4,7 / 5 - basierend auf 850+ Google Bewertungen

Vitaherb

Ist Ashwagandha gefährlich oder unsicher?

Am 5. März veröffentlichte das RIVM eine Pressemitteilung, in der die Verwendung von Produkten mit den Kräutern Huperzia serrata, Tabernanthe iboga oder Ashwagandha abgeraten wird. Das RIVM hat im Auftrag des Ministeriums für VWS Untersuchungen zu den möglichen Risiken dieser Kräuter durchgeführt. Ashwagandha wird nun im Gefolge dieser Kräuter als (lebens)gefährlich eingestuft. Daher ist etwas Kontext angebracht.

Weiterlesen unter dem Bild.

Ashwagandha gevaarlijk en onveilig?

Warum das RIVM 2024 gewarnt hat

In der Risikobewertung von 2024 benannte das RIVM verschiedene mögliche Sicherheitsbedenken rund um Ashwagandha (Withania somnifera). Der Schwerpunkt lag dabei vor allem auf möglichen Auswirkungen auf Leber, Schilddrüse und das Cortisol- bzw. Nebennierensystem. Auf Grundlage dieser Signale empfahl das RIVM vorsorglich, Ashwagandha nicht zu verwenden.1

Diese Empfehlung beruhte vor allem auf einer Reihe von Fallberichten, in denen Nebenwirkungen bei der Verwendung von Ashwagandha beschrieben wurden, darunter Leberprobleme und Veränderungen der Schilddrüsenwerte. Gleichzeitig berichteten kontrollierte klinische Studien keine schädlichen Wirkungen bei vergleichbaren Dosierungen und Anwendungsdauern. Zudem war unklar, welche Personen möglicherweise empfindlich auf solche Effekte reagieren könnten, was zur Vorsorgeempfehlung des RIVM beitrug.

Im Bericht wies das RIVM außerdem auf das Fehlen von Daten zur Langzeitanwendung, zur reproduktiven Sicherheit und zu ergänzenden toxikologischen Untersuchungen hin. Diese Unsicherheiten waren ein wichtiger Bestandteil der endgültigen Risikobewertung.

Welche Unsicherheiten spielten damals noch eine Rolle?

Der RIVM-Bericht war eine umfassende Analyse der damals verfügbaren Literatur, enthielt jedoch auch einige Unsicherheiten. Viele der Bedenken rund um Ashwagandha stützten sich auf eine begrenzte Anzahl von Fallberichten, während kontrollierte klinische Studien diese Effekte im Allgemeinen nicht reproduzierten.

Hinzu kam, dass damals nur begrenzte zusätzliche Sicherheitsdaten verfügbar waren, die normalerweise in toxikologischen Risikobewertungen herangezogen werden. So lagen noch keine 90-Tage-Toxizitätsstudien vor und es gab nur wenige Informationen zur reproduktiven Sicherheit und zu möglicher DNA-Schädigung. Auch zur Langzeitanwendung von Ashwagandha in größeren Populationen gab es noch wenig Daten.

Dadurch konnten bestimmte Sicherheitsfragen im Jahr 2024 noch nicht vollständig beantwortet werden. Seitdem wurden jedoch mehrere neue Studien veröffentlicht, die sich gezielt mit diesen Unsicherheiten befassen. Diese werden in einem neuen Bericht hervorgehoben.

Was zeigen neue Sicherheitsdaten?

Die neu veröffentlichten Studien geben mehr Einblick in mögliche Auswirkungen unter anderem auf Leber, Schilddrüse, das Cortisol- und Nebennierensystem sowie in die Sicherheit bei längerer Anwendung.

Lebersicherheit

Ein wesentlicher Teil der Bedenken rund um Ashwagandha bezog sich auf mögliche Auswirkungen auf die Leber. Seit Erscheinen des ursprünglichen RIVM-Berichts wurden jedoch mehrere neue Tier- und Humanstudien veröffentlicht, die sich speziell mit dieser Sicherheit befassten.

In kontrollierten klinischen Studien wurden im Allgemeinen keine relevanten Auffälligkeiten bei den Leberwerten festgestellt, auch nicht bei längerer Anwendung und Dosierungen, die mit einer Supplementanwendung vergleichbar sind. Auch Tierstudien zeigten keine Hinweise auf Leberschäden.2,3,4,5,6,7

Die Bedenken aus dem ursprünglichen Bericht stützten sich vor allem auf eine begrenzte Anzahl von Fallberichten, in denen Leberprobleme nach der Verwendung von Ashwagandha beschrieben wurden. Solche Meldungen können wichtige Signale liefern, erlauben aber nicht immer eine direkte Ursache zuzuordnen. In mehreren Fällen konnten andere Faktoren wie Medikamenteneinnahme, Alkoholkonsum, bestehende Erkrankungen oder die gleichzeitige Verwendung mehrerer Nahrungsergänzungsmittel nicht vollständig ausgeschlossen werden. 

Obwohl eine seltene individuelle Überempfindlichkeitsreaktion nicht vollständig ausgeschlossen werden kann, zeigen kontrollierte Studien derzeit keine Hinweise auf schädliche Auswirkungen auf die Leber bei standardisierten Ashwagandha-Wurzelextrakten innerhalb der untersuchten Dosierungen.

Schilddrüse

Das RIVM benannte außerdem mögliche Auswirkungen von Ashwagandha auf die Schilddrüse. Diese Bedenken beruhten vor allem auf einzelnen Fallberichten und begrenzten Studien bei Menschen mit bestehenden Schilddrüsenstörungen.

Aktuelle Studien zeigen, dass Ashwagandha bei gesunden Personen im Allgemeinen keine relevanten Veränderungen der Schilddrüsenwerte verursacht.3,4,8 In einigen Untersuchungen bei Personen mit einer Schilddrüsenunterfunktion wurde jedoch eine leichte Verschiebung in Richtung normaler Werte beobachtet.

Auch wenn die aktuellen Daten keine klaren Hinweise auf negative Auswirkungen auf die Schilddrüse bei gesunden Personen liefern, ist Vorsicht bei bestehenden Schilddrüsenerkrankungen oder bei der Einnahme von Schilddrüsenmedikamenten weiterhin sinnvoll.

Cortisol und Nebennieren

Der ursprüngliche Bericht erwähnte auch mögliche Auswirkungen auf das Cortisol- bzw. Nebennierensystem (beteiligt an der Stressreaktion). Dies beruhte größtenteils auf einem Fallbericht, in dem eine vorübergehende Unterdrückung der Nebennierenfunktion beschrieben wurde.

In aktuellen Tier- und Humanstudien wurden jedoch keine Hinweise auf schädliche Auswirkungen auf das Cortisol- bzw. Nebennierensystem gefunden.8,9,10 In einigen Untersuchungen sanken die Cortisolwerte bei Personen mit erhöhtem Stressniveau leicht, blieben jedoch innerhalb der Norm.

Auf Grundlage der aktuellen Studien gibt es daher keine Belege für schädliche Auswirkungen von Ashwagandha auf das Cortisol- bzw. Nebennierensystem innerhalb der untersuchten Dosierungen.

Langzeitsicherheit

Im ursprünglichen RIVM-Bericht fehlten Daten zur Langzeitanwendung von Ashwagandha. Seitdem wurden mehrere zusätzliche Sicherheitsstudien veröffentlicht.

So erschien kürzlich eine 90-Tage-Toxizitätsstudie, in der keine schädlichen Wirkungen festgestellt wurden, auch nicht bei hohen Dosierungen.9 Zudem wurden mehrere Humanstudien mit Anwendungsdauern von bis zu 52 Wochen veröffentlicht, in denen im Allgemeinen keine relevanten Auffälligkeiten beobachtet wurden, die auf Gesundheitsprobleme hindeuten.3,4,8

In den vergangenen Jahren sind außerdem zusätzliche Untersuchungen zur reproduktiven Sicherheit und zu möglichen DNA-Schäden erschienen.10 Diese Studien ergänzen wichtige Unsicherheiten aus dem ursprünglichen Bericht weiter und zeigen innerhalb der untersuchten Dosierungen keine Hinweise auf schädliche Wirkungen standardisierter Ashwagandha-Wurzelextrakte. 

Warum die Extraktqualität wichtig ist

Nicht jeder Ashwagandha-Extrakt ist gleich. Nahrungsergänzungsmittel können sich in verwendeten Pflanzenteilen, Herstellungsverfahren und Zusammensetzung unterscheiden. So wird Ashwagandha teils aus Wurzel und Blättern der Pflanze gewonnen, während einige Extrakte ausschließlich aus der Wurzel bestehen.

Dieser Unterschied ist relevant, weil Blätter in der Regel höhere Gehalte an Withaferin A enthalten. Withaferin A ist ein natürlicher Stoff aus der Ashwagandha-Pflanze mit starker biologischer Aktivität. In wissenschaftlichen Sicherheitsdiskussionen wird deshalb häufig der Gehalt dieser Substanz in verschiedenen Extrakten betrachtet.

Auch die Art der Herstellung eines Extrakts ist wichtig. Standardisierte Extrakte sorgen dafür, dass die Zusammensetzung besser kontrolliert und konsistenter bleibt, wodurch Forschungsergebnisse besser vergleichbar sind.

Ashwagandha ist in den empfohlenen Dosierungen sicher

Die aktuellen wissenschaftlichen Studien zeigen, dass standardisierte Ashwagandha-Wurzelextrakte innerhalb der untersuchten Dosierungen, auch bei längerer Anwendung, im Allgemeinen gut vertragen werden. 

Individuelle Reaktionen können jedoch unterschiedlich ausfallen. Daher ist Vorsicht bei bestehenden Leber- oder Schilddrüsenerkrankungen, während der Schwangerschaft oder bei der Einnahme bestimmter Medikamente weiterhin sinnvoll. Lesen Sie daher immer das Etikett eines Nahrungsergänzungsmittels. Dort steht, in welcher Situation Sie das Supplement besser nicht verwenden sollten (zum Beispiel in Kombination mit Medikamenten). Außerdem ist es wichtig, die empfohlene Dosierung nicht zu überschreiten.

Außerdem zeigt aktuelle Forschung, dass nicht jeder Extrakt gleich ist. Die verwendeten Pflanzenteile, die Zusammensetzung und das Herstellungsverfahren können sich unterscheiden und möglicherweise die Sicherheit eines Nahrungsergänzungsmittels beeinflussen. Deshalb ist es wichtig, sich für gut untersuchte und standardisierte Extrakte zu entscheiden.

Wie machen wir das bei Vitaherb?

Bei Vitaherb stehen Qualität und Sicherheit im Mittelpunkt. Deshalb arbeiten wir ausschließlich mit sorgfältig zusammengestellten Formeln und Dosierungen, die innerhalb sicherer Grenzen bleiben. Außerdem versehen wir unsere Produkte mit klaren Anwendungshinweisen auf dem Etikett.

Auch die Qualität der Rohstoffe und der Produktion spielt dabei eine wichtige Rolle. Deshalb arbeiten wir mit standardisierten Extrakten und Herstellern, die nach strengen niederländischen und europäischen Qualitätsrichtlinien arbeiten. Unsere Qualitätsprozesse sind nach ISO 22000:2018 zertifiziert und die Hersteller, mit denen wir zusammenarbeiten, verfügen über GMP-Pharma- oder FSSC 22000-Zertifizierungen.

Über Ashwagandha KSM-66®

In unserem Ashwagandha-Supplement verwenden wir KSM-66®, einen standardisierten Ashwagandha-Extrakt, der ausschließlich aus der Wurzel gewonnen wird und in Humanstudien umfassend untersucht wurde. Zudem hat er verschiedene Auszeichnungen erhalten, darunter den Innovative Ingredient of the Year Award, den Best Botanical Ingredient Award und den Frost & Sullivan Award.

Die Verwendung von Ashwagandha KSM-66® ist in den empfohlenen Dosierungen sicher, auch bei längerer Anwendung. Obwohl das Kraut also im Allgemeinen sehr gut vertragen wird, sind vereinzelt Fälle bekannt, in denen Nebenwirkungen auftraten.

Brauchen Sie Rat zu Ashwagandha?
Unsere Produktberater beantworten gerne alle Ihre Fragen und geben kostenlose maßgeschneiderte Beratung.
Treten Sie mit uns in Kontakt!
Britt

Britt

Lead Kundenservice

Referenzen
Haben Sie noch Fragen?

Haben Sie noch Fragen?

Unsere BeraterInnen sind bis 17:00 Uhr erreichbar.