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Microplastik hat seinen Weg in unsere Nahrung, Wasser, Luft und sogar in unsere Körper gefunden. Daher fragen wir uns: Ist das kürzlich verhängte EU-Verbot von Microplastik ausreichend, um uns vor diesem wachsenden Umweltproblem zu retten? Und was kannst du selbst gegen diese stille Bedrohung tun?
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Seit der Erfindung von Kunststoffen im frühen 20. Jahrhundert ist Kunststoff ein großer Bestandteil unseres Lebens geworden. Aber es gibt eine Kehrseite: Wenn Kunststoffprodukte abgebaut werden, entstehen Mikroplastikpartikel, die unbemerkt in unsere Umwelt gelangen. Außerdem werden sie bewusst verschiedenen Produkten zugesetzt. Diese winzigen Partikel, oft nicht größer als ein Sandkorn, sorgen weltweit für Besorgnis über ihre möglichen Auswirkungen auf das gesamte Leben auf der Erde.
Aufgrund der langjährigen Nutzung ohne Bewusstsein für mögliche Folgen sind Mikroplastikpartikel mittlerweile überall um uns herum - in der Luft, die wir atmen, im Wasser, das wir trinken, und in der Nahrung, die wir essen. Doch dabei bleibt es nicht, denn laut aktuellen Studien haben die Partikel ihren Weg bereits in den menschlichen Blutkreislauf gefunden.1 Diese Erkenntnis ist gleichermaßen alarmierend und ein Weckruf für uns alle.
Die Europäische Union arbeitet bereits daran, Maßnahmen zu implementieren, mit denen letztendlich das bewusste Hinzufügen von Mikroplastik zu Produkten verboten wird. Obwohl Europa damit einen Schritt nach vorn macht, bleibt die Frage: reicht das aus? Die Herausforderung ist enorm, und die umfassende Bewältigung von Mikroplastik erfordert möglicherweise mehr als nur gesetzliche Regelungen.
Neben der Tatsache, dass sie durch den Abbau von Plastikabfällen in unsere Umwelt gelangen, verwenden Hersteller Mikroplastik als Zusatz in einer Vielzahl von Produkten. So sorgt es in Zahnpasta für eine gute Schrubbwirkung und verleiht Sonnencreme wasserfeste Eigenschaften. Es sind also nicht nur Wasserflaschen, die ein Risiko darstellen, sondern auch weniger offensichtliche Quellen wie:
Wenn Sie herausfinden möchten, ob ein Produkt bewusst Mikroplastik enthält, achten Sie auf Begriffe wie Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), Polyethylenterephthalat (PET) und Polymethylmethacrylat (PMMA).
Beat the Microbead, eine Initiative zur Reduzierung von Mikroplastik, teilt hier eine umfassendere Liste. Sie können auch mit der App von Beat the Microbead oder deren Website Ihr Produkt auf Mikroplastik überprüfen. Praktisch!

Obwohl Untersuchungen über die genauen Auswirkungen von Mikroplastik noch im Gange sind, machen sich Wissenschaftler Sorgen:2
Aber auch die Auswirkungen auf das Immunsystem und das Verdauungssystem bereiten Sorgen.2 Kurz gesagt, das Thema Mikroplastik betrifft uns alle persönlich und berechtigt zu Besorgnis über unsere Gesundheit. Weitere wissenschaftliche Studien und präventive Maßnahmen in unserem täglichen Leben sind daher sehr wichtig.
Seit kurzem gilt eine EU-Gesetzgebung, die es Herstellern verbietet, Mikroplastik hinzuzufügen. Das Mikroplastikverbot wird in Phasen eingeführt:
Das Verbot von Mikroplastik ist ein hoffnungsvoller Schritt. Aber wir können uns fragen, ob das ausreicht. Unsere Welt ist bereits voll von Mikroplastik und in den letzten Jahren ist noch mehr hinzugekommen.3 Es fühlt sich vielleicht ein wenig so an, als würden wir versuchen, einen Ozean mit einem Teelöffel auszuschöpfen.
Obwohl das Verbot von Mikroplastik in gewisser Weise sicherlich hilft, beginnt hier erst die eigentliche Arbeit. Um wirklich einen bedeutenden Unterschied zu machen, müssen wir gemeinsam über die bloße Gesetzgebung hinausgehen.

Mikroplastik vollständig zu vermeiden, ist eine Herausforderung, da es bereits weit verbreitet ist in unserer Umgebung. Dennoch gibt es Möglichkeiten, wie auch Sie weniger exponiert sind und dazu beitragen, die Verbreitung zu reduzieren:
Wie entkommen wir Mikroplastik? Es versteckt sich in den Produkten, die wir täglich verwenden, und in der Umgebung, in der wir leben, während wir uns kaum bewusst sind, was dies für unsere Gesundheit und die Zukunft unseres Planeten bedeutet. Es ist offensichtlich, dass dieser Kampf eine geteilte Verantwortung erfordert.
Das EU-Verbot von Mikroplastik ist ein wichtiger Schritt nach vorne. Aber um gegen diese kleinen, fast unsichtbaren Partikel anzukommen, müssen wir alle bewusstere Entscheidungen in unseren täglichen Gewohnheiten treffen.
