Rommelende darmen & stress: wat is het verband?
Aktualisiert: 10.02.2025 6 Min. LesezeitIn einer hektischen Zeit, in der du versuchst, alles unter einen Hut zu bringen und genug um die Ohren hast, sind grummelnde Därme das Letzte, was du brauchst. Doch gerade dann scheinen deine Därme genau in den Momenten verrücktzuspielen, in denen du das am wenigsten gebrauchen kannst. Gibt es einen Zusammenhang und haben wir darauf Einfluss? Wir erklären es dir.
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Inhaltspunkte in diesem Artikel
Der Darm bildet eine wichtige Grundlage für deine Gesundheit. Er reagiert nämlich nicht nur in dem Moment, in dem Nahrung aufgenommen wird. Den ganzen Tag über ist er damit beschäftigt, mit anderen Systemen in deinem Körper zu kommunizieren. So befindet sich ein überwiegender Teil des Immunsystems im Darm.1 Außerdem steht der Darm auch ständig mit dem Gehirn in Kontakt: Das nennen wir die Darm-Hirn-Achse.2
Die Darm-Hirn-Achse
Um ein gutes Gleichgewicht im Körper zu erhalten, reguliert die Darm-Hirn-Achse verschiedene Prozesse im Körper. Diese Kommunikation findet über das autonome Nervensystem statt, wobei Signale vom Gehirn zum Darm und umgekehrt gesendet werden. Ein wunderschön ausgeklügeltes System, aber in diesem ständigen Austausch von Botschaften zwischen Gehirn und Darm kann es schnell zu Störungen kommen. Können grummelnde Därme durch Stress entstehen?
Das Stresssystem
Ein gesunder Körper ist stark genug, um einiges an Belastung abzufangen. Seit es Menschen gibt, gab es immer wieder Zeiten, in denen wir ums Überleben kämpfen mussten. Inzwischen lauern viele andere Arten von Bedrohungen als früher, aber das System hat sich nicht verändert. Unser Stresssystem nennen wir auch die HPA-Achse. Diese englische Abkürzung steht für Hypothalamus, Hypophyse und Nebennieren.
In einer Stresssituation hast du automatisch drei Möglichkeiten: kämpfen, fliehen oder nichts tun. Auch bekannt als fight, flight, freeze.3 Dabei entscheiden verschiedene Faktoren darüber, ob du den Kampf aufnimmst, wegrennst oder wie angewurzelt stehen bleibst. Damit gehen verschiedene physiologische Prozesse einher, sodass der Körper angemessen reagieren kann.
Auch die Darmfunktion wird dadurch beeinflusst. Wenn du kämpfen oder fliehen musst, wirst du wachsamer und dein Herzschlag steigt, sodass du schnell die richtige Aktion ergreifst. Dadurch werden unter anderem die Därme nicht priorisiert, denn die Verdauung von Nahrung ist in so einem Moment nicht das, womit dein Körper beschäftigt ist. Der Körper befindet sich dann im Überlebensmodus.
Stress & Darm: Symptome
Nun wirst du nicht allzu oft in einer Situation sein, in der es buchstäblich um Leben und Tod geht. Dafür leben wir aber immer häufiger mit einer ständigen Last all der stressigen Ereignisse in unserem Leben. Stress und Darm sind mit unserem heutigen leistungsorientierten Lebensstil daher eng miteinander verbunden.

Vielleicht erlebst du bei der Arbeit sehr regelmäßig Stress, zum Beispiel wegen eines Overloads an Deadlines. Oder du kämpfst als fleißige Studentin oder fleißiger Student darum, neben dem Studium auch finanziell über die Runden zu kommen und gleichzeitig ein schönes Sozialleben zu haben. Aber auch falsche Ernährung oder übermäßiges Training sind Stress für deinen Körper. Was auch immer die Situation ist: Stress hat Auswirkungen auf deinen Körper.
Der Darm ist stark, aber auch empfindlich. Oft wird uns gar nicht bewusst, wie viel Einfluss eine eingeschränkte Darmgesundheit auf den Rest des Körpers haben kann. Eine gute Darmgesundheit ist nicht selbstverständlich, und eine Störung kann viele Beschwerden verursachen.
Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass deine Verdauung bei Stress auf Sparflamme läuft. Dadurch können die Därme die aufgenommene Nahrung nicht mehr richtig verarbeiten. Infolgedessen kannst du unter anderem Krämpfe, wechselnden Stuhl und einen aufgeblähten Bauch erleben.
Grummelnde Därme und übelriechende Winde
Grummelnde Därme und übelriechende Winde treten auch häufig gemeinsam auf. Wenn unzureichend verdaute Nahrung in den Dickdarm gelangt, machen sich dort die Bakterien daran zu schaffen.4 Dabei entsteht viel Luft im Darm, und du hast ein aufgeblähtes Gefühl.
Vor allem eine schlechte Eiweißverdauung sorgt für übelriechende Ausgasungen des Körpers. Aber auch das Schlucken von Luft, zum Beispiel durch zu schnelles Essen, führt zu Gasansammlungen im Magen und Darm. Ganz menschlich natürlich, aber angenehm ist etwas anderes.
Stress & Darm: Lösungen
Wenn deine grummelnden Därme und Stress Hand in Hand gehen, ist es wichtig, daran zu arbeiten. Und zum Glück lässt sich damit oft schnell ein Ergebnis erzielen!
Eine Möglichkeit, deinen Stress zu begrenzen, besteht darin, täglich kleine Entspannungsmomente einzuplanen. Je länger, desto besser, aber das klappt natürlich nicht immer. Viele kleine Schritte helfen also, lieber mehrmals am Tag eine kurze Atempause als gar nicht.

Verschiedene Studien weisen auf den positiven Effekt von Achtsamkeit, Stress und körperlicher Gesundheit hin.5 Einige Tipps für schnelle tägliche Stressreduktion:
- Eine kurze Meditation mit Affirmationen direkt nach dem Aufstehen;
- Binaurale Beats hören, passend zu der Tätigkeit, die du gerade machst;
- Ein schöner Spaziergang in der Mittagspause;
- Kurze Atemübungen, zum Beispiel jede Stunde;
- Yoga Nidra vor dem Schlafengehen.
Wenn du bereits unter grummelnden Därmen leidest, möchtest du den Körper nicht noch weiter mit falscher Ernährung belasten. Was ist dann falsch? Denk dabei vor allem an verarbeitete Lebensmittel. Je stärker ein Produkt verarbeitet ist und je länger die Zutatenliste ist, desto belastender ist es. Auch zu viel Fett, zu häufiges Essen am Tag oder zu große Portionen können deine Verdauung beeinträchtigen.
Denk auch daran, dein Mikrobiom zu verbessern. Durch die verminderte Verdauung können auch die schädlichen Bakterien in deinem Darm die Oberhand gewinnen. Darmbakterien produzieren allerlei Stoffe, durch die wir uns gut oder eben weniger gut fühlen.
Dabei gibt es einen Zusammenhang mit der HPA-Achse.6 Dein Mikrobiom ist daher von wesentlicher Bedeutung für eine gute körperliche und geistige Gesundheit. Setze zum Beispiel etwas häufiger fermentierte Lebensmittel auf den Speiseplan, um die lebenden Bakterien, die natürlicherweise im Darm vorkommen, zu vermehren.
Die Grundlage einer guten Gesundheit
Der Einfluss der Darm-Hirn-Achse wirkt aufgrund der wechselseitigen Kommunikation übrigens auch in beide Richtungen. Wenn dein Darm also durch falsche Ernährung zu stark belastet wird, hat das Einfluss auf das Gehirn. Dadurch kannst du wieder mehr Stress und andere negative Gefühle erleben.
Der Darm produziert zum Beispiel den Großteil des Neurotransmitters Serotonin. Eine verminderte Darmfunktion führt daher zu einer geringeren Menge dieses Glückshormons.7
Zum Schluss
Stehen grummelnde Därme mit Stress in Zusammenhang? Es ist möglich, dass deine Darmbeschwerden daher (mit)rühren. Wenn du unter grummelnden Därmen leidest, plane dir etwas zusätzliche Entspannung ein und tue deinem Körper etwas Gutes. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass du dann bald mehr Ruhe im Bauch spürst.

Britt
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