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Nach dem Waschen hoffst du auf glänzendes, geschmeidiges Haar, doch der Spiegel erzählt ein anderes Bild. Trockenes und frizziges Haar kann ziemlich frustrierend sein, aber zum Glück lässt sich viel dagegen tun! In diesem Blog erfährst du, was die Ursachen für trockenes und frizziges Haar sind und – noch wichtiger – was du dagegen tun kannst.
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Trockenes Haar hat zu wenig Feuchtigkeit und natürliche Öle. Das merkst du sofort: Dein Haar fühlt sich rau an und hat keinen gesunden Glanz. Bei frizzigem Haar geht es noch einen Schritt weiter. Die äußere Schicht deines Haares (die Haarschuppen) ist beschädigt und steht offen. Feuchtigkeit aus der Luft dringt dann in dein Haar ein, wodurch es aufquillt und in alle Richtungen absteht.
Dein Haar kann aus ganz unterschiedlichen Gründen trocken und frizzig werden. Die größten Übeltäter? Zu häufiges Waschen, wodurch du die natürlichen Öle deiner Kopfhaut auswäschst. Auch aggressive Haarprodukte mit Sulfaten und Alkohol sind häufige Ursachen. Und vergiss das tägliche Styling nicht: Föhnen, Glätten und Locken – all diese Hitze trocknet dein Haar stark aus.
Auch das Wetter hat Einfluss auf dein Haar. Sonne, Wind, Chlor im Schwimmbad oder salziges Meerwasser können dein Haar nämlich deutlich austrocknen. Manchmal liegt die Ursache sogar an hormonellen Schwankungen während der Schwangerschaft oder der Menopause.
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Vitamintest jetzt startenGute Nachrichten: Frizziges und trockenes Haar zu behandeln ist zum Glück einfacher, als du denkst. Mit der richtigen Pflege kannst du dein Haar wieder weich und glänzend machen. Lies schnell weiter!
Wusstest du, dass gewöhnliche Shampoos oft voller aggressiver Sulfate stecken? Diese Reinigungsstoffe entfernen die natürlichen Öle von Haar und Kopfhaut. Dazu kommen Silikone, die dein Haar zwar vorübergehend glätten, sich mit der Zeit aber ansammeln und dein Haar beschweren. Entscheide dich lieber für ein mildes, natürliches Shampoo und meide Inhaltsstoffe wie Sodium Lauryl Sulfate (SLS) und Dimethicone.
Wäscht du dein Haar täglich? Das ist meist gar nicht nötig. Im Gegenteil: Es kann sogar dazu beitragen, dass das Haar nach dem Waschen frizzig wird. Wenn du deine Haare zu oft wäschst, bekommst du schnell eine trockene Kopfhaut und trockenes Haar, weil du immer wieder die wertvollen natürlichen Öle auswäschst. Reduziere das Waschen auf 2-3 Mal pro Woche und gib deiner Kopfhaut die Zeit, sich anzupassen. Nach ein paar Wochen wirst du merken, dass dein Haar weniger schnell fettig wird.
Eine warme Dusche fühlt sich herrlich an, aber dein Haar freut sich darüber weniger. Warmes Wasser öffnet die Haarschuppen und lässt Feuchtigkeit und Nährstoffe entweichen. Kaltes Wasser macht das Gegenteil: Es schließt die Schuppen, sodass dein Haar glatter wird. Du musst nicht sofort kalt duschen: Wasche dein Haar mit lauwarmem Wasser und beende die Wäsche mit kaltem Wasser. Findest du kaltes Wasser unangenehm? Dann verwende es nur für die Haarlängen, so spürst du es kaum!

Bei wirklich trockenem Haar reicht eine normale Spülung oft nicht aus. Verwöhne deine Haare deshalb jede Woche mit einer nährenden Haarmaske für trockenes Haar. Inhaltsstoffe, auf die du achten kannst, sind zum Beispiel Sheabutter, Arganöl, Jojobaöl, Kokosöl oder Aloe vera. Willst du das Maximum aus deiner Haarmaske herausholen? Dann lass sie 20-30 Minuten einwirken, am besten unter einem warmen Handtuch. Durch die Wärme öffnen sich die Haarschuppen und die Maske zieht tiefer ins Haar ein.
Die Art, wie du dein Haar trocknest, macht wirklich einen Unterschied. Mit dem Handtuch zu rubbeln ist ein No-Go: Es macht dein Haar frizzig, weil es die Haarschuppen öffnet. Außerdem ist nasses Haar viel empfindlicher und kann sich leichter dehnen, wenn du grob daran ziehst oder reibst. Tupfe dein Haar stattdessen vorsichtig mit dem Handtuch trocken. Du kannst auch ein Mikrofasertuch verwenden, das ist etwas sanfter zu deinem Haar. Ein altes Baumwoll-T-Shirt funktioniert ebenfalls überraschend gut.
Föhn, Glätteisen und Lockenstab sind auf lange Sicht eine Katastrophe für dein Haar. Durch die Hitze verdampft die Feuchtigkeit im Haar, wodurch es trockener und frizziger wird. Lass dein Haar deshalb so oft wie möglich an der Luft trocknen. Musst du trotzdem föhnen? Dann nutze die Kaltstufe oder die niedrigste Wärmestufe. Und vergiss nicht, vor der Anwendung deiner Styling-Tools einen Hitzeschutz zu verwenden.
Natürliche Öle werden auch bei frizzigem und trockenem Haar häufig eingesetzt. Trage eine kleine Menge Jojoba-, Kokos-, Argan- oder Mandelöl auf die trockenen Spitzen deines Haares auf (nicht auf die Kopfhaut), um sie zu schützen und zu pflegen. Die Öle gleichen die Feuchtigkeit aus, die deinem Haar fehlt, und legen einen Schutzfilm um den Haarschaft. Du kannst das Öl auch als Pre-Wash-Behandlung verwenden: Massiere etwas Öl ins Haar ein, lasse es eine Stunde einwirken und wasche es danach aus.
Das klingt vielleicht nach einem Luxus-Tipp, aber es funktioniert wirklich! Während deines Schlafs drehst und wendest du dich mehr, als du denkst. Ein Baumwollkissenbezug reibt dann an deinem Haar, was frizziges Haar und lästige Knoten am Morgen verursacht. Ein Seidenkissenbezug ist viel sanfter zu deinem Haar. Dein Haar gleitet leicht über die glatte Oberfläche, bleibt glatter und verliert weniger Feuchtigkeit. Satin ist übrigens ebenfalls eine gute Alternative und oft etwas günstiger.

Du bist, was du isst – und das gilt auch für dein Haar! Eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung hilft deinem Haar von innen heraus. Versuche, etwas mehr von diesen Nährstoffen aufzunehmen: Omega-3-Fettsäuren (fetter Fisch, Leinsamen, Walnüsse), Biotin (Eier, Nüsse, Vollkornprodukte), Vitamin E (Avocado, Spinat) und Zink (Kürbiskerne, Linsen, Kichererbsen). Durch abwechslungsreiches Essen gibst du deinem Haar alle Bausteine, die es braucht.
Lust, selbst aktiv zu werden? Dann entscheide dich für eine natürliche, selbstgemachte Haarmaske. Probiere doch einmal diese nährende Avocado-Honig-Maske: Zerdrücke eine reife Avocado fein und mische sie mit 2 Esslöffeln Honig und 1 Esslöffel Kokosöl zu einer glatten Paste. Auf das feuchte Haar auftragen (vor allem auf die Spitzen), 30 Minuten einwirken lassen und gut ausspülen. Du wirst überrascht sein, wie weich sich dein Haar anfühlt!
Lies auch unseren Blog: 12 häufig gestellte Fragen zur Haarpflege.
Wenn es um dein Haar geht, ist Geduld gefragt. Einige Tipps zeigen schnell Wirkung: eine nährende Maske oder vorsichtiges Trockentupfen nach dem Duschen. Für die echte Verwandlung von trockenem zu glänzendem Haar musst du aber etwas länger dranbleiben. Genau wie dein Haar nicht von einem Tag auf den anderen einen Zentimeter wächst, braucht auch die Regeneration von trockenem Haar Zeit. Bleib vor allem konsequent bei deinen neuen Gewohnheiten und dein Haar wird es dir danken.
Mit diesen Tipps kannst du frizziges und trockenes Haar endlich in den Griff bekommen! Fang klein an, wähle zuerst ein oder zwei Tipps, die du leicht umsetzen kannst, und merke selbst den Unterschied. Ob du dich für eine wöchentliche Haarmaske entscheidest, vorsichtiger trocknest oder natürliche Öle verwendest: Jede kleine Veränderung hilft. Ehe du dich versiehst, hast du weicheres und glänzenderes Haar.
