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Vitaherb

Wie erkenne ich das beste Omega-3-Fischöl?

Kennst du noch Lebertran? Beim Gedanken daran lässt so mancher über 50-jähriger das Magensäure noch hochkommen; flüssiger verrottender Fisch ist eine treffende Geschmacksbeschreibung. Dennoch waren die zahlreichen gesundheitlichen Vorteile von Omega 3 bereits damals weitgehend bekannt.

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Heutzutage nimmst du zum Glück einfach eine Omega-3-Fischölkapsel und genießt die Vorteile dennoch ohne intensiven Geschmack. Fischölpräparate gibt es nämlich in Hülle und Fülle. Aber nicht alle sind von derselben Qualität. Woran erkennst du im Ozean der Nahrungsergänzungsmittel das beste Omega-3-Fischöl? Das erklären wir dir!

Was ist Omega-3-Fischöl?

Omega-3 besteht eigentlich aus drei verschiedenen Arten ungesättigter Fettsäuren: ALA (Alpha-Linolensäure), EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexaensäure). Vor allem die beiden letzteren sind für ihre gesundheitsfördernden Effekte bekannt: Sie sind unter anderem gut für das Herz, den Blutdruck und den Triglyceridspiegel. Möchtest du mehr über den Unterschied zwischen diesen Arten lesen? Das beschreiben wir im Artikel Omega-3-Fettsäuren: Was ist der Unterschied zwischen ALA, DHA und EPA?

DHA und EPA findest du reichlich in fettem Fisch. Das Öl wird hauptsächlich aus Fischen wie Sardellen, Sardinen, Kabeljau, Makrele und Hering gewonnen, wegen ihres hohen Gehalts an Omega-3-Fettsäuren. Daraus wird anschließend ein Konzentrat hergestellt: das allseits bekannte Fischöl. Das ist auch der Grund, warum Omega-3 und Fischöl oft synonym verwendet werden, obwohl es also nicht dasselbe ist.

Mehr darüber lesen, wo Omega-3 enthalten ist? Das beschreiben wir im Blog Wo ist Omega-3 enthalten?

Noch eine interessante Tatsache: Fische bilden DHA und EPA überhaupt nicht selbst. Die eigentlichen Omega-3-Quellen sind Algen.1 Sie produzieren die bekannten Omega-3-Fettsäuren. Fische fressen diese Algen und nehmen so selbst einen hohen Gehalt an Omega-3 auf. Und wenn wir Fisch essen oder Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, nehmen wir diese gesunde Fettsäure ebenfalls auf.

Möchtest du wissen, worauf ein gutes Algenölpräparat achten sollte? Das liest du im Blog Was ist das beste vegane Omega-3-Algenöl?

Warum ein Omega-3-Fischölpräparat?

Dann bist du doch gut versorgt, wenn du ab und zu Fisch isst? Ja und nein. Zwar stimmt das grundsätzlich, doch die Praxis zeigt etwas anderes. Möchtest du die richtige Menge an Omega-3-Fettsäuren erreichen? Dann musst du mindestens zweimal pro Woche fetten, nicht frittierten Fisch essen.2 Schaffst du das jede Woche? Dann machst du es gut. Untersuchungen zu Omega-3-Werten zeigen jedoch, dass die meisten Menschen in westlichen Ländern das bei Weitem nicht schaffen.3 Das führt zu niedrigen Omega-3-Werten im Körper. 

Was ist das beste Omega-3-Fischöl?

Greifst du zu einem Fischölpräparat? Im Folgenden erklären wir, worauf du genau achten solltest.

1. Die Menge an Fischöl mit Wirkstoffen: EPA und DHA

Der erste wichtige Punkt ist die Menge an Fischöl im Präparat. Dabei kannst du allerdings auch leicht in die Irre geführt werden, denn eine hohe Menge Fischöl bedeutet nicht immer auch eine hohe Menge an Omega-3 oder eine hohe Menge der Wirkstoffe EPA und DHA. Und genau diese Stoffe schreiben wir den gesundheitsfördernden Effekten zu. Wir empfehlen daher Produkte, die mindestens 1000 mg Fischöl enthalten, allerdings mit einer Menge an EPA und DHA von mindestens 600 mg.

Allerdings gilt nicht für jede Zielgruppe dieselbe Empfehlung. So ist dieses Verhältnis für eine durchschnittliche Person gut: Damit deckst du den durchschnittlichen Tagesbedarf großzügig ab. Sportler können hingegen von einem Fischölpräparat mit einem höheren EPA-Gehalt profitieren. 

Hast du jedoch einen erhöhten Bedarf an Fischöl, dann ist es besser, eine höhere Dosierung von EPA und DHA zu wählen, zum Beispiel um 1000 mg. Bist du neugierig, ob du einen erhöhten Omega-3-Bedarf hast? Dann fordere kostenlose persönliche Beratung nach Maß an.

Omega-3-Anteil

Diese Mengen stehen in einem bestimmten Verhältnis zueinander und werden deshalb oft als Prozentsätze angegeben. Bei einem Produkt mit 1000 mg Fischöl, das 600 mg der Wirkstoffe EPA und DHA enthält, hat das Präparat also eine Omega-3-Konzentration von 60 %. Achte außerdem immer auf ein Produkt, das die absoluten Mengen oder Prozente auf dem Etikett angibt. Wenn das Etikett keine Mengen nennt, hat der Hersteller oft etwas zu verbergen.Dann kannst du davon ausgehen, dass die Menge an Wirkstoffen eher niedrig ist.

Wie erkenne ich das beste Omega-3-Fischöl?

2. Die natürliche Form: Triglyceride statt Ethylester

Dann gibt es noch etwas, worauf du achten kannst, nämlich die Molekülform. Fischölkonzentrat hat von Natur aus schließlich keinen so hohen Gehalt an EPA und DHA. In unverarbeitetem Fischöl sind diese beiden Stoffe nämlich an andere Fettsäuren gebunden. Diese natürliche Molekülform heißt Triglycerid und führt zu einem Konzentrat mit nur etwa 26-57 Prozent Wirkstoffen EPA und DHA.4

Bei Fischölpräparaten streben wir einen höheren Anteil an, damit du für denselben Effekt relativ weniger benötigst. Deshalb trennen hochwertige Anbieter EPA und DHA mittels eines sorgfältigen Extraktionsverfahrens von den anderen Fettsäuren. Es gibt jedoch zwei Möglichkeiten, dies zu tun:

  • Präparate mit Ethylestern: Während des Extraktionsverfahrens wird das Molekül gewissermaßen auseinander genommen, um die Wirkstoffe zu trennen, und anschließend wieder neu zusammengesetzt. In diesem Fall entscheidet man sich für eine neue Molekülform der Omega-3-Fettsäuren, sogenannte Ethylester. Das ist eine etwas einfachere und günstigere Option, ist für den Körper aber dadurch etwas schlechter verfügbar.5,6

  • Präparate mit Triglyceriden: Bei dieser Methode werden die Wirkstoffe nach der Extraktion wieder in die ursprüngliche Triglycerid-Molekülform zurückgeführt. Diese natürliche Form ist bioverfügbar und damit für den Körper am besten aufnehmbar.5,6 Vor allem für diejenigen mit erhöhtem Bedarf ist dies die Form, die du im Schrank haben möchtest.

3. Oxidationswert des Fischöls (Totox)

Dass Lebertran früher so widerlich schmeckte, hatte mit dem hohen Oxidationswert zu tun. Wenn Öl oxidiert, wird es ranzig und verdirbt. Das riechst und schmeckst du. Ein Stoff oxidiert, wenn du ihn Luft aussetzt. Sauerstoff kann nämlich mit bestimmten Stoffen, wie Öl, eine chemische Reaktion eingehen. Längere Einwirkung von offener Luft verändert also die Moleküle im Stoff, und das ist in der Regel nicht gut für deine Gesundheit.7,8 Deshalb wird Fischöl oft in luftdichten Kapseln angeboten. Aber selbst in einer solchen luftdichten Softgelkapsel besteht das Risiko, dass das Fischöl oxidiert.

Wie kannst du dann feststellen, ob dein Fischölpräparat einen niedrigen sogenannten Oxidationswert hat? Im Folgenden zwei Punkte, auf die du achten kannst:

  • Totox-Wert: Das steht für den Gesamt-Oxidationswert und wird als Zahl angegeben. Bei guten Fischölpräparaten tut der Entwickler nämlich alles, um diesen so niedrig wie möglich zu halten. Die europäische Richtlinie legt einen maximalen Totox-Wert von 26 fest. Du möchtest also, dass dein Präparat deutlich darunter liegt. Eine gewisse Oxidation lässt sich nie ganz vermeiden, daher liegt ein wirklich niedriger Oxidationswert für Fischöl oft bei etwa 5. Noch ein Tipp: Je niedriger die Oxidation, desto klarer das Öl. Die Reinheit kannst du also leicht erkennen. In einer Kapsel ist das jedoch schwierig, da die Kapseln selbst oft eine gelbliche Farbe haben.
  • Zugefügte Antioxidantien: Für einen niedrigen Oxidationswert kannst du einem Fischöl auch zusätzliche Antioxidantien zusetzen. Antioxidantien sind nicht nur gut für deinen Körper, sie wirken auch der Oxidation von Öl entgegen. So arbeiten sie gut mit Omega-3-Fettsäuren zusammen.9 Bekannte Antioxidantien sind zum Beispiel Vitamin D und E. Dabei gilt Vitamin E (d-alpha-Tocopherol) als Basis-Antioxidans. Wenn du einen wirklich niedrigen Oxidationswert anstrebst, suche nach einem Fischölpräparat, das auch Vitamin D enthält.

Fischige Aufstoßer

Zuletzt hilft ein sehr niedriger Oxidationswert auch gegen fischiges Aufstoßen. Du weißt schon: wenn du nach der Einnahme eines Omega-3-Präparats diesen Fischgeschmack noch einmal "aufstößt". Hast du häufig mit sogenanntem Aufstoßen zu tun, dann ist ein Fischölpräparat mit niedrigem Oxidationswert für dich die Lösung!

4. Kontamination: Menge an Verunreinigungen im Fischöl

In unseren Lebensmitteln gelangen manchmal Verunreinigungen wie Schwermetalle. Das nennt man auch Kontamination. Natürlich alles andere als gut für unsere Gesundheit. Darum ist es wichtig, dass wir unsere Lebensmittel auf Verunreinigungen testen. Dafür gibt es übrigens europäische Richtlinien: Bestimmte Nährstoffe dürfen nicht mehr als eine festgelegte Menge an Schwermetallen enthalten. Nehmen wir zum Beispiel Blei: Fischprodukte dürfen maximal 0,3 mg Blei pro kg enthalten.10 Aber natürlich ist es besser, wenn dein Fischöl deutlich darunter liegt. Am liebsten unter 0,1 mg pro kg.

Wie erkenne ich das beste Omega-3-Fischöl?

5. Nachhaltigkeit

Der letzte Punkt, aber ganz sicher nicht der unwichtigste: Ist das Omega-3-Fischöl nachhaltig? Das zeigt sich an verschiedenen Aspekten. Zunächst beginnt es natürlich bei der Fischart, aus der das Öl gewonnen wird. Handelt es sich zum Beispiel um eine bedrohte Fischart? Inzwischen stehen schon viele Arten auf der Roten Liste, wie Makrele, Kabeljau und Bachforelle.11 Diese Fische werden regelmäßig für die Fischölproduktion verwendet, sind aber keinesfalls eine nachhaltige Option. Wenn dir die Umwelt wichtig ist, möchtest du das Öl dieser Fische also lieber vermeiden. Eine bessere Option ist zum Beispiel Sardelle: Sie steht nicht auf der Roten Liste und hat von Natur aus eine kurze Lebensdauer.

Produkt Vorteile
  • Unser Bestes Omega-3
  • Hochwertiges, patentiertes und mehrfach getestetes GoldenOmega®
  • 1.120 mg Omega-3 pro Kapsel

Außerdem möchtest du natürlich nur mit einem zertifizierten Fischereiunternehmen zusammenarbeiten. Es gibt verschiedene Zertifikate, die unterschiedliche Aspekte der Nachhaltigkeit bewerten; sie zeigen oft an, dass das Fischereiunternehmen bestimmte Anforderungen erfüllt. Im Folgenden einige Beispiele wichtiger internationaler Nachhaltigkeitszertifikate:

  • Friend of the Sea®: Dies ist eine Zertifizierung für Meerestiere aus nachhaltiger Fischerei. Geprüft werden verschiedene Aspekte, darunter die Vermeidung von Überfischung, die Beeinträchtigung des Meeresbodens und natürlich die Einhaltung aller gesetzlichen Anforderungen.
  • Marin Trust®: Dieses Zertifikat bezieht sich auf die Nachhaltigkeit von Fischprodukten und Arbeitsbedingungen. Geprüft wird u. a. die Einhaltung festgelegter Fangquoten, die Erfassung aller Daten rund um Fang und Herkunft sowie die Arbeitsbedingungen in den Produktionsbetrieben.
  • Green-e®: Dies ist ein Zertifikat für die Nutzung grüner Energie. So zertifizieren sie Unternehmen mit einer vollständig grünen Energieversorgung.
  • IFOS®: Dies ist ein spezielles Zertifikat für Fischöle und die Sicherung der Qualität. Im Fokus stehen vor allem der Grad der Kontamination, die Qualität der Omega-3-Fettsäuren und die Menge an Wirkstoffen im Produkt.

Hinweis: Diese Zertifikate dürfen aufgrund der zugrunde liegenden Gesetzgebung nicht immer auf einem Fischölprodukt angezeigt werden. Suchst du wirklich nach einem nachhaltigen Fischöl? Dann schau auf der Website des Omega-3-Lieferanten des Präparats nach. Dort findest du diese Zertifikate immer.

Produkt Vorteile
  • Hoher EPA-Gehalt speziell für Sportler
  • Hochwertiges, patentiertes und mehrfach getestetes GoldenOmega®
  • 1.400 mg Omega-3 pro Kapsel
Omega-3 1400 TG Sport
Omega-3 1400 TG Sport 90 Weichkapseln

Zum Schluss

Wie wir in diesem Blog gezeigt haben, ist die Verwendung eines Fischölpräparats kein unnötiger Luxus. Wenn es dir nicht gelingt, mindestens zweimal pro Woche fetten Fisch zu essen, nimmst du nicht die Omega-3-Fettsäuren auf, die dein Körper benötigt. In diesem Fall ist ein Fischölpräparat ideal. Dann möchtest du natürlich aber auch das beste Omega-3-Fischöl. Das wählst du aus, indem du auf einige wichtige Punkte achtest.

  1. Als Erstes ist es wichtig, dass in deinem Präparat genügend Wirkstoffe enthalten sind. Du möchtest also ein Präparat mit einem hohen Gehalt an EPA und DHA. Für eine durchschnittliche Person sind 600 mg EPA und DHA in einem Fischöl von 1000 mg ausreichend, aber für jemanden mit höherem Bedarf sind mindestens 900 mg Wirkstoffe notwendig. Sportler können von einem höheren EPA-Gehalt profitieren. 
  2. Außerdem ist die Triglycerid-Form die natürliche und für den Körper am besten aufnehmbare Form.
  3. Prüfe außerdem den Oxidationswert des Fischöls. Dieser muss gesetzlich unter 26 liegen, aber ein Präparat mit einem wirklich niedrigen Oxidationswert liegt oft bei etwa 5. Zudem werden oft Antioxidantien wie Vitamin D und E zugesetzt, die ebenfalls der Oxidation entgegenwirken.
  4. Weiterhin ist der Grad der Kontamination für ein gutes Fischöl wichtig. Dafür sind gesetzliche Richtlinien festgelegt. Auch Nachhaltigkeit wird immer wichtiger und zeigt sich in der Gewinnung nicht bedrohter Fischarten sowie in einem grünen und verantwortungsvollen Produktionsprozess.
  5. Zuletzt gibt es verschiedene Zertifizierungen, die zeigen, welche Entwickler die festgelegten Standards im Bereich Nachhaltigkeit erfüllen.

Mit den oben genannten Informationen im Hinterkopf musst du also nie wieder fragend auf ein Fischöletikett starren!

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Britt

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Lead Kundenservice

* Zugelassene gesundheitsbezogene Angaben auf Basis von Fischöl 1400 TG mit D3.

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