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Vitaherb

Was tun bei müden Augen? 8 praktische Tipps

Fühlen sich deine Augen am Ende des Tages schwer und brennend an? Vielleicht reibst du ständig daran und sie sind rot und gereizt. Müde Augen sind äußerst unangenehm und kommen vor allem bei Menschen vor, die viel vor einem Bildschirm sitzen. In diesem Blog erklären wir, was müde Augen genau sind, wodurch sie entstehen und teilen 8 praktische Tipps, um sie zu vermeiden. 

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Wat te doen bij vermoeide ogen? 8 praktische tips

Was sind müde Augen?

Müde Augen sind Augen, die durch zu intensive Nutzung oder zu wenig Ruhe überlastet sind. Meist merkst du es am Ende des Tages: Deine Augen fühlen sich schwer an, sie brennen oder stechen, und manchmal siehst du alles verschwommen. Deine Augenmuskeln sind ständig im Einsatz, um scharf sehen zu können, und genau wie andere Muskeln in deinem Körper können auch sie müde werden. Bei müden Augen merkst du oft Folgendes:

  • Deine Augen stechen oder jucken
  • Rote, müde Augen
  • Ein trockenes Gefühl in den Augen
  • Tränende Augen
  • Ein Druckgefühl um die Augen oder die Stirn
  • Verschwommenes Sehen, vor allem nach langem Arbeiten am Bildschirm
  • Lichtempfindlichkeit
  • Probleme beim Fokussieren

Was sind die Ursachen von müden Augen?

Müde Augen sind fast immer harmlos, aber lästig. Oft gibt es jedoch eine klare Ursache, an der du selbst etwas ändern kannst.

Zu viel Bildschirmzeit

Das ist bei Weitem die wichtigste Ursache für müde Augen. Ob du den ganzen Tag am Computer sitzt, oft auf dein Handy schaust oder abends eine Serie am Stück ansiehst: Deine Augen sind ständig auf einen Bildschirm fokussiert. Das Problem ist, dass du beim Arbeiten am Bildschirm viel weniger blinzelst. Normalerweise sind das etwa 15-20 Mal pro Minute, aber wenn du konzentriert vor deinem Bildschirm sitzt, sinkt das sogar auf 5-7 Mal – und das trocknet deine Augen aus.

Stressige Situationen

Müde Augen durch Stress kommen häufiger vor, als du denkst. Bist du in einer stressigen Phase? Dann spannst du unbewusst dein ganzes Gesicht an. Du runzelst die Stirn, starrst konzentriert auf deinen Bildschirm und deine Augen sind vor Anspannung fast ständig weit geöffnet.

Zu wenig Schlaf

Schläfst du nur 5 oder 6 Stunden pro Nacht? Dann haben deine Augen zu wenig Zeit, sich zu erholen. Während des Schlafs regenerieren und hydratisieren sich deine Augen, ein Prozess, der Stunden dauert. Deine geschlossenen Augenlider geben deinen Augen Ruhe und schützen sie vor allen Reizen des Tages. Bei wenig Schlaf fehlt deinen Augen diese entscheidende Erholungsphase, und sie können trocken und gereizt werden. Das sieht man auch: Augenringe unter den Augen, sichtbare Adern und müde Augen.

Trockene Luft und Klimaanlage

Wenn die Heizung oder Klimaanlage läuft, kann die Luft sehr trocken sein. Diese trockene Luft entzieht deinen Augen Feuchtigkeit. Deine Augen können stechen und brennen, und ehe du dich versiehst, hast du rote, müde, gereizte Augen. Auch langes Autofahren mit Heizung oder Klimaanlage hat diesen Effekt. Meist bemerkst du das erst, wenn sich deine Augen schon eine Weile unangenehm anfühlen.

Frau schaltet die Klimaanlage im Auto ein

Helles Licht und blaues Licht

Sitzt du oft in einem hell beleuchteten Raum oder starrst du viel auf grelle Bildschirme? Dann werden deine Augen starkem Licht ausgesetzt. Das blaue Licht von Bildschirmen dringt tief in dein Auge ein und kann eine belastende Wirkung auf deine Augen haben. Das Problem verstärkt sich, weil deine Augen am Ende des Nachmittags bereits müde sind, und du dann noch stundenlang auf deinen Bildschirm schaust. Abends stört dasselbe blaue Licht auch deinen Schlaf. So startest du am nächsten Tag wieder mit müden Augen und der Kreislauf beginnt von vorn.

Lees ook: Quadratische Augen? Alles über Bildschirmzeit und blaues Licht.

Eine falsche Brille oder Kontaktlinsen

Brauchst du eine Brille oder Kontaktlinsen, trägst sie aber nicht oder stimmt deine Stärke nicht? Dann arbeiten deine Augen den ganzen Tag auf Hochtouren, um scharf sehen zu können. Das Ergebnis sind brennende, müde Augen am Ende des Tages. Auch Kontaktlinsen können deine Augen stark ermüden. Trägst du sie zu lange hintereinander ohne Pause? Dann trocknen deine Augen oft schneller aus. Das kann daran liegen, dass Linsen Flüssigkeit aus dem Tränenfilm entziehen und du seltener blinzelst.

Lesen bei schlechtem Licht

Liest du oft im Bett bei einer kleinen Lampe oder starrst du in einem dunklen Raum auf dein Handy? Schlechtes Licht zwingt deine Augen dazu, besonders hart zu arbeiten, um Buchstaben und Bilder scharf zu erkennen. Auch das Lesen im Auto oder in bewegten Fahrzeugen ermüdet deine Augen zusätzlich. Deine Augen müssen dann ständig nachstellen, um scharf zu sehen, und sich an wechselndes Licht anpassen.

8 praktische Tipps gegen müde Augen

Genug zu den Ursachen, Zeit für die Lösungen! Mit diesen praktischen Tipps gibst du deinen Augen die Ruhe und Pflege, die sie brauchen.

1. Wende die 20-20-20-Regel an

Schaue alle 20 Minuten 20 Sekunden lang auf etwas, das mindestens 6 Meter entfernt ist. Wenn du öfter in die Ferne blickst, entspannst du deine Augenmuskeln und verhinderst, dass sie verkrampfen. So bekommen deine Augen eine Pause vom ständigen Fokussieren auf Nähe. Tipp: Stelle einen Timer auf deinem Handy oder Computer ein, sonst vergisst du es.

2. Sorge für ausreichend Ruhe und Schlaf

Ausreichend Schlaf ist einer der wichtigsten Tipps gegen müde Augen. Strebe 7-9 Stunden Schlaf pro Nacht an und halte einen festen Schlafrhythmus ein. Leg dein Handy und andere Bildschirme mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen weg, denn das blaue Licht hält dich wach und ermüdet deine Augen zusätzlich. Nimm lieber ein Buch zur Hand oder höre beruhigende Musik.

Frau liegt auf dem Boden und hört Musik

3. Blinzle bewusst öfter

Bewusstes Blinzeln hilft gegen trockene, müde Augen. Vor allem bei der Bildschirmarbeit vergisst man zu blinzeln. Gewöhne dir an, jedes Mal wenn du eine neue Seite öffnest oder ein neues Dokument startest, bewusst ein paar Mal zusätzlich zu blinzeln. So verteilt sich der Tränenfilm gut über deine Augen und sie bleiben mit Feuchtigkeit versorgt.

4. Verwende die richtige Beleuchtung

Sorge dafür, dass dein Arbeitsplatz gut beleuchtet ist, aber nicht zu hell. Dein Bildschirm sollte nicht heller sein als der Rest des Raums. Stelle deinen Schreibtisch am besten so auf, dass du nicht direkt im Sonnenlicht sitzt oder mit dem Rücken zu einem Fenster. Versuche auch, Lampen mit warmem Licht statt grellem weißen Licht zu verwenden, denn das ist deutlich angenehmer für deine Augen.

5. Passe deine Bildschirmeinstellungen an

Stelle deinen Bildschirm auf die richtige Höhe und Entfernung ein. Die Oberkante sollte ungefähr auf Augenhöhe sein, in Armlänge Abstand. Vergrößere die Schriftgröße, wenn du dich anstrengen musst, um gut lesen zu können. Senke auch die Helligkeit deines Bildschirms etwas und nutze eventuell einen Blaulichtfilter oder den sogenannten ‘Nachtmodus’. Das hilft deinen Augen, sich zu entspannen, besonders abends.

6. Trinke genug Wasser

Trockene Augen beginnen oft von innen heraus. Trinke über den Tag hinweg genug Wasser, denn dein Körper und deine Augen brauchen diese Flüssigkeit dringend. Achte auch auf die Luftfeuchtigkeit in dem Raum, in dem du arbeitest. Im Winter, wenn die Heizung läuft, wird die Luft besonders trocken. Ein Luftbefeuchter hilft dann gut. Hast du trotzdem trockene Augen? Dann sind Augentropfen (künstliche Tränen) eine gute Option.

7. Mach öfter eine echte Pause

Die 20-20-20-Regel funktioniert gut, aber mache auch längere Pausen. Steh jede Stunde kurz auf, geh eine Runde, hol dir ein Glas Wasser. Gib deinen Augen die Möglichkeit, wirklich zur Ruhe zu kommen, indem du etwas anderes machst als auf einen Bildschirm zu schauen. Geh nach draußen für frische Luft oder mach ein paar Dehnübungen. Das macht wirklich einen Unterschied: nicht nur für deine Augen, sondern für deinen ganzen Körper.

8. Probiere die warme Kompresse

Mach eine warme Kompresse, indem du ein sauberes Handtuch in warmes Wasser tauchst, gut auswringst und es 5-10 Minuten auf deine geschlossenen Augen legst. Die Wärme hilft deinen Tränendrüsen, besser zu arbeiten, und entspannt deine Augenmuskeln. Das ist auch angenehm bei müden Augen in stressigen Phasen. Wiederhole das ruhig ein paar Mal pro Woche oder so oft wie nötig.

Zum Schluss

Müde, rote Augen musst du nicht einfach hinnehmen. Mit ein paar einfachen Anpassungen in deiner täglichen Routine kannst du schon einen großen Unterschied machen. Die 20-20-20-Regel kostet zum Beispiel kaum Mühe, hilft aber! Fang noch heute damit an, und du wirst merken, dass sich deine Augen immer besser anfühlen. Deine Augen arbeiten den ganzen Tag hart für dich, also gönn ihnen die Ruhe, die sie brauchen.

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Britt

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