4,7 / 5 - basierend auf 850+ Google Bewertungen
Orangen, Kiwis und Erdbeeren; wir essen sie gerne, um genug Vitamin C zu bekommen. Aber wo steckt Vitamin C drin? Viele Lebensmittel sind mit diesem Stoff angereichert, so dass man es oft auf der Verpackung sieht. Du findest diese Nährstoffe auch in vielen unbehandelten Lebensmitteln wie Gemüse und Obst. Zur leichteren Übersicht listen wir die 10 vitaminreichsten Obstsorten für Sie auf!
Weiterlesen unter dem Bild.

Vitamin C, auch bekannt als Ascorbinsäure, ist eine wasserlösliche Substanz, die für verschiedene Prozesse im Körper benötigt wird. Vitamin C ist ein Antioxidans, das unter anderem wichtig für das Immunsystem, das Nervensystem und den Schutz von Zellen und Geweben ist.3,4 Es ist also verständlich, dass dieses Immunvitamin so beliebt ist! Die empfohlene Tagesdosis an Vitamin C beträgt mindestens 75 mg pro Tag.2 Dies ist jedoch ein Mindestwert, also können Sie ruhig etwas mehr einnehmen. Es ist auch wichtig zu beachten, dass Vitamin C eine wasserlösliche Substanz ist, was bedeutet, dass Ihr Körper es nicht speichern kann. Daher ist es besonders wichtig, jeden Tag genug von diesem Vitamin zu sich zu nehmen, wenn Sie von den gesundheitlichen Vorteilen profitieren möchten.
Möchten Sie wissen, was Vitamin C für die Haut tun kann? Lesen Sie unseren Blog Was tut Vitamin C für die Haut?
Da es nicht immer möglich ist, genügend Vitamin C über Obst aufzunehmen, entscheiden sich einige für die Unterstützung durch ein gepuffertes Nahrungsergänzungsmittel.
Auch Gemüse enthält viel Vitamin C. Ein Nachteil dieser Quelle ist jedoch, dass beim Kochen viel davon verloren geht.6,7 Genau das macht Obst zur idealen Quelle, da wir es in der Regel roh essen. Als Lösung könnte man aber beispielsweise eine rohe Paprikaschote für Vitamin C zu essen. Nun aber lautet die Frage: In welchem Obst steckt Vitamin C?
Wenn Sie schnell und einfach genug Vitamin C aus Ihrer Ernährung aufnehmen möchten, ist Obst eine gute Wahl. Nicht nur Obst schmeckt gut, sondern ist auch gesund. Aber welche Früchte sollten definitiv in Ihren Einkaufswagen und welche sollten Sie lieber liegen lassen?
Der absolute Gewinner ist die Acerola, auch bekannt als Barbados-Kirsche. Diese relativ unbekannte Obstsorte sticht klar heraus: In Acerola stecken ganze 1700 mg Vitamin C! Das ist mehr als in jeder anderen Obstsorte. Wir essen die Kirsche jedoch fast gar nicht, aber aufgrund des hohen Vitamin-C-Gehalts wird diese Obstsorte oft in Nahrungsergänzungsmitteln verarbeitet.
Auf Platz zwei steht die Guave. Diese besondere, birnenförmige Frucht stammt ursprünglich aus Mittelamerika. Die Frucht hat einen süß-sauren Geschmack und in 100 Gramm finden Sie ganze 228 Milligramm Vitamin C. Das ist mehr als das Dreifache der minimal empfohlenen Tagesdosis! Es ist vielleicht nicht die üblichste Obstsorte, die Sie in Ihren Korb legen, aber definitiv einen Versuch wert.
Die Heidelbeere kennen Sie wahrscheinlich, die schwarze Johannisbeere ist jedoch weniger bekannt. Dabei steckt in dieser Frucht viel Vitamin C. Noch ein Grund, es einmal auszuprobieren! Die schwarze Johannisbeere wird auch als Cassisbeere bezeichnet, und das nicht umsonst. Die Frucht wird aufgrund des würzigen Geschmacks häufig für Säfte und Marmeladen verwendet.
An vierter Stelle steht eine bekanntere Obstsorte, die Kiwi. Diese Frucht ist eine wahre Vitamin-C-Bombe mit ganzen 59 mg in einer 75-Gramm-Kiwi. In einer Kiwi steckt also mehr Vitamin C pro Gramm als in einer Orange. Und das, obwohl gerade die Orange als reichhaltige Vitamin-C-Quelle bekannt ist. Kleine Anmerkung: In einer ganzen Orange befindet sich wiederum mehr Vitamin C als in einer Kiwi, einfach weil die durchschnittliche Orange fast doppelt so groß ist.
Auch Erdbeeren sind zurecht für ihren hohen Gehalt an Vitamin C bekannt. Dieses Sommerobst macht es also leicht, Ihren täglichen Bedarf zu decken. Darüber hinaus enthalten sie relativ wenige Kalorien. In einer Schale mit 100 Gramm befinden sich ungefähr 32 Kilokalorien. Ideal also für diejenigen, die auf ihre Kalorienzufuhr achten.
Die Papaya klingt vielleicht sehr exotisch, aber ihr Geschmack lässt sich gut mit dem einer Melone vergleichen. Das ist auch nicht verwunderlich, denn die Frucht stammt von einer Melonenbaumart und ist damit verwandt. Lustigerweise riecht die Frucht eher nach Aprikosen. Zudem enthält diese Frucht viel Vitamin C, etwa 61 Milligramm pro 100 Gramm Papaya.
Vielleicht das bekannteste Beispiel für eine vitmain-C-reiche Obstsorte: die Orange. In dieser Frucht finden Sie ganze 50 mg pro 100 Gramm Fruchtfleisch. Egal ob Sie die Frucht essen oder auspressen, Sie kommen auf jeden Fall auf eine Menge an Vitaminen. In frisch gepresstem Orangensaft steckt jedoch mehr Vitamin C als in einem Pack aus dem Supermarkt.

Zitrusfrüchte sind in dieser Liste gut vertreten: Limonen und Zitronen enthalten viel Vitamin C. Aus 100 Gramm erhalten Sie etwa 45 mg des Vitamin C. Diese Früchte werden jedoch normalerweise nicht einfach so gegessen, da sie so sauer sind. Zum Glück schmeckt der Saft von Zitrusfrüchten sehr gut in Gerichten. Oder mischen Sie eine kleine Menge in Ihren Smoothie. Gerade in süßen Smoothies ist ein saures Element besonders lecker, da es die anderen Aromen stärker hervorhebt.
Eine weitere Vitamin-C-reiche Zitrusfrucht ist die Grapefruit. Ein guter Tipp, um sie ab und zu als Snack zu essen, obwohl nicht jeder ein Fan ist. Der Geschmack ist etwas bitter und sauer. Das macht diese Frucht jedoch zu einer idealen Option für diejenigen, die nicht so gerne Süßes essen. Auf diese Weise bekommen Sie trotzdem Ihre Vitamine!
Zu guter Letzt, auch Mandarinen enthalten viel Vitamin C. Obwohl sie am Ende dieser Liste stehen, erhalten Sie immer noch 40 mg Vitamin C aus 100 g der Frucht. Insbesondere in der Herbstsaison sind Mandarinen sehr beliebt, da die Frucht auch in dieser Zeit gepflückt wird. Lecker als Snack zwischendurch, aber auch toll zum Kochen. So bereichern Sie leicht Ihr Abendessen mit Vitamin C!
Nachdem Sie nun wissen, welches Obst reich an Vitamin C ist, ist es auch nützlich zu wissen, welche Obstsorten nicht so gut abschneiden. Einige klassische Obstsorten, wie Bananen und Äpfel, enthalten nämlich wenig Vitamin C. In beiden Obstsorten finden Sie nur 10 mg pro 100 g. Auch Cranberries schneiden mit mageren 17 mg nicht gut ab. Natürlich enthalten diese Früchte wiederum andere Vitamine und Mineralstoffe.
Insgesamt gibt es genug Obstsorten, um Ihren Bedarf an Vitamin C zu decken. Sie können also jeden Tag verschiedene Obstsorten genießen. Um noch einmal auf die Frage zurückzukommen, die wir am Anfang gestellt haben: Welche Früchte sollten Sie unbedingt in Ihren Einkaufswagen legen? Dann steht die Guave ganz oben, einfach weil Acerola hier nicht so oft verkauft wird. Auch die Kiwi und Erdbeeren dürfen nicht fehlen. Ein frisch gepresster Orangensaft ist ebenfalls zu empfehlen, genauso wie Zitronensaft zum Abendessen. So stellen Sie sicher, dass Sie genug Vitamin C zu sich nehmen!
