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Mitesser gehören zu den häufigsten Hautproblemen. Hast du schwarze Pünktchen auf der Nase? Dann hast du es mit Mitessern zu tun. Sie scheinen manchmal aus dem Nichts aufzutauchen und sind oft hartnäckig zu entfernen. Zum Glück gibt es verschiedene Möglichkeiten, Mitesser zu behandeln.
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In deinem Gesicht befinden sich Tausende kleiner Haarfollikel, auch an Stellen, an denen du keine Haare siehst. Diese Haarfollikel produzieren Talg (ein natürliches Öl), um deine Haut geschmeidig zu halten. Manchmal verstopft so ein Haarfollikel jedoch durch eine Kombination aus Talg, abgestorbenen Hautzellen und Schmutz. Wenn ein solcher Haarfollikel verstopft, entsteht ein Mitesser: ein kleines Knötchen, das du auf der Haut oft als schwarze oder weiße Pünktchen siehst.
Es gibt zwei verschiedene Arten von Mitessern, nämlich schwarze und weiße Mitesser. Schwarze Mitesser sind die bekannten schwarzen Pünktchen (Blackheads), die du vor allem auf der Nase oder am Kinn siehst. Das schwarze Pünktchen ist übrigens kein Schmutz, sondern Talg, der schwarz wird, weil die Pore offen ist und Sauerstoff dazukommt. Weiße Mitesser haben dagegen eine geschlossene Pore und sind kleine, weißliche Erhebungen unter der Haut.
Beide Arten von Mitessern sind also verstopfte Poren. Sie kommen vor allem in deiner T-Zone vor: auf der Nase, der Stirn und dem Kinn. Das sind die Stellen, an denen deine Haut von Natur aus etwas fettiger ist. Deine Nase ist oft die Problemzone, weil die Poren dort etwas größer sind und sich mehr Talgdrüsen befinden.
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Vitamintest jetzt startenMitesser entstehen nicht einfach so, sondern sind ein langsamer Prozess, der Wochen dauert. Oft bemerkst du sie erst, wenn sie plötzlich auf deiner Nase oder deinem Kinn sichtbar werden. Aber was genau passiert in deiner Haut? Wir erklären es.
Bei der Entstehung von Mitessern können deine Talgdrüsen mehr Talg produzieren als normal. Das geschieht oft durch Hormone, Stress oder deine genetische Veranlagung. Hast du von Natur aus eine fettige Haut? Dann ist die Wahrscheinlichkeit für Mitesser größer, weil sich der überschüssige Talg in deinen Poren ansammelt.
Deine Haut erneuert sich ständig. Manchmal funktioniert das nicht ganz richtig und abgestorbene Hautzellen bleiben an deinem Gesicht haften. Durch diese Ansammlung abgestorbener Hautzellen können sich deine Poren ebenfalls langsam zusetzen.
Talg und abgestorbene Hautzellen bilden zusammen einen Pfropf in deinen Poren. Dieser Pfropf wird immer größer und fester und drückt die Pore langsam auf. An diesem Punkt ist noch kein sichtbarer Mitesser vorhanden. Aber die Verstopfung wird immer schlimmer, weil immer mehr Talg und abgestorbene Zellen dazukommen.
Wenn dieser Pfropf mit Sauerstoff aus der Luft in Kontakt kommt, wird er durch Oxidation schwarz. So entsteht ein schwarzer Mitesser. Bei weißen Mitessern bleibt die Pore geschlossen, sodass der Pfropf keinem Sauerstoff ausgesetzt ist und daher weiß oder hellgelb bleibt.

Nun das Wichtigste: Wie wirst du diese lästigen Mitesser los? Diese 7 Methoden kannst du sicher zu Hause ausprobieren.
Unter allen Inhaltsstoffen gegen Mitesser ist Salicylsäure einer der besten. Diese Säure dringt tief in deine Poren ein und entfernt Talg und abgestorbene Hautzellen. Verwende sie 2 bis 3 Mal pro Woche und gib deiner Haut Zeit, sich an diesen Wirkstoff zu gewöhnen. Achtung: Diese Produkte können deine Haut empfindlicher gegenüber der Sonne machen. Verwende daher immer einen guten Sonnenschutz und meide direktes Sonnenlicht während der Einwirkzeit.
Hast du oberflächliche Mitesser? Dann können Nasenstrips helfen. Du klebst sie auf deine Nase, wartest kurz und ziehst sie dann für ein direktes Ergebnis wieder ab. Sie wirken nicht bei tief sitzenden Mitessern, sind aber wirksam, um Blackheads zu entfernen. Verwende sie nicht zu oft (maximal 1 Mal pro Woche), um Irritationen zu vermeiden.
Es gibt ein spezielles Werkzeug zum Entfernen von Mitessern. Ein Mitesser-Entferner ist ein kleines Metallwerkzeug mit einer Schlaufe am Ende. Du drückst vorsichtig um den Mitesser herum, um ihn herauszudrücken. Das funktioniert gut, aber nur bei großen, gut sichtbaren Mitessern. Bei kleineren kannst du deine Haut schneller beschädigen.
Auch die Natur hat eine Lösung für Mitesser: Tonerde. Dieser natürliche Stoff ist seit jeher dafür bekannt, überschüssiges Öl und Unreinheiten aus deinen Poren zu ziehen. Verwende 1-2 Mal pro Woche eine Maske mit weißer oder grüner Tonerde. Lass sie gut trocknen und spüle sie mit lauwarmem Wasser ab. Du wirst sehen, dass deine Haut sofort sauberer aussieht!
Ein altbewährter Schönheitstrick, der immer noch funktioniert, ist das Dampfbad für dein Gesicht. Halte dein Gesicht einige Minuten über eine Schüssel mit heißem Wasser. Lege dabei ein Handtuch über deinen Kopf, um den Dampf festzuhalten. Der warme Dampf hilft dabei, deine Poren zu öffnen, sodass sich Talg und abgestorbene Hautzellen leichter lösen.
Hast du schon einmal von der doppelten Reinigung gehört? Diese Methode stammt ursprünglich aus Korea und Japan und wird auch hier immer beliebter. Beginne mit einem reinigungsölbasierten Produkt, um Make-up und überschüssigen Talg zu entfernen. Danach verwendest du einen normalen Gesichtsreiniger. Dieser Ansatz sorgt dafür, dass deine Poren wirklich sauber werden (und neue Mitesser verhindert werden).
Wenn selbst die hartnäckigsten Mitesser einfach nicht verschwinden, ist es Zeit für professionelle Hilfe. Eine Kosmetikerin kann sie fachgerecht entfernen, ohne deine Haut zu beschädigen. Vor allem bei großen oder tief sitzenden Mitessern ist das oft der beste Ansatz.

Seien wir ehrlich: Es ist viel einfacher dafür zu sorgen, dass Mitesser gar nicht erst entstehen, als sie im Nachhinein loszuwerden. Hier sind die besten Tipps, um Mitesser vorzubeugen.
Nicht alle Hautpflegeprodukte sind für jede Haut geeignet. Wenn du eine fettige Haut hast, entscheide dich für ölfreie Produkte, die deine Haut nicht zusätzlich belasten. Vermeide schwere Cremes und Foundations, die deine Poren verstopfen. Achte auch auf den Begriff 'nicht komedogen' auf der Verpackung. Das bedeutet, dass das Produkt deine Poren nicht verstopft und daher das Risiko neuer Mitesser verringert.
Altes Make-up und schmutzige Pinsel sind voller Bakterien, die Mitesser begünstigen. Ersetze dein Make-up alle paar Monate und wasche deine Pinsel jede Woche mit einer milden Seife. Wähle außerdem immer Make-up, das speziell dafür entwickelt wurde, deine Poren frei zu halten. Und die goldene Regel: Geh niemals mit Make-up ins Bett, so müde du auch bist!
Milchprodukte und zuckerreiche Snacks wie Schokolade und Chips können deine Talgproduktion deutlich ankurbeln. Du musst sie nicht komplett weglassen, aber merkst du, dass deine Haut schlechter wird? Dann kannst du sie besser meiden. Außerdem helfen ausreichend Wasser trinken und viel Gemüse und Obst zu essen. Deine Haut braucht gute Ernährung, um von innen heraus gesund zu bleiben.
Fasst du dir oft ins Gesicht? Deine Hände übertragen Bakterien und Schmutz auf deine Haut, auch wenn sie sauber aussehen. Wenn du ständig dein Gesicht berührst, verteilst du Unreinheiten auf deiner ganzen Haut. Berühre dein Gesicht daher so wenig wie möglich. Wenn du bewusst darauf achtest, kannst du dir diese Gewohnheit schnell abgewöhnen.
Wasche dein Gesicht jeden Morgen und Abend mit einem milden Reiniger, der zu deinem Hauttyp passt. Mache das nicht öfter als zweimal am Tag. Zu häufiges Waschen trocknet deine Haut aus und sorgt dafür, dass deine Talgdrüsen erst recht mehr Öl produzieren. Verwende außerdem immer lauwarmes oder kaltes Wasser statt heißem Wasser.
Durch vorsichtiges Peeling 1-2 Mal pro Woche entfernst du abgestorbene Hautzellen, bevor sie deine Poren blockieren können. Verwende ein mildes chemisches Peeling wie Salicylsäure. Übertreibe es nicht, denn zu häufiges Peelen macht deine Haut nur empfindlicher.
Dein Kissenbezug nimmt jede Nacht während des Schlafs Talg und Bakterien von deinem Gesicht auf. Wechsle ihn daher mindestens einmal pro Woche. So verhinderst du, dass all diese angesammelten Unreinheiten wieder auf dein Gesicht gelangen.
Mitesser können ziemlich lästig sein, vor allem wenn sie immer wieder zurückkommen. Aber lass dich nicht entmutigen! Mit der richtigen Herangehensweise und etwas Geduld kannst du sie wirklich in den Griff bekommen. Beginne mit ein paar Tipps, gib ihnen Zeit zu wirken und schau, was am besten zu deiner Haut passt. Ehe du dich versiehst, hast du deutlich weniger damit zu tun. Und wenn es nicht klappt? Dann ist professionelle Hilfe immer eine Option.
