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Zink ist das zweitwichtigste Spurenelement im menschlichen Körper. Lesen Sie hier alles über Zink in der Ernährung und Zinkpräparate, sowie Zink Tabletten.
Zink ist ein wichtiges Spurenelement für den menschlichen Körper. Spurenelemente sind Mineralstoffe, die unser Körper nur in kleinen Mengen benötigt, die jedoch essenziell für die allgemeine Gesundheit sind.
Eisen ist das wichtigste Spurenelement, gefolgt von Zink auf dem zweiten Platz. Es ist auch das zweithäufigste Spurenelement im Körper. So verfügt ein Mensch insgesamt über etwa zwei bis drei Gramm Zink. Der größte Teil davon findet sich in den großen Muskeln, da diese das meiste Zink verbrauchen. Darüber hinaus kommt Zink in jeder Körperzelle vor.
Es ist wichtig, genug von dem Mineralstoff aufzunehmen. Glücklicherweise ist genug Zink in der Nahrung enthalten. An erster Stelle stehen Austern. Diese Meeresfrüchte sind der Spitzenreiter, wenn es um die Menge an Zink geht: mit etwa 59 mg Zink pro 100 Gramm. Ganze 395% der empfohlenen Tagesdosis!
Damit lässt die Auster andere zinkreiche Lebensmittel weit hinter sich. Dennoch sind diese anderen zinkhaltigen Lebensmittel ebenfalls wichtig, da wir nicht davon ausgehen, dass Sie täglich 100 Gramm Austern konsumieren.
| Lebensmittel | Menge Zink (pro 100 g) |
| Austern | 59 mg |
| Kürbiskerne | 8 mg |
| Leinsamen | 8 mg |
| Kakao | 7 mg |
| Innereien (Leber) | 6 mg |
| Pinienkerne | 6 mg |
| Rindfleisch | 6 mg |
| Cashewkerne | 6 mg |
| Sesamsamen | 5 mg |
| Sonnenblumenkerne | 5 mg |
| Pekannüsse | 5 mg |
| Chiasamen | 5 mg |
Was macht Zink genau im menschlichen Körper, und wofür ist Zink gut? Zink ist ein wichtiger Cofaktor, was bedeutet, dass die Substanz benötigt wird, um verschiedene biologische Prozesse in Gang zu setzen. So ist es unter anderem beteiligt an:
Dies ist nur ein Auszug aus den verschiedenen Funktionen von Zink. Damit hat dieser Nährstoff also einen großen Wert in unserem Körper, selbst in kleinen Mengen!
Wie viel Zink pro Tag Sie einnehmen sollten, hängt von Ihren Umständen ab. So haben Männer im Allgemeinen einen etwas höheren Zinkbedarf als Frauen. Es kann aber auch sein, dass Sie aus irgendwelchen Umständen einen erhöhten Bedarf haben. So nimmt die Aufnahme von Zink mit dem Fortschreiten des Alters ab. Außerdem können Sie durch Unterernährung auch zu wenig Zink aufnehmen, ebenso wie bei Aufnahmeproblemen oder Alkoholproblemen.
Leider gibt es auch eine Bodenermüdung: Durch die intensive Landwirtschaft der letzten Jahrzehnte hat die Menge an Nährstoffen in unserer Ernährung strukturell abgenommen. Dadurch ist die Ernährung nicht immer ausreichend, um genug Zink zu bekommen. In diesem Fall kann ein Supplement eine Lösung bieten.
Wir empfehlen eine Menge zwischen 10 mg und maximal 60 mg Zink pro Tag. 10 mg ist hierbei eine Untergrenze: dies benötigen Sie mindestens, um den Zinkspiegel in Ihrem Körper aufrechtzuerhalten. Dies hängt jedoch von Ihrer Situation ab. Bei einem durchschnittlichen Bedarf ist eine Tagesdosis zwischen 10 mg und 20 mg oft ausreichend. Bei höheren Dosierungen handelt es sich oft um eine spezifische Anwendung, wie sie von einem Fachmann verschrieben wird.
Zink sollten Sie am besten zu der Abendmahlzeit einnehmen. Auf nüchternen Magen kann Zink nämlich in einigen Fällen zu leichter Übelkeit führen. Dies ist jedoch kein Grund zur Sorge, und das Gefühl ist in der Regel nur von kurzer Dauer. Wenn Sie Zink zur Mahlzeit einnehmen, vermeiden sie diese Unannehmlichkeiten.
Aus der Nahrung ist es nahezu unmöglich, zu viel Zink aufzunehmen. In Deutschland gibt es auch keine strukturell zu hohen Zinkwerte. Das einzige, was passieren kann, ist, dass Sie durch die regelmäßige Einnahme von hoch dosierten Zink-Supplementen einen zu niedrigen Kupferstatus entwickelst.
Zink und Kupfer arbeiten nämlich eng im Körper zusammen und beeinflussen gegenseitig ihre Aufnahme und Wirkung. Es ist daher wichtig, bei höheren Zinkdosierungen immer auch Kupfer einzunehmen. So stellen Sie sicher, dass keines der beiden Nährstoffe im Körper erschöpft wird und dass Sie optimal von den Gesundheitsvorteilen profitieren.
Zink ist ein Nährstoff, der eine starke Zusammenarbeit mit verschiedenen anderen Nährstoffen hat. So wird ein Zink-Supplement oft auch mit einem anderen Nährstoff kombiniert, wie zum Beispiel Kupfer. Oder Zink kombiniert mit Vitamin C oder D. Lesen Sie unten mehr über die spezifischen Zusammenarbeiten zwischen diesen Nährstoffen.
Ein untrennbares Duo sind Zink und Kupfer. In unserem Körper sind beide Nährstoffe nämlich untrennbar miteinander verbunden. Wie wir bereits erwähnt haben, beeinflussen sie sich gegenseitig: dies nennen wir auch eine synergetische Wirkung. Bei einer synergetischen Wirkung haben die beiden Elemente sowohl eine stimulierende als auch eine hemmende Einfluss aufeinander. Daher ist es wesentlich, sie in höheren Dosierungen zusammen zu supplementieren, um ein Ungleichgewicht zu vermeiden.

Selen und Zink sind beide Nährstoffe, die normalerweise in höheren Dosierungen in Nahrungsergänzungsmitteln für Männer vorkommen. Das hat damit zu tun, dass sie beide gut für die Qualität des Spermas sind und somit für die Fruchtbarkeit des Mannes.*
Selen, ist ein Spurenelement, das auch als Antioxidans wirkt.* Glücklicherweise finden Sie dies reichlich in unserer täglichen Ernährung, beispielsweise in bestimmte Nüssen, Vollkornprodukten und Fleisch oder Fisch.
Magnesium und Zink sind beide beliebte Mineralstoffe in Multivitaminen. Beise Nährstoffe spielen eine Rolle im Metabolismus, auch Stoffwechsel genannt.* So spielt Zink eine Rolle beim Aufbau und Abbau von Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen.* Magnesium ist hingegen wichtig für den Energiestoffwechsel.* Es hilft nämlich, Energie aus der Nahrung freizusetzen.*
Zink-Supplemente gibt es in allen Formen und Größen. Dennoch gibt es sicherlich Unterschiede zwischen dem einen oder anderen Produkt. Zink kaufen kann daher eine Herausforderung sein. Denn wie erkennt man die besten Zink-Tabletten? Das Wichtigste, worauf man achten sollte, ist die Form. Denn ein Nährstoff hat immer verschiedene Formen, aber nicht alle werden gleich gut von unserem Körper aufgenommen.
So unterscheiden wir fast immer zwischen organischen und anorganischen Formen. Bei der organischen Form handelt es sich um eine Verbindung zwischen natürlichen Molekülen, wie sie auch in Pflanzen, Tieren oder Menschen gebildet werden.
Bei anorganischen Formen ist dies nicht der Fall. Aufgrund der natürlichen Herkunft wird die organische Form viel besser in unserem Körper aufgenommen. Dies sorgt nämlich für eine bessere biologische Verfügbarkeit.
Darüber hinaus gibt es auch die aminosäurencheliert Formen.Das bedeutet, dass diese Formen die Struktur eines Aminosäurechelats haben. Dadurch sind sie stark genug, um saure Magensäfte zu überstehen, ohne sich aufzulösen. Anschließend gelangt das gesamte Element in den Darm, der es auf diese Weise leichter aufnehmen kann. Aminozurchelatierte Formen sind ebenfalls organische Formen.
Was sind also die besten Formen, um sie in Supplementform einzunehmen? Unten sehen Sie eine Übersicht.
Wenn Sie uns fragen, empfehlen wir die Form Zink Methionin als erste Wahl. Dies ist nämlich eine Verbindung mit der höchsten biologischen Verfügbarkeit im Körper. Außerdem ist dies die einzige organische Form, die sich nicht an Antinährstoffe bindet. Dies sind Substanzen, die die Aufnahme bestimmter Nährstoffe, einschließlich Zink, behindern können. Beispiele für Antinährstoffe sind Phytat, Oxalat oder Tannine.
Wenn Sie ein separates Zink-Supplement für die gesundheitsfördernden Effekte in höheren Dosierungen verwenden, dann ist die Form von Zink Methionin ein Muss. In diesem Fall ist die Zugabe von Kupfer entscheidend. Beides haben wir in unserem Produkt Zink Methionin & Kupfer kombiniert. Nehmen Sie jedoch ein allgemeines Multivitamin oder ein anderes Supplement mit Erhaltungsdosierungen, dann genügt auch eine andere organische Form von Zink, wie Picolinat.
Ist Ihre Situation einzigartig und Sie brauchen Hilfe bei der Entscheidungsfindung? Fragen Sie unsere orthomolekularen Therapeuten und erhalten Sie kostenlose Beratung.



