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Vitaherb

Statisches oder dynamisches Dehnen: Was ist besser für Flexibilität und Leistung?

Stretchen ist eine wichtige Möglichkeit, um deinen Körper geschmeidig und flexibel zu halten. Deshalb ist es wichtig, sich sowohl vor als auch nach dem {workout} gut zu dehnen. Es gibt zwei Hauptformen des Dehnens: dynamisch und statisch. Was ist der Unterschied und wann verwendet man welche Form?

Weiterlesen unter dem Bild.

Statisch of dynamisch rekken: wat is beter voor flexibiliteit en prestaties?

Warum dehnen und strecken?

Das Dehnen bietet zahlreiche Vorteile für deinen Körper.1 Es ist wichtig für die Verbesserung der Flexibilität und die Erweiterung deines Bewegungsumfangs. Indem du deine Muskeln auf Aktivität vorbereitest, kannst du auch deine sportliche Leistung verbessern und Verletzungen vorbeugen. Darüber hinaus sorgt eine erhöhte Durchblutung dafür, dass mehr Sauerstoff und Nährstoffe zu deinen Muskeln transportiert werden, was ihre Funktion und ihr Heilungsprozess fördert.

Die Geschmeidigkeit deiner Muskeln hilft, einer schlechten Körperhaltung entgegenzuwirken. Darüber hinaus haben Dehn- und Streckübungen eine entspannende Wirkung, die Stress reduzieren kann. Schließlich verbessern diese Übungen auch dein Gleichgewicht und deine Koordination, was sich positiv auf deine allgemeine körperliche Leistungsfähigkeit auswirkt.

Ob ein Aufwärmen und Abkühlen für dein Training notwendig ist, kannst du in einem anderen Blogartikel nachlesen.

Was ist statisches Dehnen?

Statisches Dehnen bedeutet, dass du einen Muskel oder eine Muskelgruppe über einen längeren Zeitraum in einer Position hältst, am Ende deines natürlichen Bewegungsumfangs. Einer der Gründe, warum ein Stretch über einen längeren Zeitraum gehalten wird, ist, dass sich die Muskelfasern im Laufe der Zeit an die neue Länge gewöhnen. Indem du die Muskeln allmählich in gestreckter Position hältst, kannst du die "Dehnungsrezeptoren" trainieren, um eine Verlängerung des Muskels zu ermöglichen.

Beim statischen Dehnen hältst du die Dehnung 15 bis 30 Sekunden lang. Dann entspannst du den Muskel und wiederholst die Übung 2 bis 3 Mal auf beiden Seiten. Du solltest eine leichte Spannung spüren, aber keinen Schmerz. Hör sofort auf, wenn du scharfe Schmerzen verspürst. Achte auch auf deine Atmung; tiefes Einatmen kann helfen, die Spannung in deinem Körper zu verringern und die Dehnung länger durchzuhalten.

Sieh dir auch unsere Ernährungstipps gegen verspannte Muskeln an.

Beispiele für statische Dehnübungen

Stehendes Quadrizeps-Dehnen

Diese Übung konzentriert sich auf die Vorderseite der Oberschenkel (Quadrizeps).

  • Steh aufrecht und halte dein Gleichgewicht.
  • Nimm mit deiner linken Hand deinen linken Fuß und platziere deine Ferse an deinem Gesäß. Deine Knie sollten nach unten zeigen.
  • Halte deine Knie nah beieinander und spanne deine Bauchmuskeln an, um deinen Rücken gerade zu halten.
  • Halte dies 20-30 Sekunden, bevor du das Bein wechselst.

Trizeps-Dehnung

Dieser Stretch zielt auf die Rückseite deines Oberarms (Trizeps) ab.

  • Stelle deine Füße hüftbreit auseinander auf.
  • Strecke deinen rechten Arm zur Decke und beuge dann deinen Ellenbogen, um deine rechte Handfläche in die Mitte deines Rückens zu bringen.
  • Hebe deine linke Hand hoch und ziehe deinen rechten Ellenbogen vorsichtig nach unten.
  • Halte dies 20-30 Sekunden, bevor du den Arm wechselst.

Schmetterlingsdehnung

Dieser Stretch konzentriert sich auf die Innenseite deiner Oberschenkel, Hüften und unteren Rücken.

  • Sitze auf dem Boden mit geradem Rücken und angespannten Bauchmuskeln.
  • Platziere deine Fußsohlen vor dir, aneinander. Beuge deine Knie zur Seite.
  • Lege deine Hände auf deine Füße, während du deine Fersen zu dir ziehst, lass deine Knie entspannen und näher zum Boden kommen.
  • Beuge dich nach vorne, um auch deine Rückenmuskeln zu dehnen, dies sorgt für eine intensivere Dehnung.
  • Atme tief ein und halte diese Position 10 bis 30 Sekunden lang.

Frau macht dynamische Dehnübungen

Was ist dynamisches Dehnen?

Dynamisches Dehnen bedeutet, dass du dich beim Dehnen bewegst, ohne eine Position zu halten oder an einem Endpunkt zu stoppen. Es besteht aus kontrollierten, oft repetitiven Bewegungen, die darauf abzielen, deinen Bewegungsumfang zu vergrößern. Diese Dehnform ist ideal als Aufwärmübung vor dem Sport, um deine Muskeln aufzuwärmen.

Du kannst dynamische Dehnübungen anpassen, um gezielt die Muskeln zu trainieren, die du während deines Trainings verwenden wirst, indem du die Bewegungen nachahmst, die du während deines Workouts machst. Dynamisches Dehnen kann jedoch auch unabhängig vom Sport betrieben werden und hilft dabei, deine Muskeln stark und geschmeidig zu halten.

Sieh dir auch unseren Blog mit den besten Tipps gegen Muskelkater an.

Beispiele für dynamische Dehnübungen

Fersen-Gesäß

  • Beginne, indem du mit deinen Füßen hüftbreit auseinander stehst, mit deinen Armen an deinem Körper.
  • Bringe deine rechte Ferse an dein Gesäß.
  • Setze deinen rechten Fuß wieder auf den Boden und bringe deine linke Ferse an dein Gesäß.
  • Erhöhe dein Tempo, bis es sich anfühlt, als würdest du an Ort und Stelle joggen.
  • Mache diese Übung 30 Sekunden bis 1 Minute lang.

Beine lockern

  • Stelle deine Füße hüftbreit auseinander auf.
  • Beginne, ein Bein hin und her zu schwingen, während du auf dem anderen balancierst. Halte dich bei Bedarf an einer Wand fest. Beginne nicht sofort mit maximaler Geschwindigkeit, sondern steigere langsam.
  • Schwinge 10 Mal nach vorne und nach hinten, bevor du das Bein wechselst.
  • Du kannst diese Übung auch seitlich machen, von rechts nach links.

Planken gehen

  • Beginne in einer Plankenhaltung.
  • Gehe mit deinen Händen zu deinen Füßen. Versuche, deine Beine gestreckt und deinen Rücken gerade zu halten.
  • Dann gehe mit deinen Händen nach vorne, bis du wieder in der Plankenposition bist.
  • Wiederhole die Übung etwa eine Minute lang.

Zwei Menschen beim Dehnen

Statisches oder dynamisches Dehnen: Wann wählst du was?

Wie und wann du dehnst, kann einen großen Unterschied in deiner Leistung und Erholung machen. Dynamisches Dehnen ist ideal vor dem Workout als Teil des Aufwärmens. Es erhöht die Durchblutung und die Körpertemperatur und aktiviert die Muskeln, so dass sie bereit sind zu leisten.

Statisches Dehnen solltest du hingegen am besten nach dem Workout als Teil des Abschaltens machen. Es hilft den Muskeln zu entspannen, verbessert die Flexibilität und unterstützt das Abkühlen. Vermeide statisches Dehnen vor dem Workout, da es zu einem vorübergehenden Rückgang der Muskelkraft und Geschwindigkeit führen kann.2 Das ständige Halten eines Stretches kann die Muskeln ermüden.

Wir haben bereits darüber geschrieben, was du am besten vor deinem Training oder nach dem Training essen kannst.

Abschließend: die Kraft der Kombination

Sowohl statisches als auch dynamisches Dehnen haben ihre eigenen Vorteile. Indem du sie kombinierst und beide in dein Training integrierst, kannst du optimal von ihrer Kraft profitieren. Obwohl dynamisches Dehnen theoretisch ideal für das Aufwärmen und statisches Dehnen für das Abschalten ist, ist die Praxis weniger schwarz-weiß. Viele statische Dehnungen können in dynamische Varianten umgewandelt werden, die für das Aufwärmen geeignet sind. Es ist wichtig, immer auf deinen Körper zu hören; Dehnen sollte niemals schmerzhaft sein. Konsultiere bei Schmerzen immer einen Fachmann!

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