstoffe, die in vielen Lebensmitteln vorkommen – z. B. in Tee, Beeren oder Olivenöl. Bestimmte Polyphenole aus Olivenöl tragen laut EU-Verordnung zum Schutz der Blutfette vor oxidativem Stress bei. Ein wichtiger Prozess, da Radikale die Hauptsubstanzen sind, die unseren Zellen und Geweben Schaden zufügen.
Wir kennen Glutathion in drei Formen: die reduzierte Form, die oxidierte Form oder als s-acetyl-l-glutathion. Wenn auf dem Etikett eines Nahrungsergänzungsmittels reduziertes Glutathion oder einfach nur Glutathion steht, ist die reduzierte Form gemeint. Dies ist eine Verbindung von drei Aminosäuren (Tripeptid), die der Körper aus Cystein, Glutamin und Glycin herstellt. Die Thiolgruppe (SH-Gruppe) des Cysteins ist der aktive Teil des Moleküls.
Allerdings zeigt die Forschung, dass der Körper reduziertes Glutathion kaum oder gar nicht aufnimmt. Der Magen-Darm-Trakt zerstört den Nährstoff einfach. Selbst Dosen von drei Gramm führen zu keiner Erhöhung der Glutathionspiegel im Körper. Im Gegensatz zu s-acetyl-l-glutathion, das vom Körper vollständig absorbiert und vollständig in die Zellen aufgenommen wird.
Die natürliche Form von Zucker kommt in kleinen Mengen in verschiedenen Pflanzen und Früchten vor, wobei Cranberry die bekannteste ist. Der Körper stellt auch selbst in geringen Mengen D-Mannose her. Bei Vitaaherb verkaufen wir D-Mannose. D-Mannose 500 von Vitaherb bietet eine garantiert hohe Dosierung der reinsten D-Mannose und ist bis zu 50 Mal konzentrierter als Cranberrys. Die hohe Dosierung von 500 mg pro Kapsel ist außergewöhnlich. Die meisten D-Mannose-Produkte enthalten nämlich pro Kapsel nur die Hälfte oder sogar weniger des Zuckers zum gleichen Preis. Zur Veranschaulichung: Die Tagesdosis D-Mannose 500 entspricht 225 Gramm Cranberrys. Das ist so viel wie eine Packung pro Tag, um die Wirkung von nur einer Kapsel D-Mannose von Vitaherb zu erreichen.
Das Q10 Ubiquinol 100 mg kommt von Natur aus im menschlichen Körper vor und der Vorrat wird durch Nahrung ergänzt. Ubiquinol liefert das biologisch aktive Q10. Wir kennen auch Ubiquinon, das weniger biologisch verfügbar ist. Mit zunehmendem Alter nimmt die Produktion des Coenzyms ab, in diesem Fall kann ein Bedarf an einem Q10-Nahrungsergänzungsmittel in Form von Q10-Kapseln bestehen.
Bei Vitaherb verkaufen wir ein Q10 Ubiquinol-Nahrungsergänzungsmittel. Es enthält 100 mg dieses Coenzyms in der patentierten Form des japanischen Unternehmens Kaneka, das sich auf die Bereitstellung der aktiven Form von Q10-Tabletten oder -Kapseln spezialisiert hat.
Die wirksamen Nährstoffe des grünen Tee-Extrakts sind Katechine. Dies sind die wichtigsten Polyphenole (eine Gruppe natürlicher Stoffe in Pflanzen) der Grüntee-Pflanze (Camillia sinensis). EGCG (Epigallocatechingallat) ist das Katechin mit dem größten Mehrwert für unseren Körper. Als Zink-Ionoophor erhöht EGCG das Zink auf zellulärer Ebene. Der Gehalt an Gallensäure sinkt, wenn EGCG im Körper verfügbar ist. Durch den beschleunigten Stoffwechsel bleibt ein akzeptabler Cholesterinspiegel erhalten.**
Zusätzlich reduziert der Grün-Tee-Extrakt die Aufnahme von Lipiden und Proteinen. Dieser Prozess aktiviert die AMP-aktivierte Proteinkinase, was die Zufuhr von Kalorien reduziert.
Vitamin A ist die umgewandelte Form von Beta-Carotin, dem bekannten Farbstoff unter anderem in Karotten. Die reine Form von Vitamin A wird auch Retinol genannt, was vom Wort Retina (Netzhaut) abgeleitet ist. Denn Vitamin A trägt zur Erhaltung normaler Sehkraft, Haut und Schleimhäute bei. Es unterstützt außerdem einen normalen Eisenstoffwechsel.
Die meisten Ergänzungsmittel enthalten eine veresterte Form von Retinol, da diese Formen im Körper viel stabiler sind. Dabei ist das Retinol mit einem anderen Molekül verknüpft, z.B. Retinolpalmitat oder mit einer Kohlenstoffverbindung bei Retinolacetat. Ein Supplement mit Retinol hat zudem einen Vorteil gegenüber Beta-Carotin. Diese Provitamin A muss nämlich erst noch umgewandelt werden, bevor es die reine Retinolform erreicht. Bei dieser Umwandlung geht ein Teil der Wirksamkeit verloren, bis zu 22 Prozent.
Astaxanthin wird von Algen, Plankton und verschiedenen Mikroorganismen produziert und hat eine charakteristisch tiefrote Farbe. Die Tiere, welche diese Alge fressen - wie Lachs, Krebse, Garnelen und Flamingos - bekommen dadurch ihre rosarote Farbe. Es ist bekannt, dass Astaxanthin die Ausdauer eines Lachses unterstützt, um bis zu 3.000 Kilometer gegen den Strom zu schwimmen.
Die am stärksten konzentrierte natürliche Form von Astaxanthin ist die Alge Haematococcus pluvialis. Um sich gegen stressige Bedingungen zu schützen, produzieren Algen Astaxanthin. Dadurch schützen die Algen ihre DNA, so dass sie später, unter besseren Bedingungen, weiter wachsen können. Dieser Kraftstoff aus der Natur ist unter anderem für den Anti-Aging-Einsatz geeignet.
Es ist klar, dass pflanzliche Nahrungsmittel wie Gemüse und Obst unsere wichtigste Quelle von Antioxidantien sind. Aber aus verschiedenen Gründen kann es jedoh sein, dass sie zu hochwertige Nahrungsergänzungsmittel greifen. Bei Vitaherb verwenden wir Kapseln.
Unsere Antioxidantienkapseln gewährleisten, dass die Antioxidantien so wenig wie möglich den Einflüssen von außen wie Licht und Feuchtigkeit ausgesetzt sind. Darüber hinaus verwenden wir magensäureresistente Kapseln, damit sie stabil im Magen-Darm-Trakt bleiben.
Ist Ihre Situation einzigartig und Sie brauchen Hilfe bei der Entscheidungsfindung? Fragen Sie unsere orthomolekularen Therapeuten und erhalten Sie kostenlose Beratung.



