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Merkst du, dass dein Haar dünner wird? Vielleicht bleiben mehr Haare in deiner Bürste hängen oder fühlt sich dein Pferdeschwanz weniger voll an. Dünner werdendes Haar ist lästig und kommt regelmäßig vor. Viele Frauen machen sich darüber Sorgen, aber zum Glück gibt es Möglichkeiten, etwas dagegen zu tun. In diesem Blog liest du, warum Haar dünner wird und was du tun kannst, um dein Haar wieder kräftiger zu machen.
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Dünner werdendes Haar bedeutet, dass die Haare zunehmend feiner werden oder dass weniger neue Haare nachwachsen. Es ist normal, täglich 50 bis 100 Haare zu verlieren, aber wenn diese Zahl steigt oder das Haarwachstum nachlässt, wird dein Haar nach und nach dünner. Oft fällt dir das zuerst am Scheitel, an den Schläfen oder am Oberkopf auf.
\r\n\r\nIm Winter scheint dein Haar manchmal dünner zu werden. Das liegt daran, dass kalte Außenluft und trockene Heizungsluft die Kopfhaut austrocknen können, wodurch Haare schneller ausfallen. Außerdem verändert sich in dieser Jahreszeit der Haarzyklus: Mehr Haare befinden sich in der Ausfallphase. Dadurch kann es so wirken, als sei dein Haar weniger voll. Zum Glück ist das meist vorübergehend – sobald der Frühling beginnt, normalisiert sich das natürliche Haarwachstum wieder.
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Vitamintest jetzt startenDünner werdendes Haar hat selten nur eine einzige Ursache. Meistens spielen mehrere Faktoren zusammen. Im Folgenden liest du die wichtigsten Gründe.
\r\n\r\nHormone spielen eine große Rolle für die Gesundheit und Fülle deines Haares. In der Pubertät verändert sich das Hormongleichgewicht, was sich auf die Talgproduktion, Dicke und Wachstumsgeschwindigkeit deines Haares auswirken kann. Während der Schwangerschaft wird dein Haar oft voller und kräftiger durch erhöhte Hormonspiegel. Nach der Geburt sinkt der Hormonspiegel wieder, wodurch viele Frauen vorübergehend mehr Haare verlieren. Auch die Hormone in den Wechseljahren haben großen Einfluss: Wenn der Östrogenspiegel sinkt, sieht man oft, dass das Haar dünner wird. Das Beginnen oder Absetzen der Pille kann denselben Effekt haben.
\r\n\r\nMit zunehmendem Alter verlangsamt sich das Haarwachstum und die Haare selbst werden dünner. Ab etwa 40 merkst du oft, dass dein Haar weniger voll und dick wirkt als früher. Das ist ein normaler Alterungsprozess, der bei allen vorkommt, nur ist er bei der einen etwas stärker ausgeprägt als bei der anderen. Auch die Aktivität der Haarfollikel und die Bildung neuer Haare nehmen nach und nach ab. Das ist ärgerlich, aber völlig normal.
\r\n\r\nStressige Situationen können dazu führen, dass dein Haar ausfällt. Durch Stress gehen viele Haare gleichzeitig in die Ruhephase und fallen dann nach ein paar Monaten aus. Auch längere Stressphasen können zu dünnerem Haar führen. Dein Körper sieht Haar nämlich nicht als lebensnotwendig an, deshalb gehen in Stressphasen alle Energien an wichtigere Funktionen wie Herz und Gehirn. Dein Haar bekommt dann weniger Aufmerksamkeit.
\r\n\r\nZu häufiges Waschen, heißes Föhnen oder die Verwendung von Glätteisen und Lockenstab kann dein Haar schädigen. Auch chemische Behandlungen wie Färben oder Dauerwellen greifen die Haarstruktur an. Außerdem kann eng hochgestecktes Haar, zum Beispiel in einem Dutt oder Zopf, zu Haarverlust führen. Wenn du dein Haar immer auf dieselbe Weise nach hinten ziehst, kann es dadurch zunehmend dünner werden.
\r\n\r\nLesen Sie auch: 12 häufig gestellte Fragen zur Haarpflege.
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Dein Haar braucht Bausteine, um gesund weiterzuwachsen. Wenn deine Ernährung nicht alle notwendigen Nährstoffe enthält, wie Eisen, Zink, Biotin, Vitamin D und Eiweiß, kann sich das an deinem Haar zeigen. Der Körper konzentriert sich zuerst auf lebenswichtige Organe wie Herz und Gehirn, wodurch das Haarwachstum manchmal weniger gut unterstützt wird.
\r\n\r\n\r\n\r\nZum Glück gibt es verschiedene Möglichkeiten, dein Haar zu unterstützen, wenn du merkst, dass es dünner wird. Nicht alles wirkt bei jeder Person, aber die folgenden Tipps können helfen.
\r\n\r\nAggressive Shampoos mit Sulfaten entfernen die natürlichen Öle von Kopfhaut und Haar. Dadurch wird das Haar trockener und bricht leichter. Entscheide dich daher für ein mildes, sulfatfreies, natürliches Shampoo und wasche dein Haar nicht zu oft: 2 bis 3 Mal pro Woche ist meist ausreichend. Wäscht du es jeden Tag? Dann trocknet deine Kopfhaut aus und die Haare können dünner werden. Dein Haar braucht diese natürlichen Öle, um gesund zu bleiben.
\r\n\r\nMassiere deine Kopfhaut ein paar Minuten am Tag mit den Fingerspitzen. So förderst du die Durchblutung der Haarfollikel, wodurch sie besser versorgt werden. Mach das zum Beispiel beim Waschen oder abends vor dem Schlafengehen. Verwende bei Bedarf etwas Öl dazu, etwa Kokosöl, Arganöl oder ein spezielles Kopfhautserum. Das fühlt sich angenehm entspannend an und tut deinem Haar gut. Sanfte Kreisbewegungen über die gesamte Kopfhaut reichen bereits aus.
\r\n\r\nEs gibt spezielle Seren und Lotionen für das Haarwachstum. Suche nach Produkten mit Inhaltsstoffen wie Silicium, Koffein, Biotin, Niacinamid, Rosmarinöl oder Peptiden. Diese Inhaltsstoffe wirken auf deine Haarfollikel ein. Achte jedoch darauf: Du musst sie täglich anwenden, um Ergebnisse zu sehen. Hörst du damit auf? Dann endet oft auch der Effekt. Beginne also nur mit einem Serum, wenn du es wirklich konsequent anwenden möchtest. Es dauert, bis du einen Unterschied siehst, meist mindestens ein paar Monate.
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Dein Haar braucht Eiweiß, Eisen, Zink und B-Vitamine, um zu wachsen. Iss deshalb abwechslungsreich: Fisch, Eier, Fleisch, Nüsse, Vollkornprodukte, grünes Blattgemüse und Obst. Versuche, jeden Tag etwas Gemüse zu essen, und wähle Vollkorn statt Weißmehlprodukte. Auch gesunde Fette aus Avocado, Lachs oder Nüssen sind wichtig. Und trink genug Wasser, denn dein Haar braucht ebenfalls Flüssigkeit. Mit einer guten Ernährung gibst du deinem Körper und deinem Haar die Bausteine, die sie brauchen.
\r\n\r\nGönne deinem Haar eine Pause von Föhn, Glätteisen oder Lockenstab. Lasse es nach Möglichkeit an der Luft trocknen. Musst du deine Haare doch föhnen? Dann verwende die Kaltstufe oder halte mindestens 15 bis 20 Zentimeter Abstand. Jedes Mal, wenn du Hitze verwendest, beschädigst du die Struktur deines Haares. Es wird brüchiger und bricht leichter ab. Nutze auch einen Hitzeschutzspray, wenn du häufig mit Wärme stylst.
\r\n\r\nTrage dein Haar öfter offen statt straff nach hinten. Färbe es seltener, vermeide chemische Behandlungen und verwende keine Haargummis mit Metallteilen. Kämme auch vorsichtig: Beginne bei den Spitzen und arbeite dich nach oben vor. Sitzt ein Knoten fest? Entwirre ihn geduldig mit den Fingern oder einem grobzinkigen Kamm, statt zu ziehen. Je sanfter du mit deinem Haar umgehst, desto weniger belastest du es zusätzlich.
\r\n\r\nUnd vergiss nicht: Stress hat auch Einfluss auf dein Haar. Versuche deshalb auch, gut für dich selbst zu sorgen und Stress zu reduzieren.
\r\n\r\n\r\n\r\nBei Männern verläuft dünner werdendes Haar oft anders als bei Frauen. Meist beginnt es mit einer zurückweichenden Haarlinie oder dünner werdendem Haar am Scheitel. Das hängt größtenteils mit der genetischen Veranlagung und dem Hormon DHT (Dihydrotestosteron) zusammen, einem Derivat von Testosteron, das Einfluss auf die Haarfollikel hat. Für viele Männer gehört das einfach zum Älterwerden dazu, auch wenn es schwer sein kann, das zu akzeptieren. Die Tipps zu einer gesunden Haarpflege, Ernährung und weniger Stress können das Haar von Männern dennoch unterstützen.
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Dünner werdendes Haar ist ärgerlich, aber es gibt genug Dinge, die du ausprobieren kannst. Beginne mit den Grundlagen: ein mildes Shampoo, weniger Hitzestyling und gesunde Ernährung. Probiere Kopfhautmassagen aus und sei etwas sanfter mit deinem Haar. Viele Frauen sehen mit diesen einfachen Anpassungen bereits einen Unterschied. Geduld ist jedoch wichtig, denn dein Haar braucht Zeit, um sich zu erholen und zu wachsen. Wird dein Haar plötzlich deutlich dünner, ohne erkennbaren Grund? Dann kannst du das auch mit deiner Hausärztin oder deinem Hausarzt besprechen.
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