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Vitaherb

Das Sumo-Kreuzheben: besser als das konventionelle Kreuzheben?

Der Deadlift ist eine klassische Krafttrainingsübung, aber wusstest du, dass es verschiedene Varianten gibt, die du ausprobieren kannst? Eine der beliebtesten Varianten ist der Sumo-Deadlift, der zunehmend für seine spezifischen Vorteile gelobt wird. Doch was macht den Sumo-Deadlift so besonders? Ist er die bessere Wahl als der konventionelle Deadlift? Lies es in diesem Blog!

Weiterlesen unter dem Bild.

De sumo deadlift: beter dan de conventionele deadlift?

Was ist der Sumo-Deadlift?

Der Sumo-Deadlift ist eine Variante des konventionellen Deadlifts, bei der du deine Füße deutlich weiter auseinander stellst, ähnlich der Sumo-Position aus den japanischen Kampfsportarten. Die Handposition bleibt mittig an der Langhantel, während deine Hüften tiefer sind und deine Knie stärker nach außen zeigen. Durch diese Anpassung der Standposition liegt der Fokus stärker auf den Beinen und weniger auf der Rückenmuskulatur als beim konventionellen Deadlift. Diese Variante ist bei Sportlern beliebt, die Kraft und Muskelmasse im Unterkörper aufbauen möchten, und sie kann auch dabei helfen, die Belastung des unteren Rückens zu verringern.

Vorteile des Sumo-Deadlifts

Der Sumo-Deadlift bietet im Vergleich zum konventionellen Deadlift verschiedene Vorteile. Einer der wichtigsten Vorteile ist der Fokus auf die Quadrizeps und Gesäßmuskeln. Durch die breitere Standposition werden diese Muskeln stärker beansprucht als bei der konventionellen Variante. Das macht den Sumo-Deadlift zu einer hervorragenden Wahl für Sportler, die ihren Unterkörper stärken möchten, insbesondere Beine und Hüften.

Darüber hinaus belastet der Sumo-Deadlift den unteren Rücken weniger. Durch die aufrechtere Haltung des Oberkörpers in der Sumo-Variante wird der Druck auf die langen Rückenmuskeln (erector spinae) reduziert. Das macht die Übung zu einer guten Option für Menschen, die zu Rückenbeschwerden neigen.

  1. Mehr Fokus auf die Quadrizeps: Die breitere Fußstellung sorgt für mehr Kniestreckung, wodurch die Quadrizeps stärker arbeiten müssen.
  2. Stärkere Gesäßmuskeln: Durch den Fokus auf die Hüftstreckung werden die Gesäßmuskeln (gluteus maximus) zusätzlich aktiviert.
  3. Weniger Druck auf den unteren Rücken: Der Sumo-Deadlift fordert die Rückenmuskulatur weniger, was hilft, Rückenverletzungen vorzubeugen.

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Technik und Ausführung

Die richtige Technik ist beim Ausführen des Sumo-Deadlifts entscheidend, nicht nur um Verletzungen vorzubeugen, sondern auch um sicherzustellen, dass du die Übung so effektiv wie möglich ausführst. Hier sind die wichtigsten Schritte, die du befolgen solltest, um den Sumo-Deadlift korrekt auszuführen:

  1. Fußposition: Stelle deine Füße weiter als schulterbreit auf und achte darauf, dass deine Zehen leicht nach außen zeigen. Die genaue Breite variiert je nach Person, aber eine gute Richtlinie ist, die Füße knapp innerhalb der Ringe der Langhantel zu platzieren.
  2. Griff: Setze deine Hände gerade nach unten und greife die Langhantel mit einem Obergriff oder einem Kreuzgriff (eine Handfläche nach vorn, die andere nach hinten). Deine Hände befinden sich zwischen deinen Beinen, etwas weiter als schulterbreit, aber innerhalb deiner Knie.
  3. Startposition: Gehe in die Knie und schiebe die Hüften nach hinten, während du die Brust aufrecht hältst. Dein Rücken sollte gerade bleiben, und deine Schultern sollten sich direkt über der Langhantel befinden. Achte darauf, die Bauchmuskeln anzuspannen und den Rücken neutral zu halten.
  4. Hüft- und Kniebewegung: Während du die Langhantel vom Boden hebst, drückst du die Füße fest in den Boden und streckst Knie und Hüften gleichzeitig. Konzentriere dich darauf, die Hüften nach oben zu drücken und die Beine am Ende der Bewegung vollständig zu strecken.
  5. Endposition: Am Ende der Bewegung solltest du aufrecht stehen, die Schultern zurück, die Hüften vollständig gestreckt und die Langhantel nah am Körper.
  6. Zurück zum Boden: Senke die Langhantel kontrolliert ab, indem du dieselbe Bewegung in umgekehrter Reihenfolge ausführst. Achte darauf, dass sich Hüften und Knie gleichzeitig beugen, und halte die Langhantel nah am Körper.
Mann macht Sumo-Deadlift im Fitnessstudio

Häufige Fehler:

  • Runder Rücken: Einer der größten Fehler beim Sumo-Deadlift ist das Rundmachen des Rückens während des Hebens. Das kann zu Verletzungen im unteren Rücken führen. Achte darauf, den Rücken immer neutral zu halten.
  • Zu schnelles Hochziehen: Es ist wichtig, kraftvoll, aber kontrolliert zu heben. Zu schnelles Ziehen kann zu einer schlechten Technik und einer Überlastung der Muskeln führen.
  • Hüften zu hoch oder zu tief: Die richtige Startposition zu finden ist entscheidend. Zu hohe Hüften sorgen für zusätzliche Belastung des Rückens, während zu tiefe Hüften dazu führen, dass du deine Knie überlastest.

Warm-up und Mobilität

Ein gutes Warm-up ist essenziell für die Ausführung des Sumo-Deadlifts, da diese Variante mehr Hüftmobilität und Flexibilität in den Muskeln erfordert als der konventionelle Deadlift. Hier sind einige effektive Übungen und Dehnungen, die dir helfen können, deinen Körper optimal auf diese Übung vorzubereiten.

1. Foam Rolling

Bevor du mit dynamischen Dehnungen beginnst, kann Foam Rolling dabei helfen, Spannungen in den Muskeln rund um Hüften, Hamstrings, Quadrizeps und Gesäßmuskeln zu lösen. Durch das gezielte Ausrollen der Muskelgruppen werden die Muskeln lockerer und auf die intensiveren Übungen vorbereitet, die folgen.

2. Dynamische Dehnübungen

Dynamische Dehnübungen aktivieren die Muskeln, die du beim Sumo-Deadlift verwendest, ohne sie zu stark zu belasten:

  • Banded Lateral Walks: Platziere ein Widerstandsband knapp über deinen Knien und gehe seitwärts, während du die Spannung auf dem Band hältst. Das hilft, die Gesäßmuskeln zu aktivieren und bereitet deine Hüften auf die breite Sumo-Position vor.
  • Tactical Frog Stretch: Diese Dehnung ist ideal, um die Innenrotation deiner Hüften zu verbessern, was für eine gute Ausführung des Sumo-Deadlifts entscheidend ist. Platziere deine Beine so breit wie möglich, während du auf Händen und Knien sitzt, und bewege deine Hüften nach hinten und nach vorn, um die Spannung im Hüftgelenk zu lösen.
Person macht Übung mit Band für Hüftmobilität

3. Hüftmobilität

Da der Sumo-Deadlift einen großen Bewegungsradius in den Hüften erfordert, ist es wichtig, diese Mobilität zu verbessern. Der 90/90-Stretch ist eine großartige Übung, um sowohl die Innen- als auch die Außenrotation der Hüften zu verbessern. Bei dieser Dehnung sitzt du auf dem Boden, wobei beide Beine in einem 90-Grad-Winkel liegen. Indem du dich nach vorn beugst, dehnst du die Hüften und bereitest sie auf die tiefere Squat-Position vor, die der Sumo-Deadlift erfordert.

Zum Schluss

Der Sumo-Deadlift bietet einzigartige Vorteile wie einen stärkeren Fokus auf Quadrizeps und Gesäßmuskeln, während er den Rücken entlastet. Mit der richtigen Technik und einem guten Warm-up ist diese Übung eine wertvolle Ergänzung deines Trainings. Für Sportler, die Kraft aufbauen möchten, ohne den Rücken zu überlasten, ist der Sumo-Deadlift eine kluge Wahl.

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Britt

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