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Laufen ist heute ungeheuer beliebt: Die Startplätze für große Laufveranstaltungen sind oft rasend schnell ausverkauft. Immer mehr Menschen wollen es ausprobieren, und die Hemmschwelle, damit anzufangen, scheint niedriger denn je. Aber ist Laufen überhaupt gut für dich? In diesem Blog gehen wir dieser Frage nach und stellen die Vor- und Nachteile dieser beliebten Sportart gegenüber.
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Laufen ist eine natürliche Bewegungsform für unseren Körper. Es ist eine Form von Cardio und dein Herz-Kreislauf-System spielt dabei also eine wichtige Rolle. Beim Laufen muss dein Körper ordentlich arbeiten, um deine Muskeln mit ausreichend Sauerstoff und Energie zu versorgen. Das merkst du sofort: Deine Herzfrequenz steigt und deine Atmung beschleunigt sich.
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Machen Sie den FitnesstestLaufen bringt vieles in deinem Körper in Bewegung, aber wofür ist Laufen gut? Im Folgenden liest du die wichtigsten Vorteile im Überblick.
Einer der bekanntesten Vorteile des Laufens ist der positive Einfluss auf deine Kondition. Wenn du regelmäßig eine Runde läufst, lernt dein Körper, Sauerstoff und Energie immer effizienter zu deinen Muskeln zu transportieren. So baust du deine Kondition auf und kannst immer länger oder schneller laufen, ohne außer Atem zu geraten.
Wie bereits erwähnt, werden deine Muskeln beim Laufen beansprucht und deine Herzfrequenz steigt. Diese zusätzliche Anstrengung benötigt mehr Energie, und deshalb verbrennst du in kurzer Zeit ordentlich viele Kalorien. Für eine halbe Stunde Laufen liegt der Verbrauch zwischen 200 und 700 Kilokalorien; das hängt von deiner Geschwindigkeit und deinem Körpergewicht ab.1 Da du oft über längere Zeit in moderatem Tempo läufst, stammt ein großer Teil dieser Energie aus der Fettverbrennung. Das macht Laufen zu einer effektiven Methode, um Fett zu verlieren.
Willst du mehr zu diesem Thema erfahren? Dann lies den folgenden Blog: Abnehmen mit Laufen: Wie funktioniert das?.
Laufen ist vielleicht nicht die Sportart, um viel Muskelmasse aufzubauen, aber es macht dich auf jeden Fall stärker. Welche Muskeln trainiert man beim Laufen?
Vor allem die Muskeln in deinem Unterkörper sind stark gefordert: Quadrizeps, Hamstrings, Gesäßmuskeln und Waden leisten beim Laufen jeweils ihren eigenen Beitrag. Außerdem helfen deine Rücken- und Bauchmuskeln dabei, deine Haltung stabil zu halten. Auch deine Knochen profitieren: Die Stoßbelastung beim Laufen hilft deinen Knochen, stark und belastbar zu bleiben. Damit schneidet Laufen oft besser ab als viele andere Ausdauersportarten, wie Schwimmen oder Radfahren.

Dass Bewegung gut für die Gesundheit ist, ist schon länger bekannt. Laufen trägt eindeutig dazu bei. So funktionieren dein Herz, deine Blutgefäße und dein Stoffwechsel besser. Auch deine Abwehr kann sich verbessern; besonders wenn du regelmäßig läufst, kann schon einmal pro Woche einen Unterschied machen.2
Neben den körperlichen Vorteilen hat Laufen auch auf mentaler Ebene vieles zu bieten. Es kann helfen, den Kopf freizubekommen, Anspannung loszulassen und die Stimmung zu verbessern. So kann regelmäßiges Laufen zu mentaler Widerstandskraft beitragen. Viele Läufer erleben danach ein Gefühl der Entspannung oder bekommen sogar einen deutlichen Energieschub.3
Das ‘Runner's High’-Phänomen ist ein bekanntes Erlebnis unter Läufern. Dieses plötzliche Glücksgefühl lässt sich schwer beschreiben, aber wer es kennt, weiß genau, was gemeint ist. Wie es genau entsteht, ist noch nicht ganz klar, aber eines steht fest: Es kann dir einen deutlichen mentalen Schub geben.
Laufen hat viele Vorteile, aber wie bei jeder Sportart gibt es auch Punkte, auf die man achten sollte. Ist Laufen schlecht für dich? Nicht unbedingt, aber es kann Beschwerden verursachen, wenn du zu schnell steigerst, dich nicht ausreichend erholst oder nicht auf deinen Körper hörst. Im Folgenden erläutern wir die wichtigsten Punkte.
Einer der größten Nachteile ist, dass Laufen eine verletzungsanfällige Sportart ist. Bei jedem Schritt entsteht großer Druck auf Sehnen und Muskeln, die die Belastung abfangen müssen. Zu den häufigsten Verletzungen zählen Shin Splints und Fersensporn.4 Das sogenannte ‘Runner's Knee’ ist ebenfalls eine Verletzung, die bei dieser Sportart häufig vorkommt. Vor allem Laufanfänger sind oft von einer dieser Verletzungen betroffen.
Besonders ehrgeizige Läufer können sich noch eine andere Art von Verletzung zuziehen, nämlich Übertraining. Wenn übermäßig trainiert wird und es zu wenig Erholungsphasen gibt, steigt das Risiko für diese Belastung. Vor allem Ausdauersportler, also auch Läufer, haben das größte Risiko, ein Übertraining zu entwickeln.5
Du möchtest wissen, wie du Übertraining vorbeugen kannst? Dann sieh dir den folgenden Blog an: Übertraining vorbeugen? 6 Tipps.

Während der Belastung ist es normal, dass deine Körpertemperatur steigt. Wenn deine Temperatur jedoch zu stark ansteigt, kann das Risiken mit sich bringen. Bei einer Kerntemperatur von über 40 Grad kann dein Körper überhitzen. Vor allem bei warmen Temperaturen kann das schnell passieren.6
Der klassische Tipp zur Verletzungsprophylaxe lautet: Nicht zu schnell zu viel wollen. Gerade bei einer Sportart wie Laufen ist es wichtig, deine Muskeln an die Belastung zu gewöhnen. Zu viele Kilometer zu machen, ist eine der größten Fallen für eine Verletzung.7
Ein Warm-up und Cool-down werden schnell übersprungen, aber es ist trotzdem sinnvoll, vor und nach dem Training etwas Zeit dafür einzuplanen. Wenn du deine Muskeln aufwärmst, gibst du deinem Körper den richtigen Start für deine Laufrunde. Außerdem kann ein Warm-up deine sportliche Leistung verbessern.8
Willst du mehr darüber erfahren, warum das so wichtig ist? Dann lies auch unseren Blog: Braucht man ein Warm-up und Cool-down für das Workout?
Wenn du Laufen und Fitnessstudio kombinierst, bekommst du das Beste aus beiden Welten. Du arbeitest nämlich sowohl an deiner Ausdauer als auch an deiner Kraft. Außerdem kann Krafttraining dazu beitragen, das Verletzungsrisiko zu verringern.9
Fällt es dir schwer, Laufen und Krafttraining zu kombinieren? Vielleicht hilft dir dieser Blog weiter: Laufen und Krafttraining: Wie kombiniert man das?
‘Last but not least’ ist es beim Sport auch wichtig, weiter auf deine Ernährung zu achten. Kohlenhydrate liefern dir ausreichend Energie während deiner Runde, während Proteine deinen Muskeln nach dem Training bei der Regeneration helfen. Selbst wenn du kein Krafttraining machst, bleibt eine ausreichende Eiweißzufuhr wichtig, auch für Ausdauersportler.
Willst du genau wissen, wie viel Protein du als Ausdauersportler brauchst? Dann lies den folgenden Blog: Protein bei Ausdauersport: Brauchst du es?
Laufen ist eine Sportart, die deinem Körper viele Vorteile bieten kann, sowohl körperlich als auch mental. Es stimmt, dass es bei dieser Sportart auch einige Nachteile geben kann, wie die hohe Verletzungsanfälligkeit. Zum Glück kannst du das Risiko negativer Effekte deutlich begrenzen, indem du gut auf deinen eigenen Körper hörst. Kurz gesagt: Gib dem Laufen einen festen Platz in deiner Sportroutine und erlebe die Vorteile selbst!
