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Während rund um uns herum die Pepernoots und Rezepte für Eintopf auftauchen, spüren wir, dass sich etwas in der Luft verändert. Dein Gefühl liegt richtig; am letzten Sonntag im Oktober steht die Winterzeit in den Startlöchern! Zeit zum Einkuscheln, Kerzenlicht, heißer Schokolade und Besinnung. Aber auch für trockene Lippen, laufende Nasen und die gefürchtete Winterdepression! Oder ist das letzte nicht notwendig? Erfahre alles über den Einfluss dieser einen Stunde Zeitunterschied auf deine Gesundheit. Und vor allem, wie du dem Winterblues einen Schritt voraus sein kannst.
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Bis vor einem Jahrhundert gab es keine Sommer- und Winterzeit. Es gab damals nur eine Zeit und das ist jetzt unsere Winterzeit. Die Sommerzeit wurde also erfunden. Die aktuelle Sommerzeit (und automatisch die Winterzeit) wurde 1977 als Folge der Ölkrise eingeführt. Es gibt weltweit siebzig Länder mit einer einstündigen Differenz zwischen Sommer- und Winterzeit. Fast alle Länder in Europa machen auf jeden Fall mit. Der Grund ist einfach: Wenn man abends mehr und länger natürliches (Tages-)licht nutzt, verbraucht man weniger Strom und somit Energie!
Kannst du die Zeit einfach ändern, ohne dass dein Körper reagiert? Die Antwort ist einfach: Nein! Nicht jeder reagiert gleich auf den Wechsel zur Winterzeit. Wie Tiere und Pflanzen passen sich auch Menschen der täglichen Lichtmenge an. Wenn es draußen hell und sonnig ist, produzieren deine Gehirne mehr Serotonin. Das hebt dich auf und macht dich fröhlich.
Das Gegenteil passiert, wenn es dunkler und länger dunkel ist. Du wirst eher müde. Der Initiator dieses Stimmungsumschwungs ist die Zirbeldrüse tief in deinem Gehirn. Diese Drüse regelt deine biologische Uhr; eine interne Uhr, die angibt, wann unser Körper essen, schlafen und wach sein möchte. Diese Bio-Uhr hat viele Anhänger, darunter deinen Hormonzyklus und Verdauung. Das erklärt, warum du nach der Zeitumstellung im Oktober eher unter Müdigkeit, Reizbarkeit und einer weniger fröhlichen Stimmung leidest.1
Dein internes System reagiert auf Licht und Temperatur. Wenn dieser Prozess abrupt ändert, gerät dein Biorhythmus möglicherweise aus dem Takt. Zum Beispiel bei Beginn der Winterzeit. Mit einigen Zugeständnissen an Mutter Natur bringst du deinen Rhythmus schnell wieder auf Kurs.

Wir geben dir fünf Winterdip-Tipps:
Wenn die Temperatur draußen sinkt, benötigt dein Körper mehr Energie, um das innere Feuer zu entfachen. Damit du warm bleibst, benötigst du also mehr Brennstoff. Es ist nicht notwendig, mehr und fettiger zu essen! Aber nahrhaft und gesund schon.

Diese Gewürze und Kräuter machen die Winterkost besser verdaulich und wärmend:
Komm mit der Erbsensuppe, Pepernoten und mit Zimt gewürzten Birnen!
Hast du schon einmal während des Lesens dieses Blogs heiße Schokolade eingeschenkt? Dann probiere für eine Abwechslung einmal goldene Milch! Dieses erstaunliche Herbstgetränk gibt dir ein warmes Gefühl und ist besonders angenehm für den Magen. In Indien wird dieser Krafttrunk seit Jahrhunderten getrunken. Mal etwas anderes als Tee, Kaffee oder heiße Schokolade.
Rezept goldene Milch:
Erwärme die Milch und füge den Pfeffer, Kurkuma, Zimt, Kardamom und Ingwer hinzu. Lass die goldene Milch nicht kochen! Nehme den Ingwer heraus und füge nach Geschmack etwas Honig hinzu. Genieße!

In der chinesischen Gesundheitslehre TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) ist die Winterperiode mit dem Element Wasser verbunden und damit den Nieren. Nehme die folgenden Ratschläge aus dem fernen Osten mit in die Winterzeit:
Winterzeit; Zeit für Besinnung, Wärme und reichhaltige Mahlzeiten. Eine Zeit, in der depressive Verstimmungen lauern. Dein Körper benötigt alle Energie, um warm zu bleiben, und hat keine Zeit für diese Ablenkung. Sowohl körperlich als auch geistig ziehen wir uns in der Winterperiode mehr zurück. Widme deiner geistigen Gesundheit während dieser Zeit etwas mehr Aufmerksamkeit. Schau zurück auf das vergangene Jahr und schreibe deine Absichten für die kommende Zeit auf Papier. Zu guter Letzt: Sorge wortwörtlich und im übertragenen Sinne für genug Wärme. Sei gut zu dir und backe schon mal einen Apfelkuchen. Mmm...!
