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So eine unkontrollierte (Ess-)Attacke, bei der du alle paar Minuten mit deiner Nase in den Kühlschrank tauchst. Es passiert uns allen hin und wieder. Du hast den einen Snack noch nicht verdaut und der nächste hat schon wieder deine Gedanken gestohlen. Oder an Tagen, an denen du überhaupt keinen Appetit hast, so ein Knoten im Magen.
Mehr Infos? Schau dir auch unser Gesundheitsziel Stress an.
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Passiert dies ab und zu, keine Panik. Aber wenn dies für dich an der Tagesordnung ist, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass Stress und Müdigkeit dein Essverhalten im Griff haben. Woran liegt das und was kannst du dagegen tun?
Die Hormone Ghrelin und Leptin regulieren unseren Appetit. Ghrelin verursacht das Hungergefühl und Leptin das Sättigungsgefühl. Unter idealen Bedingungen sind diese beiden Hormone im Gleichgewicht, sodass du zur richtigen Zeit isst und aufhörst, zu essen. Unter anderem beeinflusst die Länge deines Schlafs die Produktion von Ghrelin und Leptin. Eine kurze Nacht stört das Gleichgewicht zwischen den beiden, wodurch dein Ghrelin-Level steil ansteigt.1 Die Folge? Ein unstillbarer Hunger und unkontrollierte Essattacken.
Neben deinen Hungerhormonen leidet auch dein Blutzucker unter deinem Schlafmangel. Schlafmangel kann nämlich zu Blutzucker-Schwankungen führen, die unkontrollierbaren Heißhunger und negative Emotionen mit sich bringen.2 Und mal ehrlich: Was du in solchen Momenten konsumierst, wird wohl auch nicht die gesündeste Option sein, oder? Die Bedeutung eines guten Schlafmusters solltest du also nicht unterschätzen.
Erlebst du fast täglich Stress? Dann können wir sagen, dass anhaltender Stress vorliegt. Zum Beispiel durch Fristen, sozialen Druck oder Störungen durch deine Nachbarn. Anhaltender Stress führt zu höheren Gehalten an Ghrelin und einem größeren Bedarf an Zucker, wie eine kürzliche Studie mit Mäusen zeigte.3 Aber auch eine frühere Studie mit 230 berufstätigen Frauen zeigte eine mögliche Verbindung zwischen Stress und emotionalem Essen auf. Es stellte sich auch heraus, dass sie weniger in der Lage waren, ihren Speiseplan zu kontrollieren.

Es kann schwierig sein, ohne Anleitung die Kontrolle über deinen Stress durch das Entstehen eines Teufelskreises zurückzugewinnen. Durch deinen Stress konsumierst du ungesunde Nahrung, was wiederum Probleme wie Müdigkeit und Stimmungsschwankungen verursacht. Gelingt es dir nicht, den Kreislauf alleine zu durchbrechen? Dann suche Unterstützung.
Hast du das Gefühl, dass du die Kontrolle über dein Essverhalten aufgrund von Stress oder Müdigkeit verloren hast? Gehe die folgenden Ratschläge durch.

Stress und Müdigkeit haben definitiv Auswirkungen auf dein Essverhalten. Werde dir der Ursache bewusst und arbeite daran. So wirst du bald viel weniger ungewollte Kalorien zu dir nehmen. Und das ist eine gute Nachricht für deine Gesundheit und das Licht in deinem Kühlschrank!
Schaffst du es nicht, den Teufelskreis alleine zu durchbrechen? Wisse, dass dies nicht deine Schuld ist! Denn auch dies ist eine Folge von deinem Stress oder Schlafmangel. Hol dir Hilfe von einem Spezialisten, dein Hausarzt kann dich überweisen. Oder frage einen unserer orthomolekularen Spezialisten umfassende Beratung kostenlos.
