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12 häufig gestellte Fragen zur Haarpflege

Du willst das Beste für dein Haar, weißt aber nicht mehr, was nun gut ist und was nicht? Du bist nicht allein mit deinen Fragen zur Haarpflege! Musst du deine Haare jeden Tag waschen? Ist Föhnen wirklich so schlecht? Bei so vielen widersprüchlichen Ratschlägen kann man schnell den Überblick verlieren. Zum Glück muss gute Haarpflege überhaupt nicht kompliziert sein. Wir beantworten die 12 häufigsten Fragen, damit du endlich weißt, woran du bist.

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12 veelgestelde vragen over haarverzorging

1. Wie oft sollte man die Haare waschen?

Die Haare zu waschen ist seltener nötig, als du denkst. Waschst du deine Haare jeden Tag, weil sie schnell fettig werden? Dann steckst du wahrscheinlich in einem Teufelskreis: Durch das ständige Waschen gerät deine Kopfhaut aus dem Gleichgewicht und produziert sogar noch mehr Talg, um den Verlust auszugleichen. Für normales bis trockenes Haar reichen meist 2–3 Mal pro Woche. Hast du eine fettige Kopfhaut oder treibst du viel Sport? Dann darf es etwas häufiger sein, aber versuche es nicht täglich zu tun. Deine Kopfhaut braucht Zeit, um ihr natürliches Gleichgewicht wiederzufinden.

Mehr dazu: Was hilft gegen fettiges Haar?

2. Ist Föhnen schlecht für dein Haar?

Föhnen ist nicht grundsätzlich schlecht für dein Haar, die Hitze aber schon. Zu viel Wärme kann dein Haar austrocknen und schädigen, vor allem wenn du es jeden Tag auf höchster Stufe föhnst. Verwende deshalb vor dem Föhnen immer einen Hitzeschutz. Beginne mit einer niedrigeren Temperatur und richte den Föhn nicht zu lange auf dieselbe Stelle. Auch bei der Verwendung von Glätteisen oder Lockenstab gilt: Schütze dein Haar und bleibe nicht zu lange an derselben Strähne. Hast du die Zeit? Dann lass dein Haar einfach an der Luft trocknen.

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3. Hilft es, die Haare mit kaltem Wasser zu spülen?

Die Haare mit kaltem Wasser zu spülen, ist ein einfacher Trick, der viel ausmachen kann. Kaltes Wasser schließt die Haarschuppen, wodurch das Licht besser reflektiert wird und dein Haar sofort glänzender und weniger frizzig wirkt. Außerdem hilft es dabei, Feuchtigkeit und Nährstoffe besser zu bewahren. Du musst dafür nicht die ganze Dusche kalt nehmen; es reicht, die Haare am Ende kurz nachzuspülen. Ist dir das zu kalt? Dann halte nur die Haarlängen unter den kalten Strahl statt den ganzen Kopf.

Mehr dazu: Was hilft gegen trockenes und frizziges Haar?

4. Ist sulfatfreies Shampoo besser für dein Haar?

Sulfate sind Reinigungsstoffe, die sehr gründlich reinigen, aber auch alle natürlichen Öle von deiner Kopfhaut entfernen. Sie stecken sogar in industriellen Reinigungsmitteln wie einem Entfetter. Das sagt genug darüber aus, wie stark sie sind! Sulfatfreies Shampoo ist eine mildere Alternative. Es reinigt sanfter und lässt mehr von deiner natürlichen Schutzschicht intakt. Solche Shampoos schäumen meist weniger (keine Sorge: Das sagt nichts über ihre Wirkung aus), sorgen aber dafür, dass sich dein Haar weicher und weniger trocken anfühlt.

5. Ist Trockenshampoo schlecht für dein Haar?

Du kennst sicher diese Tage, an denen du keine Zeit hast, deine Haare zu waschen. Dann ist Trockenshampoo ein echter Retter in der Not! Wenn du es gelegentlich verwendest, ist das kein Problem, aber es ersetzt keine richtige Haarwäsche. Es nimmt überschüssiges Fett auf, ohne deine Kopfhaut wirklich zu reinigen, sodass Rückstände zurückbleiben, die deine Haarfollikel verstopfen können. Verwende es deshalb vor allem als Notlösung und greife am liebsten zu einem natürlichen Trockenshampoo ohne Parfum und Alkohol, da diese Haare und Kopfhaut weniger austrocknen.

6. Macht häufiges Bürsten die Haare fettiger?

Zu viel Bürsten macht das Haar tatsächlich fettiger! Beim Bürsten verteilst du die natürlichen Öle deiner Kopfhaut über das ganze Haar. Ein wenig Bürsten ist in Ordnung, aber wenn du den ganzen Tag über die Haare bürstest, regt das deine Kopfhaut dazu an, mehr Talg zu produzieren. Bürste deshalb nur, wenn es nötig ist. Vergiss auch nicht, deine Haarbürste selbst zu reinigen, denn dort sammeln sich oft Öle und Stylingprodukte. Reinige sie wöchentlich mit warmem Wasser und Shampoo oder lasse sie in warmem Wasser mit etwas Apfelessig einweichen.

Frau bürstet ihre Haare

7. Ist Haarspray schlecht für dein Haar?

Ob Haarspray schädlich ist oder nicht, hängt davon ab, was enthalten ist und wie du es verwendest. Viele Haarsprays enthalten Alkohol, der dein Haar austrocknet und spröde macht. Auch andere chemische Stoffe wie Acrylate trocknen das Haar aus. Sprühst du jeden Tag Haarspray, ohne deine Haare zwischendurch zu waschen? Dann sammeln sich die Rückstände an und dein Haar wird schwer und klebrig. Das gilt auch für Gel, Wachs und Mousse. Wenn du Haarspray verwenden möchtest, wähle am liebsten eine milde Formel mit natürlichen Inhaltsstoffen und achte darauf, deine Haare weiterhin ausreichend zu waschen.

8. Darf man sich die Haare färben, wenn man schwanger ist?

Diese Frage beschäftigt viele schwangere Frauen, aber es gibt gute Nachrichten: Haarfarbe ist während der Schwangerschaft einfach sicher. Deine Kopfhaut nimmt so wenig Chemikalien auf, dass kein Risiko für dich oder dein Baby besteht. Manche Frauen warten trotzdem bis nach dem ersten Trimester oder verzichten während der Schwangerschaft ganz darauf, einfach für ihr eigenes gutes Gefühl. Möchtest du besonders vorsichtig sein? Dann entscheide dich für Highlights (die Farbe kommt nicht mit deiner Kopfhaut in Kontakt) oder eine natürliche Haarfarbe.

9. Ist Keratin gut für dein Haar?

Eine Keratinbehandlung macht dein Haar vorübergehend glatter und stärker, bringt aber auch Risiken mit sich. Professionelle Behandlungen enthalten oft Formaldehyd, das beim Einatmen schädlich sein kann. Außerdem hält der Effekt von Keratin nur wenige Monate an, sodass du die Behandlung immer wiederholen musst. Keratinprodukte für zu Hause sind milder, wirken aber auch weniger stark. Möchtest du eine Keratinbehandlung? Dann geh zu einem erfahrenen Friseur und achte während der Behandlung auf gute Belüftung.

10. Sind natürliche Haarprodukte wirklich besser?

Natürliche Inhaltsstoffe wie Kokosöl, Arganöl und Aloe vera sind von Natur aus milder für dein Haar und werden häufig bei trockenem oder geschädigtem Haar verwendet. Aber „natürlich“ auf dem Etikett bedeutet nicht automatisch, dass es besser ist. Jeder darf „natürlich“ auf seine Verpackung schreiben, auch wenn nur ein Tropfen eines natürlichen Inhaltsstoffs enthalten ist. Willst du wissen, wie viel wirklich drin ist? Dann schau auf die Inhaltsstoffliste: Je weiter vorne ein Inhaltsstoff steht, desto mehr ist davon im Produkt enthalten.

natürliche Produkte

11. Ist es schlecht, mit nassen Haaren zu schlafen?

Mit nassen Haaren schlafen solltest du besser nicht! Nasses Haar ist empfindlicher und bricht viel schneller. Beim Schlafen bewegst du dich viel und durch die Reibung am Kissen entstehen Knoten, Schäden und dein Haar wird frizziger. Hast du keine Zeit, deine Haare trocknen zu lassen? Dann solltest du sie wenigstens handtuchtrocken machen und eher trocken tupfen statt rubbeln. Reiben schädigt die Haarschuppen und macht dein Haar zusätzlich brüchig. Ein Kissenbezug aus Seide oder Satin hilft ebenfalls, weil er weniger Reibung verursacht als Baumwolle.

12. Welche Inhaltsstoffe sind schlecht für dein Haar?

Bei Haarprodukten steht oft eine Inhaltsstoffliste, von der du die Hälfte nicht einmal aussprechen kannst. Welche sind denn nun gut und welche eher nicht? Hier sind einige Inhaltsstoffe, die du besser vermeiden solltest.

  • Sulfate: Sulfate wie SLS (Sodium Lauryl Sulfate) oder SLES (Sodium Laureth Sulfate) sind zu aggressiv, vor allem für trockenes oder gefärbtes Haar. Du erkennst sie an Namen mit „sulfate“ darin. Du erkennst sie an Inhaltsstoffen mit „sulfate“ im Namen. Sie reinigen so gründlich, dass sie auch deine natürliche Schutzschicht angreifen, und das macht dein Haar noch trockener und empfindlicher.
  • Silicone: Silicone erkennst du an Namen, die auf -cone oder -xane enden, wie Dimethicone oder Cyclopentasiloxane. Sie legen sich wie ein Film um dein Haar, sodass es von außen glänzt, aber pflegende Inhaltsstoffe nicht mehr hindurchkommen. Langfristig lagern sie sich an und machen dein Haar schwer und leblos.
  • Alcohol: Achte auf Alkoholarten wie Ethanol, Isopropanol oder Benzyl Alcohol in deinen Haarprodukten. Diese trocknen dein Haar aus und machen es spröde. Ein bisschen ist nicht schlimm, aber Produkte mit viel Alkohol lässt du besser stehen.
  • Parabene: Parabene erkennst du an Namen wie Methylparaben, Propylparaben oder Butylparaben. Sie sind wegen möglicher hormoneller Effekte umstritten. Viele Menschen entscheiden sich deshalb, sie zu vermeiden.

Hier erfährst du mehr über ein natürliches Shampoo ohne Sulfate und Parabene.

Zum Schluss

Nach all diesen Fragen hast du hoffentlich mehr Klarheit über deine Haarpflege. Meist läuft es auf ein paar Grundregeln hinaus: Behandle dein Haar nicht zu grob, nimm dir Zeit, es richtig trocknen zu lassen, und verwende Stylingtools und chemische Produkte in Maßen. Natürliche Pflege funktioniert oft am besten!

Dein Haar braucht außerdem Zeit, um sich an neue Routinen anzupassen, also erwarte nicht von heute auf morgen einen großen Unterschied. Und denk daran: Weniger ist mehr. Du musst wirklich nicht fünf verschiedene Produkte pro Tag verwenden, um schönes Haar zu haben.

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Britt

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