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In der nahrhaften Küche darf schwarzer Pfeffer auf keinen Fall fehlen! Das am häufigsten verwendete Gewürz der Welt hat neben seinem würzigen Charakter auch gesundheitsfördernde Eigenschaften, die beeindruckend sind. Wir erklären Ihnen in diesem Artikel gerne, warum schwarzer Pfeffer gesund ist.
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Wussten Sie, dass Pfeffer seinen Ursprung in Beeren hat, die an der Piper nigrum wachsen? Pfefferkörner sind die getrockneten Beeren dieser tropischen Pfefferpflanze. Die Pfefferkörner werden schwarz und runzelig, nachdem sie nach der Ernte in der Sonne getrocknet wurden. Der scharfe Geschmack ist charakteristisch für dieses schwarze Aroma-Wunder. Neben der schwarzen Variante stammen auch weiße, grüne und rote Pfeffer von derselben Pflanze. Lediglich der Erntezeitpunkt und die anschließende Verarbeitung unterscheiden sich neben dem Geschmack.
Im mittelalterlichen Europa war Pfeffer mehr wert als Gold. Hier kommt der Ausdruck "teuer wie Pfeffer" her. Arabische Händler hielten den Ursprung des schwarzen Goldes auch ängstlich vor den europäischen Händlern geheim, und die Suche nach diesem scharfen Gewürz führte sogar zur Entdeckung neuer Kontinente. Mit diesen Informationen im Hinterkopf betrachten Sie das Salz- und Pfefferstreuer auf dem Tisch mit einem anderen Blick...
Seinen würzigen, scharfen Charakter verdankt Pfeffer dem Wirkstoff Piperin. Piperin ist ein Alkaloid (wirksame Substanz für Pflanzen, die als Schutzmechanismus wirkt), das den Hauptbestandteil der Körner des schwarzen Pfeffers bildet. In den Körnern befinden sich fünf bis neun Prozent Piperin. Es ist das gleiche Piperin, das die Nasenschleimhaut reizt und so einen Niesreflex auslösen kann.
In der Ayurveda (Wissenschaft vom langen und glücklichen Leben) wird schwarzer Pfeffer seit Jahrhunderten in verschiedenen Mischungen verwendet. Piperin hilft dem Körper nämlich, andere Stoffe leichter aufzunehmen. Dieser Prozess funktioniert wie folgt: Normalerweise nimmt der Körper Nährstoffe als Moleküle auf. Die Aufnahme dieser Moleküle erfolgt spezifisch über die Zellwand der Darmzellen. Lesen Sie hier mehr darüber, wie schwarzer Pfeffer bei der Aufnahme von Kräutern hilft.
Nicht alle Nährstoffe liegen in ihrer molekularen Form gleich vor. Größere Moleküle haben beim Aufnahmemoment mehr Mühe, durch die Darmwandzellen zu gelangen. Fügen Sie Ihrem täglichen Essen Pfeffer hinzu, um die Aufnahmefähigkeit zu unterstützen. Der Bestandteil Piperin in schwarzem Pfeffer entspannt die Zellen und ermöglicht so, dass die größeren Moleküle leichter in den Blutkreislauf gelangen.2
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Vitamintest jetzt startenWie bereits erwähnt, ist Pfeffer voller Piperin, einer Substanz, die für den typisch scharfen Geschmack dieses Gewürzes verantwortlich ist. Neben der aromatischen Funktion wirkt Piperin auch als Antioxidans und beseitigt viele unerwünschte Eindringlinge im Körper.
Darüber hinaus regt dieser Bestandteil Ihre Verdauung an. Wenn Sie Ihr Gericht mit schwarzem Pfeffer verfeinern, fördert dies bei jedem Bissen die Produktion von Speichel in Ihrem Mund. Dadurch werden Enzyme freigesetzt, die Ihre Nahrung aufspalten. Dieser Prozess wird durch die Tatsache verstärkt, dass Pfeffer die Produktion von Magensäure erhöht. Erneut wird dadurch die Zerlegung von Nährstoffen verbessert, sodass sie leichter an den richtigen Ort im Körper gelangen. Auf diese Weise erhöhen Sie mit jedem Bissen die biologische Verfügbarkeit Ihrer Nahrung!3 Dieser positive Effekt auf die Verdauung tritt nicht nach einmaligem kräftigen Drehen über Ihrem Abendessen ein. Das Hinzufügen von schwarzem Pfeffer mindestens zwei Wochen lang täglich führt zu dem gewünschten Ergebnis. Leidet Ihre Verdauung regelmäßig? Untersuchungen zeigen, dass schwarzer Pfeffer die Verdauungsenzyme der Bauchspeicheldrüse stimuliert.1
Denken Sie bei dem Wort Pfeffer schnell an starkes Niesen? Das stimmt! Neben Piperin enthält der Pfefferkorn auch ätherisches Öl. Dieses Öl ist verantwortlich für das Aroma, das die Schleimhaut in der Nase reizt. Außerdem enthält das winzige Pfefferkorn Stärke, Öl, Proteine, Mineralien und Enzyme.
Schwarzer Pfeffer - das getrocknete Korn der Piper nigrum - ist zu einem oft unterschätzten Gewohnheitstier in unserem Küchenschrank geworden. Neben seiner antioxidativen Wirkung ist dieses schwarze Gold eine wohltuende Ergänzung für Ihre Verdauung und trägt zu einer besseren Aufnahme anderer Nährstoffe bei. Eine unverzichtbare Komponente in einer ausgewogenen Ernährung. Ist schwarzer Pfeffer gesund? Ja, absolut! Eine gewagte Aussage, die jeder Prise Pfeffer von nun an einen anderen Dreh gibt.
