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Vitaherb

Matcha vs. Kaffee: Was ist besser für dich?

Während Kaffee für die ältere Generation oft kaum wegzudenken ist, greifen jüngere Generationen immer häufiger zu Matcha. In den sozialen Medien wird er daher oft als die ‘gesündere Alternative’ angepriesen. Aber ist Matcha tatsächlich besser für dich? In diesem Blog vergleichen wir Matcha mit Kaffee und du erfährst, was am besten zu dir passt.

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Matcha vs. koffie: wat is beter voor je?

Was ist Matcha (und warum sieht man ihn plötzlich überall)?

Matcha ist ein leuchtend grünes Pulver, das aus den jungen Blättern der Camellia sinensis-Pflanze hergestellt wird. Die kennst du wahrscheinlich auch von normalem grünem Tee, aber der Prozess davor ist etwas anders. Bei grünem Tee wächst die Pflanze nämlich bis zur Ernte in voller Sonne und du trinkst nur einen Auszug aus dem Blatt. Bei Matcha läuft das anders.

Einige Wochen vor der Ernte wird die Teepflanze in den Schatten gestellt. Das sorgt für eine Zunahme verschiedener bioaktiver Pflanzenstoffe, wie Chlorophyll und L-Theanin, für die es in der Ernährungswissenschaft viel Interesse gibt. Die Blätter für Matcha werden danach gepflückt, gedämpft, getrocknet und zu Pulver vermahlen. Dieses mischst du anschließend mit Wasser für dein Getränk. So nimmst du das ganze Blatt auf, einschließlich all dieser wertvollen Pflanzenstoffe.1

Von der Teetradition zum weltweiten Hype

Was einst in China begann und zu einem festen Bestandteil der japanischen Teekultur wurde, hat mittlerweile seinen Weg in Cafés und Küchenschränke auf der ganzen Welt gefunden. Besonders junge Menschen greifen dazu, unter anderem wegen des Gesundheitsimages, des einzigartigen Koffein- und Geschmacksprofils und der auffälligen leuchtend grünen Farbe. Diese visuelle Anziehungskraft spielt auch in den sozialen Medien eine Rolle.

Warum statt Kaffee zu Matcha greifen?

Die einen finden Matcha einfach leckerer als Kaffee. Andere trinken ihn, weil sie sich dadurch wacher oder gerade weniger gehetzt fühlen. Manche nennen das Matcha-Trinken ein schönes Ritual: kurz Wasser kochen, das Pulver aufschlagen und sich einen Moment für sich selbst nehmen. Auch die frische, sanfte Ausstrahlung von Matcha trägt zu diesem besonderen Erlebnis bei.

Gründe, die Menschen nennen, um Matcha statt Kaffee zu wählen:

  • Sie fühlen sich damit wohler als mit Kaffee
  • Es fühlt sich leichter oder sanfter an
  • Es passt besser zu ihrer Morgenroutine
  • Sie möchten weniger von Kaffee abhängig sein
  • Sie suchen etwas, das sich mehr 'ausgeglichen' anfühlt
  • Sie mögen die Optik und das Ritual

Für viele Menschen sind genau das die Gründe, sich für Matcha zu entscheiden. Aber wie stehen diese Erfahrungen im Verhältnis zu den tatsächlichen Unterschieden zwischen Matcha und Kaffee?

Frau hält eine Tasse

Wie unterscheiden sich Matcha und Kaffee voneinander?

Wir schauen uns den Unterschied zwischen Matcha und Kaffee in Bezug auf Inhalt, Wirkung und den täglichen Gebrauch an.

Energie

  • Eine Tasse Kaffee (240 Milliliter) enthält im Durchschnitt 80 bis 100 Milligramm Koffein. Dieses Koffein wird schnell aufgenommen, sodass du die Wirkung oft schon bald merkst. So fühlen sich manche Menschen schon nach 15 Minuten energiegeladener.2
  • Eine Tasse Matcha enthält im Durchschnitt zwischen 30 und 70 Milligramm Koffein, je nach Zubereitung. Außerdem enthält er auch L-Theanin. Untersuchungen zufolge könnte L-Theanin die Aufnahme beeinflussen. Dadurch könntest du die Wirkung des Koffeins möglicherweise als etwas ruhiger empfinden.3

Fokus und Konzentration

  • Viele Menschen trinken Kaffee, um sich besser konzentrieren zu können. Dieser Effekt wird dem Koffein zugeschrieben, das in Studien mit besserer Aufmerksamkeit, Informationsverarbeitung und Reaktionsfähigkeit in Verbindung gebracht wird.4
  • Matcha scheint etwas anders zu wirken. Durch die Kombination mit L-Theanin könnte sich die Wirkung auf die Konzentration möglicherweise etwas ausgeglichener anfühlen. So zeigt eine Studie einen leicht positiven Effekt bei Aufgaben, bei denen man über längere Zeit aufmerksam bleiben muss.3

Anspannung und Stimmung

  • Kaffee wird regelmäßig mit einer besseren Stimmung in Verbindung gebracht, vorausgesetzt, man trinkt ihn in Maßen. Wer viel Kaffee trinkt, kann jedoch genau das Gegenteil erleben. Denk zum Beispiel an Gefühle von Anspannung oder innerer Unruhe.4,5
  • Matcha ist wahrscheinlich etwas freundlicher für dein Nervensystem als Kaffee. Es gibt sogar Hinweise darauf, dass er dabei helfen kann, sich etwas ruhiger zu fühlen, ohne schläfrig zu machen.3

Sieh dir auch unser anderes Blog über die Wirkung von Koffein auf deinen Schlaf an.

Magen und Verdauung

  • Nicht jeder verträgt Kaffee gleich gut. Manche Menschen sagen zum Beispiel, Darmbeschwerden zu erleben.6 Das könnte etwas mit der Wirkung von Koffein auf bestimmte Verdauungsfunktionen zu tun haben.7
  • Über die Wirkung von Matcha auf die Verdauung ist noch nicht viel bekannt. Was wir wissen, ist, dass er weniger Koffein enthält und die Kombination mit L-Theanin die Wirkung möglicherweise etwas ins Gleichgewicht bringt.3 Dadurch ist Matcha für manche Menschen eine bessere, mildere Alternative.

Nährstoffe und Antioxidantien

  • Kaffee enthält vor allem Antioxidantien wie Chlorogensäure, ein Polyphenol, das natürlich in der Kaffeebohne vorkommt. Auch Spurenelemente wie Magnesium und Kalium sind enthalten, allerdings meist nur in kleinen Mengen.8 Da du nur den Extrakt der Bohne trinkst, bleibt ein Teil der wertvollen Stoffe im Kaffeesatz zurück.
  • Da du Matcha als fein gemahlenes Blatt trinkst, nimmst du automatisch Ballaststoffe und mehr bioaktive Stoffe auf als bei Kaffee. Denk an Catechine (eine Gruppe von Antioxidantien), aber auch an das Blattgrün Chlorophyll.1 Wie viel du genau aufnimmst, hängt von der Qualität und Herkunft deines Produkts ab.

Nachhaltigkeit

  • Im Durchschnitt kostet ein Kilogramm Kaffee fast 19.000 Liter Wasser und verursacht etwa 15 Kilogramm CO2-Emissionen. Siegel wie Fairtrade und Rainforest Alliance versuchen, diese Auswirkungen zwar abzumildern, doch die Umweltbelastung bleibt erheblich.9
  • Allein schon weil du pro Portion viel weniger davon brauchst, scheint die Belastung von Matcha niedriger zu sein. Exakte Zahlen basieren oft auf grünem Tee im Allgemeinen, geben aber einen guten Anhaltspunkt: etwa 8.800 Liter Wasser und 1,9 Kilogramm CO₂-Emissionen pro Kilogramm.9

Eine Tasse Kaffee wird zubereitet

Benutzerfreundlichkeit und Verfügbarkeit

  • Kaffee ist einfach und schnell zuzubereiten, egal ob du Filterkaffee, Kapseln oder Instantkaffee wählst. Außerdem findest du ihn fast überall, von der Tankstelle bis zu Hause, und oft zu einem relativ niedrigen Preis.
  • Matcha erfordert etwas mehr Vorbereitung. Das Pulver musst du gut verrühren, am besten mit einem speziellen Besen. Außerdem ist er in Cafés und Supermärkten noch weniger verbreitet. Und ein Matcha in guter Qualität ist oft teurer als Kaffee.

Les auch unser anderes Blog über die Gesundheitsvorteile von Kaffee.

Abschließend: Matcha oder Kaffee, wann wählst du was?

Was besser für dich ist, hängt teilweise davon ab, wonach du suchst. Kaffee ist schnell, stark und überall verfügbar. Wenn du auf der Suche nach einer unmittelbaren Wirkung bist, ist Kaffee deshalb oft praktisch. Matcha enthält ebenfalls Koffein, wird aber häufig als beruhigender empfunden. Das macht ihn für manche zu einer angenehmeren Wahl als Kaffee. Besonders dann, wenn du empfindlich bist oder deinen Tag lieber etwas ruhiger beginnst.

Ist Matcha auch immer gesünder als Kaffee? Das hängt von der Qualität deines Produkts und davon ab, was du hineingibst. So kannst du einen Matcha-Latte als gesund bezeichnen, mit all den wertvollen Pflanzenstoffen, aber in den fertigen Varianten steckt oft viel Zucker. Dann bleibt von diesem gesunden Image nicht mehr viel übrig.

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