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Schwellungen unter den Augen reduzieren: 8 Tipps

Schauen Sie morgens in den Spiegel und erschrecken Sie über die geschwollenen Tränensäcke unter Ihren Augen? Das kennen viele Menschen! Tränensäcke lassen Sie müde und älter aussehen, auch wenn Sie sich gar nicht so fühlen. Zum Glück können Sie selbst viel dagegen tun. In diesem Blog erklären wir, was Tränensäcke genau sind, woher sie kommen und – am wichtigsten – wie Sie sie reduzieren können.

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Was sind Tränensäcke unter den Augen?

Tränensäcke unter den Augen sind geschwollene Bereiche unter den unteren Augenlidern. Sie entstehen, wenn sich in dem Gewebe rund um die Augen Flüssigkeit und Fett ansammeln. Dieses Gewebe ist von Natur aus sehr dünn und empfindlich, sodass Schwellungen besonders schnell sichtbar werden. Dadurch entsteht die typische 'aufgequollene' Optik unter den Augen, die Ihnen einen müden Blick verleiht.

Der Unterschied zwischen Tränensäcken und dunklen Augenringen

Vielleicht denken Sie bei Tränensäcken auch sofort an dunkle Augenringe, aber das sind eigentlich zwei verschiedene Dinge. Dunkle Augenringe entstehen durch eine Verfärbung der Haut unter den Augen (oft violett, blau oder braun) und werden meist durch sichtbare Blutgefäße unter der Haut oder durch Pigmentierung verursacht. Tränensäcke hingegen sind Schwellungen unter den Augen durch die Ansammlung von Flüssigkeit oder Fett. Sie müssen nicht beides haben, aber es kommt häufig vor, dass Tränensäcke und dunkle Augenringe gleichzeitig auftreten.

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Was ist die Ursache von Tränensäcken unter den Augen?

Tränensäcke entstehen nicht einfach so, ihnen liegt immer eine Ursache zugrunde. Wenn Sie verstehen, wodurch sie bei Ihnen entstehen, können Sie gezielter dagegen vorgehen. Im Folgenden lesen Sie, welche Faktoren am häufigsten eine Rolle spielen.

Zu wenig Schlaf

Schlafmangel ist mit Abstand die bekannteste Ursache für Tränensäcke. Wenn Sie zu wenig schlafen, hat Ihr Körper keine Zeit, Flüssigkeit aus dem Gewebe rund um die Augen ausreichend abzutransportieren. Normalerweise pumpt Ihr Herz tagsüber die Flüssigkeit weg, aber während des Schlafs funktioniert das weniger gut. Nach einer kurzen Nacht oder unruhigem Schlaf bleibt deshalb Flüssigkeit unter den Augen zurück.

Zu viel Salz

Lieben Sie salzige Snacks, Chips oder essen Sie häufig Fertiggerichte? Dann nehmen Sie vermutlich viel Salz und damit auch viel Natrium zu sich. Zu viel Salz sorgt dafür, dass Ihr Körper zusätzlich Wasser zurückhält, um die Salzkonzentration im Gleichgewicht zu halten. Da das Gewebe rund um die Augen von Natur aus sehr dünn und empfindlich ist, bemerken Sie dies dort zuerst.

Alterung

Mit zunehmendem Alter können die Muskeln und das Bindegewebe rund um die Augen allmählich etwas schwächer werden. Das Fett, das den Augapfel normalerweise stützt und an seinem Platz hält, beginnt langsam nach unten zu rutschen. Auch die Haut wird dünner und weniger elastisch, wodurch Schwellungen leichter sichtbar werden.

Frau betrachtet Falten

Vererbung

Schauen Sie einmal zu Ihren Eltern oder Großeltern: Haben auch sie häufig Tränensäcke? Dann ist die genetische Wahrscheinlichkeit höher, dass Sie selbst ebenfalls dazu neigen. Manche Familien haben von Natur aus eine dünnere Haut rund um die Augen, eine andere Form der Augenhöhle oder einfach eine Veranlagung zu Wassereinlagerungen. Auch die Art und Weise, wie Ihr Körper Flüssigkeit abbaut, ist teilweise erblich bedingt.

Zu viel Alkohol

Ein Abend mit reichlich Alkohol macht sich oft am nächsten Morgen direkt an den Augen bemerkbar. Alkohol hat nämlich eine doppelte Wirkung: Er entzieht dem Körper Flüssigkeit (deshalb haben Sie so großen Durst), sorgt aber gleichzeitig auch für Entzündungen und Schwellungen. Durch Alkohol weiten sich Ihre Blutgefäße, wodurch mehr Flüssigkeit ins Gewebe rund um die Augen gelangt.

Alkohol hat auch wiederum Einfluss auf Ihren Schlaf. Lesen Sie mehr über Alkohol und Schlaf in unserem anderen Blog.

Überempfindlichkeit

Bestimmte Reize aus Ihrer Umgebung, wie Pollen oder Staub, können dazu führen, dass der Bereich unter den Augen schneller anschwillt. Ihr Körper bildet dann als Reaktion zusätzlich Flüssigkeit, was zu einem geschwollenen Erscheinungsbild beitragen kann. Auch häufiges Reiben oder Berühren der Augen kann die Schwellung verstärken.

Tränensäcke selbst reduzieren: 8 Tipps

Jetzt, da Sie wissen, was Tränensäcke sind und woher sie kommen, ist es Zeit für die Lösungen! Mit diesen 8 Tipps können Sie Tränensäcke unter den Augen selbst reduzieren und vorbeugen.

1. Kühlen anwenden

Kälte vermindert Schwellungen und Flüssigkeitsansammlungen innerhalb von 15 Minuten. Legen Sie einen kalten Waschlappen oder in ein Tuch gewickelte Eiswürfel für 10-15 Minuten auf Ihre geschlossenen Augen. Ein weiterer praktischer Trick: kalte Gurkenscheiben oder kalte Teebeutel mit grünem Tee oder Kamillentee können ebenfalls wirksam sein.

2. Genug schlafen

Eine gute Nachtruhe ist Grundlage Nummer eins. Sorgen Sie für 7-9 Stunden Schlaf pro Nacht und gehen Sie jeden Abend ungefähr zur gleichen Zeit ins Bett, so schaffen Sie eine gute Schlafroutine. Schlafen Sie eventuell auch mit etwas erhöhtem Kopf, indem Sie ein zusätzliches Kissen verwenden: So kann die Flüssigkeit abfließen, statt sich rund um die Augen anzusammeln.

3. Eine gute Augencreme

Haben Sie schon einmal eine gute Augencreme ausprobiert? Suchen Sie nach Inhaltsstoffen wie Koffein, Vitamin C, Hyaluronsäure und Peptiden. Tragen Sie die Creme vorsichtig auf und lassen Sie sie in Ruhe einziehen. Verwenden Sie morgens und abends eine kleine Menge. Für einen zusätzlichen Boost können Sie gelegentlich Eyepatches verwenden, die die Haut um die Augen mit Feuchtigkeit versorgen helfen.

Frauen tragen Eyepatches

4. Weniger Salz essen

Entscheiden Sie sich bewusst für weniger Salz in Ihrer täglichen Ernährung. Essen Sie weniger salzige Snacks, Fertiggerichte oder Restaurantessen. Kochen Sie lieber selbst mit frischen Zutaten und ersetzen Sie Salz durch Kräuter wie Basilikum, Oregano oder Knoblauch. Sie werden schnell merken, dass Ihr Körper weniger Flüssigkeit speichert, wenn Sie weniger Salz essen.

5. Mehr Wasser trinken

Sorgen Sie dafür, dass Sie jeden Tag genug Wasser trinken. Sie brauchen etwa 1,5-2 Liter Wasser pro Tag, um gut hydriert zu bleiben. Das hilft Ihrem Körper, Flüssigkeit besser abzutransportieren, statt sie festzuhalten. Beginnen Sie den Tag mit einem großen Glas Wasser und trinken Sie den Tag über kleine Schlucke.

6. Mit Concealer kaschieren

Wachen Sie trotzdem mit Tränensäcken unter den Augen auf? Dann können Sie Ihre Tränensäcke mit dem richtigen Make-up geschickt kaschieren. Wählen Sie einen Concealer, der ein bis zwei Nuancen heller ist als Ihr Hautton, und tragen Sie ihn in Dreiecksform unter dem Auge auf. Verblenden Sie ihn vorsichtig mit einem Make-up-Schwämmchen oder Ihrem Finger und fixieren Sie das Ganze mit etwas transparentem Puder. Achtung: Verwenden Sie keinen zu hellen Concealer (das lässt Tränensäcke erst recht auffallen).

7. Reiben Sie nicht in den Augen

Die Haut unter den Augen ist also sehr dünn und empfindlich. Wenn Sie sich heftig in den Augen reiben – zum Beispiel bei Juckreiz oder Müdigkeit – erhöhen Sie die Gefahr von Schwellungen und Tränensäcke können sich sogar verschlimmern. Durch das Reiben können auch die Blutgefäße unter den Augen gereizt werden, wodurch sich Flüssigkeit ansammeln kann. Versuchen Sie also, Ihre Augen möglichst in Ruhe zu lassen, so verlockend es manchmal auch sein mag.

8. Sanft massieren

Möchten Sie dennoch etwas tun, um Schwellungen unter den Augen zu reduzieren? Eine sanfte Massage rund um die Augen fördert die Durchblutung und verringert Flüssigkeitsansammlungen. Verwenden Sie Ihre Ringfinger und machen Sie vorsichtige Kreisbewegungen um die Augen herum, von innen nach außen. Tun Sie dies morgens und abends beim Auftragen Ihrer Augencreme. Das dauert nur wenige Minuten und kann wirklich einen Unterschied machen.

Zum Schluss

Tränensäcke unter den Augen sind lästig, aber zum Glück können Sie etwas dagegen tun. Beginnen Sie mit den einfachen Tipps wie ausreichend Schlaf, Kühlen und einer guten Augencreme. Wichtig ist dabei auch Geduld, denn es kann ein paar Wochen dauern, bis Sie einen Unterschied bemerken.

Das Wichtigste ist, die Ursache Ihrer Tränensäcke herauszufinden. Liegt es an Schlafmangel? Zu viel Salz? Oder vielleicht Alkohol? Mit dem richtigen Ansatz können Sie Tränensäcke unter den Augen reduzieren und wieder frisch und ausgeruht aussehen!

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Britt

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